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Gebackene Karpfenmilch mit Apfelmus und Zwiebelringen

das leckerste Rezept der Welt - probieren ist ein Muss!

Zutaten

200 g Karpfen -Milch (Pendant zum Rogen)
 n. B. Mehl, alternativ Paniermehl
Ei(er)
  Salz und Pfeffer
6 kleine Pellkartoffeln
1/2 Glas Apfelmus, oder selbst gemachtes
3 Zweig/e Petersilie
1 EL Butterschmalz
Gemüsezwiebel(n), in Ringe geschnitten
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Schwierigkeitsgrad: simpel / Brennwert p. P.: keine Angabe

Die Karpfenmilch erst einmal gut waschen und alle kleinen Blutfädchen entfernen. Dann in Stücke zerteilen, so dass die Stücke flach liegen können (im Original ist das so mehrflügelig irgendwie). Die Stücke salzen, pfeffern, und mit Ei und Mehl panieren (wie gesagt, wer es gern lieber kräftiger mag nimmt Paniermehl).

Das Butterschmalz auf zwei Pfannen verteilen. In der einen die kleinen Pellkartoffeln rundum anbraten (es schmeckt aber auch mit Salzkartoffeln, ist Geschmackssache), dann warmstellen und anschließend die Zwiebelringe darin kräftig anbraten, bis sie knusprig braun sind.

In der anderen Pfanne das Schmalz aufschäumen und die panierte Karpfenmilch scharf anbraten, damit sich die Hülle schließt. Dann den Herd ausmachen und ca. 5 Min. je nach Dicke der Stücke gar ziehen lassen.
Die Milch wird nicht wirklich ganz fest, also nicht wundern. Später beim Anschneiden ist es außen knusprig und innen weich bis sämig im Mund - obergenial.

Dann die gebratene Milch auf dem Teller gemeinsam mit Kartoffeln und Apfelmus anrichten und die gebratenen Zwiebeln obendrauf geben - ein Gedicht!

Kann klein als Vorspeise (wenn man nur die Milch bekommen hat die im Karpfen drin war, den man als Hauptgericht zubereitet z.B.) oder eben als volles Gericht serviert werden.

Ich esse wirklich alles Mögliche weltweit und suche immer nach ausgefallenen Rezepten, aber dieses hier ist der absolute Bringer - und es ist aus Norddeutschland aus einem Restaurant in Reinfeld.

Ich habe bewusst nur ungefähre Mengenangaben gemacht, weil das so eine Sache ist mit der Karpfenmilch: die meisten Händler schmeißen sie nämlich weg. Meiner ist schon so fit und hebt sie mir auf, wenn ich sage an welchem Tag ich sie brauche. Denn bevor er den Fisch aufmacht kann er nicht sehen, ob es ein Männchen (=Milchner) ist oder ob es halt eine Dame mit Rogen ist. Leider sieht die Karpfenmilch ziemlich unappetitlich aus (mein Mann will sie nicht mehr essen seit er sie im Rohzustand gesehen hat, sieht aus wie Gehirn). Also: allein zubereiten.

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