Ente gefüllt-"Viniferia-Art"
Ente mit Apfel-Dattel-Mandelfüllung| 1 m.-große | Ente, frische Bauernente (2 - 2,5kg schwer) |
| 2 m.-große | Äpfel, (säuerliche Sorte wählen) |
| 1 | Brötchen, altbackenes |
| 30 g | Datteln, getrocknete (etwa 8 Stück entsteint) |
| 30 g | Mandel(n), grob gehackt |
| 100 ml | Fond, (Entenfond) |
| 40 ml | Sahne, frische |
| 20 ml | Likör 43 (spanischer Vanillelikör) |
| einige Stiele | Thymian |
| 1 | Vanilleschote(n), (Mark und Schote) |
| Salz | |
| Pfeffer, frisch gemahlen, schwarz | |
| 20 ml | Sirup, Vanillesirup zum Bepinseln |
| Für die Sauce: | |
| 50 ml | Fett, ausgebratenes Entenfett |
| 2 m.-große | Zwiebel(n), (grob gewürfelt) |
| 100 g | Möhre(n), (grob gewürfelt) |
| 100 g | Knollensellerie, (grob gewürfelt) |
| einige Stiele | Thymian |
| 30 ml | Sirup,(Vanillesirup) |
| 250 ml | Rotwein, fruchtiger, trockener |
| 400 ml | Fond, (Entenfond) |
| Salz | |
| Pfeffer | |
| 50 ml | Sahne, bis 100 ml |
Zubereitung
Die frische Ente mit der Pinzette von noch vorhandenen kleinen Federkielen befreien, mit kaltem Wasser abwaschen, innen und außen trocken tupfen, Flügelspitzen abschneiden, überflüssiges Innenfett sowie den Bürzel entfernen, mit Salz und Pfeffer innen und außen kräftig einreiben. Das altbackene Brötchen in lauwarmem Wasser einweichen, die Äpfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entferne und in nicht zu große Stücke schneiden. Die getrockneten Datteln entkernen und in klein Stückchen schneiden, Mandeln grob hacken. Thymianzweige abbrausen und auf Küchenkrepp trocknen. Eingeweichtes Brötchen gut auspressen und zerpflücken, in einer Schüssel mit den Apfelstücken, den Dattelstückchen und den gehackten Mandeln vermengen. Vanilleschote auskratzen, Mark zugeben, die Schote in 4-6 Stücke schneiden. Zur Apfel-Dattel-Mandel-Brötchenmischung geben, 20ml Likör 43 und 40ml Sahne dazu geben und alles gut vermengen. Die Ente am Hals verschließen immer abwechselnd einen Teil der Füllung sowie frische Thymianzweige und ein Stück Vanilleschote in die Ente geben. Die Ente am Hintern ebenfalls verschließen. Die Ente mit der Brustseite nach unten in einen Bräter legen, Innenfett und Bürzel dazu geben und in den noch kalten Backofen geben. Ofen auf Unter- und Oberhitze auf 175 Grad einstellen, die Ente 60 Minuten braten lassen, zwischendurch 2-3 mal mit den ausgebratenen Fett begießen.
Ente aus dem Ofen nehmen, Bratensatz und Fett aus dem Bräter entfernen. Ente wieder hinein legen und 100ml Entenfond zugeben. Erneut in den Ofen geben, diesmal die Brustseite nach oben und weitere 45 Minuten unter gelegentlichen begießen brutzeln lassen.
Den Bratensatz aus den Bräter abkühlen und teilentfetten.
Einen Teil des Entenfetts in einem Topf erhitzen, die Zwiebel, Möhren und Sellerie darin kräftig anrösten, Vanillesirup und eine EL Tomatenmark dazugeben und ebenfalls anrösten. Mit 100ml Rotwein ablöschen, einreduzieren lassen und den restlichen Rotwein zugeben, 5 Minuten kräftig durchkochen. Den Sud durch ein Passiersieb geben, gut ausdrücken und zurück in den Topf geben. Mit Fond auffüllen und auf ein Drittel einreduzieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und je nach persönlichem Geschmack mit Sahne angießen. Die Ente aus dem Bräter nehmen, auf ein Gitter legen mit etwas Vanillesirup bepinseln und für 10 Minuten bei 220 Grad mit leicht geöffneter Ofentür knusprig braten, auf ein Tranchierbrett geben und am Tisch tranchieren.
