Zutaten

1 Handvoll Basilikum, rotes, die Blätter davon
50 g Salz, Meersalz, grobes
1 Handvoll Blüten, getrocknete Malvenblüten
Portionen
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 10 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 30 Min. / Schwierigkeitsgrad: simpel / Kalorien p. P.: keine Angabe

Ich habe die Basilikum-Sorte "Dark Opal" verwendet - es geht aber sicher auch mit anderem roten Basilikum. Bei den Malvenblüten habe ich welche der Mauretanischen Malve (Malva sylvestris mauritiana) verwendet, wegen der Farbe.

Die abgezupften Blätter mit dem groben Salz und den entkelchten Malvenblüten im Mörser oder Mixer (nur kurz anschalten, damit die Masse nicht warm wird) zerkleinern, bis sich eine noch eher grobe Masse ergibt, die ähnlich wie feuchter, lilafarbener Sand ist. Je nach gewünschter Farbintensität kann man noch etwas Salz zugeben - die Farbe wird aber nach dem Trocknen und Feinvermahlen noch etwas blasser.

Die feuchte Masse auf einem Blech mit Backpapier verteilen und bei etwa 35°C (auf keinen Fall mehr als 40°C) trocknen. Bei mir hat das etwa 30 min gedauert - das hängt aber sehr vom Wassergehalt vom Basilikum ab sowie davon, wie dick man die Masse auf dem Blech verteilt. Wenn die Luft grad recht warm und trocken ist, kann man die Masse auch an der Luft trocknen - das dauert aber bestimmt ein paar Tage. Nun das Ganze noch einmal im Mörser oder Mixer fein vermahlen und abfüllen. Auch bei diesem Mahlgang hat man noch einmal die Chance, etwas Salz zuzugeben - wenn man die Farbe zu intensiv findet.

Dieses wunderbar lilafarbene Salz ist ein Super-Hingucker auf dem Butter- oder Quark- oder Frischkäsebrot, auf dem Frühstücksei, auf dem Tomaten-Gurken-Teller oder wo man eben mag und die Basilikumnote dazu passt. Auch als kleines Geschenk oder Mitbringsel eignet sich dieser Hingucker prima.

Ich persönlich finde, die Farbe wird mit den Malvenblüten noch etwas schöner/intensiver - aber man kann sie sicher auch weglassen. Geschmacklich oder duftmäßig sind sie jedenfalls eher neutral, man riecht und schmeckt also eigentlich nur Basilikum.
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