Italienische Kräuterpaste

haltbare Würzpaste für italienische Gerichte

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Zutaten für Portionen

2 Handvoll Oregano, frisch
2 Handvoll Basilikum, frisch
1 Handvoll Thymian, frisch
1 Handvoll Bohnenkraut, frisches Bergbohnenkraut
½ Handvoll Rosmarin, frisch
½ Handvoll Salbei, frisch
1 Spritzer Zitronensaft
 n. B. Meersalz
 n. B. Olivenöl

Zubereitung

Vorweg: Diese Paste ist zur Konservierung frischer Gartenkräuter für den Winter gedacht. Die Menge an Salz und Öl richtet sich nach der vorhandenen Kräutermenge bzw. der Größe der Hände - kann also nicht exakt angegeben werden.

Zunächst die Kräuter verlesen, bei Bedarf waschen, gut abtupfen und auf einem trockenen Tuch vollständig trocknen lassen (das dauert etwa 2-3 h). Es ist wichtig, dass die Kräuter wirklich komplett trocken, gern auch schon leicht angewelkt, sind!

Die Kräuterblätter bzw. -nadeln vom Stiel zupfen und abwiegen. Auf 100 g Kräuter kommen nun 10 g Meersalz sowie mind. 100 ml Olivenöl und eben 1 Spritzer Zitronensaft. Diese Mischung im Mixer zur Paste zerkleinern. Ist die Paste zu fest, noch etwas Öl zugießen. Nun möglichst ohne Luftblasen in kleine Gläschen füllen und etwa 1 cm unterm Glasrand aufhören und glatt streichen. Den Rand evtl. nochmal säubern - wegen der Haltbarkeit. Nun mit Olivenöl bis zum Glasrand auffüllen und vorsichtig das Glas verschließen. Es ist kühl gelagert (also z. B. im Keller oder so) mehrere Monate haltbar.

Angebrochene Gläser jeweils glatt streichen und ggf. etwas Öl nachfüllen - wie bei Pesto. Die Paste würzt auf sehr praktische Weise Tomatensaucen für Pasta, Aufläufe, Pizza o. ä. - außerdem auch Fleischragouts, Gemüsepfannen usw.
Arbeitszeit: ca. 15 Min.
Ruhezeit: ca. 3 Std.
Schwierigkeitsgrad: simpel
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 09.10.11
Rezept-Statistiken: 4.040 (10)* gelesen
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* nur in diesem Monat
Verfasser:

Baumfrau  Sternekoch


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Kommentare anderer Nutzer

backmandu Suppenkoch sagt:  
07.11.2011 11:46
Das Rezept kann ich noch nicht bewerten, aber demnächst bestimmt. In Ermangelung eines eigenen Kräutergartens kaufe ich die Kräuter immer auf dem Wochenmarkt im Riesengebinde und ärgere mich dann, wenn ich es wegwerfen muss, denn zum Trocknen habe ich keinen Platz. So einen Denkanstoß habe ich gebraucht.
Vielen Dank für das Rezept.

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Baumfrau  Sternekoch sagt:  
07.11.2011 18:15
Hallo backmandu!
Solche Pasten sind recht flexibel. Du kannst also auch eine eher provencalische machen - mit weniger Basilikum, dafür mehr Rosmarin + etwas Estragon, Lavendel usw.
Du kannst auch Petersilie (evtl. auch mit Petersilienwurzeln), Schnittsellerie, Liebstöckel, Estragon oder so pur sowie beliebige zusammenpassende Kräutermixe so verarbeiten. Durch Salz + Öl hält sich das prima.
Also viel Erfolg dann!
Sonnige Grüße vom Bäumchen.

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Kleckerkathrin Tellerwäscher sagt:  
03.05.2012 16:59
Danke für das Rezept!
Ich habe nach einer Möglichkeit gesucht, riesige Mengen Rosmarin haltbar zu machen, da mein Vater seinen gigantischen Rosmarinstrauch (im Treibhaus) zurückgeschnitten hat. Schmeckt köstlich an Bratkartoffeln!
Werde demnächst den Kräutermix testen, jetzt erst mal nur Rosmarin.
LG,
Kleckerkathrin

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