Als Beilagen: Kroketten, Herzoginnenkartoffel, Rösti oder gebackene Kartoffel-SelleriePüree-Plätzchen.
Glasierte Möhrchen, Brokkoli mit Mandelblättchen oder kurz geschmorter Rahmwirsing.
Ente aus dem Ofen nehmen, Bratensatz und Fett aus dem Bräter entfernen. Ente wieder hinein legen und 100ml Entenfond zugeben. Erneut in den Ofen geben, diesmal die Brustseite nach oben und weitere 45 Minuten unter gelegentlichen begießen brutzeln lassen.
Den Bratensatz aus den Bräter abkühlen und teilentfetten.
Einen Teil des Entenfetts in einem Topf erhitzen, die Zwiebel, Möhren und Sellerie darin kräftig anrösten, Vanillesirup und eine EL Tomatenmark dazugeben und ebenfalls anrösten. Mit 100ml Rotwein ablöschen, einreduzieren lassen und den restlichen Rotwein zugeben, 5 Minuten kräftig durchkochen. Den Sud durch ein Passiersieb geben, gut ausdrücken und zurück in den Topf geben. Mit Fond auffüllen und auf ein Drittel einreduzieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und je nach persönlichem Geschmack mit Sahne angießen. Die Ente aus dem Bräter nehmen, auf ein Gitter legen mit etwas Vanillesirup bepinseln und für 10 Minuten bei 220 Grad mit leicht geöffneter Ofentür knusprig braten, auf ein Tranchierbrett geben und am Tisch tranchieren.
Als Beilagen: Kroketten, Herzoginnenkartoffel, Rösti oder gebackene Kartoffel-SelleriePüree-Plätzchen.
Glasierte Möhrchen, Brokkoli mit Mandelblättchen oder kurz geschmorter Rahmwirsing.
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Kommentare anderer Nutzer
22.12.2011 23:21
Hallo,
da wir keinen Alkohol benutzen, wüsste ich gerne, wodurch man den Likör und den Rotwein ersetzen kann.
Ansonsten liest sich das Rezept nämlich sehr lecker.
LG charmin2004
da wir keinen Alkohol benutzen, wüsste ich gerne, wodurch man den Likör und den Rotwein ersetzen kann.
Ansonsten liest sich das Rezept nämlich sehr lecker.
LG charmin2004
23.12.2011 07:02
HAllo,
den Likör kannst Du durch Vanillesirup ersetzen, den Wein könntest Du durch ein bisschen mehr Fond und etwas roten Traubensaft ersetzen. Schmeckt dann schon etwas anders, aber das sollte gehen wenn Du ohne Alkohol kochen möchtest.
LG
Vini
den Likör kannst Du durch Vanillesirup ersetzen, den Wein könntest Du durch ein bisschen mehr Fond und etwas roten Traubensaft ersetzen. Schmeckt dann schon etwas anders, aber das sollte gehen wenn Du ohne Alkohol kochen möchtest.
LG
Vini
23.12.2011 07:03
Ups, ich war zu schnell. Optimal wäre eine Mischung aus Holundersaft und Traubensaft, der Hollersaft gibt dann eine feinherbe Note dazu, nur Traubensaft könnte zu süß werden.
Lissy32
sagt:
sagt: 04.01.2012 12:16
Hallo,
bei uns gab es die Ente zu Neujahr. Wir haben den Likör mit Sirup ersetzt weil ich nicht extra eine Flasche kaufen wollte. Wir sind alle begeistert von dem Gericht.
Danke für das tolle Rezept.
Grüsse
Lissy
bei uns gab es die Ente zu Neujahr. Wir haben den Likör mit Sirup ersetzt weil ich nicht extra eine Flasche kaufen wollte. Wir sind alle begeistert von dem Gericht.
Danke für das tolle Rezept.
Grüsse
Lissy
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ich war zuerst etwas skeptisch wegen der Süsse der Datteln, des Likörs und des Sirups, habe mich aber eines Besseren belehren lassen.
Wir hatten die Ente letzten Sonntag und sie war sehr, sehr lecker. So werde ich sie sicher noch häufiger machen.
Liebe Grüße
Dieter
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