Zutaten

Suppenhuhn
2 Würfel Brühe
400 g Samen (Egusi)
Zwiebel(n), gehackt
Chilischote(n) (Habanero oder Scotch-Bonnet), klein geschnitten
1 Zehe/n Knoblauch, gehackt
3 EL Öl (Palmöl)
300 g Blattspinat (TK)
 n. B. Wasser
  Salz
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 20 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 1 Std. 30 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: ca. 700 kcal

Das Suppenhuhn zerteilen, in einen Topf geben und soviel Wasser einfüllen, bis die Teile gut mit Wasser bedeckt sind. Zwiebel, Knoblauch und Chili sowie die Brühwürfel und Salz nach Belieben hinzufügen. Auf hoher Stufe aufkochen lassen und dann ca. 45 - 60 Minuten auf niedriger Stufe köcheln lassen.

Währenddessen die Egusisamen in einer Mühle mahlen. Nach der Kochzeit das Suppenhuhn rausnehmen und beiseite stellen. Dann in einem großen, am besten antihaftbeschichteten Topf das Palmöl zerlassen, bis es flüssig ist (Palmöl verflüssigt sich erst bei hohen Temperaturen, daher ist es in der Flasche oft noch halbfest). Vorsicht, nicht verbrennen lassen (kann schnell passieren).

Jetzt die gemahlenen Egusi Samen in dem Palmöl anbraten, bis sich ein gewisses Röstaroma entwickelt (auch hier Vorsicht geboten, sodass es nicht verbrennt) dann mit der Hühnerbrühe ablöschen. Schnell den Deckel aufsetzen, denn jetzt fängt es an zu spritzen.

Den Herd runterschalten auf mittlere Hitze. Ein paar Minuten kochen, dann umrühren, sodass es nicht am Topfboden anbrennt. Den Blattspinat hinzufügen. Einen Teil der Hühnchenteile hinzufügen. Den anderen Teil kann man frittieren. Ansonsten alle Teile in den Topf bzw. alle Teile frittieren. Ca. 3/4 Stunde auf niedriger Stufe köchlen lassen. Mit Fufu oder pounded Yam servieren!

Hier noch ein paar hilfreiche Tipps und Anmerkungen:
Man kann auch ein "normales" Huhn nehmen, jedoch wird es typischerweise mit Suppenhuhn gekocht, da dieses einen hohen Fettgehalt hat und es sehr zum typischen Geschmack beiträgt. Außerdem ist das Fleisch sehr zäh und fest und wird daher von Afrikanern bevorzugt.

Es ist auch sehr üblich in Nigeria, dass man viele verschiedene Fleischsorten in die Egusi Soup gibt (Rind, Ziege, Fisch, Shrimps, Lamm). Schwein ist eher unüblich. Besonders beliebt sind aber Huhn, Rind und Fisch. Ebenso kann man auch getrocknete, gemahlene Crayfish (Flusskrebse) reingeben.

Manchmal ist es notwendig, die Samen vorher auszulesen, d. h. Schmutzpartikel und dergleichen, die sich bei der Verarbeitung und/oder beim Transport mit eingeschlichen haben, auszupicken. Dafür einfach eine kl. Handvoll Samen auf einem Teller ausbreiten und "Fremdkörper" auspicken, dann die sauberen Egusi Samen in eine neue Schüssel füllen ... Den Vorgang wiederholen, bis nur noch saubere Egusi Samen übrig sind. Daher beim Kauf der Samen bitte drauf achten so saubere Samen wie nur möglich zu besorgen, jedoch bleibt einem das "Picken" nicht ganz erspart.

Wenn man keine frische Cilli hat, kann man natürlich auch Cayennepfeffer oder getrocknetes Chilipulver hernehmen.

Je nach Konsistenz der Egusi Soup kann man noch heißes Wasser nachfüllen. Dann aber nachwürzen nicht vergessen. Ich persönlich mag es, wenn die Egusi Soup noch richtig dick ist. Manche mögen es aber eher flüssig.
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