Hobbykos "Salame estivo con finocchio"
ein eigenes Rezept einer geräucherten Sommerfenchelsalami| 700 g | Schweinefleisch, aus der Keule oder Kotelettstrang mager |
| 300 g | Speck, frischer und ungesalzener Rückenspeck |
| Gewürze, je kg Wurstmasse | |
| 26 g | Pökelsalz |
| 2 g | Rohrzucker, brauner |
| 2 g | Pfeffer, weißer, frisch gemahlen |
| 1 g | Pfeffer, schwarzer, frisch gemahlen |
| 1 g | Pfeffer (Kubebenpfeffer), frisch gemahlen |
| 4 g | Fenchel, wilder sizilianischer, ganze Samen |
| ½ g | Starterkulturen, (bitte Beipackzettel beachten) |
| 30 ml | Rotwein, (Chianti) |
Zubereitung
Erklärung:
Da wir ja nun Sommer haben und eigentlich die Zeit für Rohwürste vorbei ist, habe ich mich trotzdem entschlossen eine dünnere und kleinere Variante von einer Fenchelsalami herzustellen, der italienische Name übersetzt ins deutsche heißt eigentlich nur Sommer-Fenchelsalami. Ich habe sie auch nicht luftgetrocknet sondern geräuchert, es hat mich gereizt eine solche Variante zu räuchern.
Danke auch an Alberto der mir bei der Namensfindung hilfreich war. Dieses Rezept ist so nirgends zu finden, stammt aus meiner Feder. Als Fenchel habe ich dieses Mal wieder den kleineren dunkleren wilden Fenchel aus Sizilien benutzt. Gefüllt wird die Masse in räucherbare Naturin R2 - 50/30 Kunstdärme oder Rinderkranzdärme Kaliber 45.
Vorbereitung:
Rückenspeck in Scheiben schneiden und anschließend in Würfel schneiden und hart gefrieren.
Mageres Fleisch in wolfgerechte Streifen schneiden und ein paar Stunden anfrieren.
Zubereitung:
Naturin-Därme vor der Zubereitung 10 - 30 Minuten in einer kalten bis handwarmen 10-15% igen Kochsalzlösung vollständig untergetaucht wässern.
Gewürze (außer Fenchel) frisch vermahlen und mit dem Pökelsalz, Starterkulturen und Rohrzucker mischen.
Gefrorenes Streifen-Fleisch zu 4/5 mit der 8 mm Scheibe wolfen, 1/5 mit der 3mm Scheibe wolfen. Achtung: wolfen nur mit dreiteiligem Schneidsatz!! Anschließend anteilige Menge an Gewürze-Salz-Zuckermischung + Fenchel, Chianti und die Speckwürfel gut vermischen und darauf achten, dass sich keine Luftblasen in der Masse befinden. (Ich habe meine Teigknetmaschine dazu benutzt, mir war die Masse zu kalt)
Die Masse ballig werfen (die Luft muss raus), d. h., immer wieder auf den Tisch werfen und wieder zusammenfassen und anschließend wie Brotlaibe formen und kühl stellen.
Nach einigen Stunden die Laibe in den Wurstfüller werfen und fest andrücken und in die vorbereiteten Naturindärme/Kranzdärme füllen und abbinden. Für die nächsten 2-3 Tage bei einer Temperatur von ca. 20° C und einer relativen Luftfeuchte von 80 – 90% aufhängen und umröten lassen, dann nach und nach die nächsten Tag die Luftfeuchte verringern. Hier habe ich wieder meine bewährte Methode mit dem Leinentuch, das ich jeden Tag nass gesprüht habe angewandt. Das Leinentuch am 5. Tag wegnehmen und etwas trocknen lassen, wenn sie sich gut anfühlen kommen sie in den Kaltrauch, bis die Hülle eine schöne Farbe angenommen hat.
Das Räuchermehl habe ich in den hinteren 2/3 angefeuchtet, damit die Würste nicht zusätzlich schneller trocken werden. Nach einigen Tagen nach dem Räuchern habe ich die Würste dann vakuumiert, vorher allerdings jeden Tag mit Tresterschnaps eingesprüht. Nach 1-2 Woche/n aus dem Vakuum befreien und abwaschen und trocken aufhängen und genießen.
Da wir ja nun Sommer haben und eigentlich die Zeit für Rohwürste vorbei ist, habe ich mich trotzdem entschlossen eine dünnere und kleinere Variante von einer Fenchelsalami herzustellen, der italienische Name übersetzt ins deutsche heißt eigentlich nur Sommer-Fenchelsalami. Ich habe sie auch nicht luftgetrocknet sondern geräuchert, es hat mich gereizt eine solche Variante zu räuchern.
Danke auch an Alberto der mir bei der Namensfindung hilfreich war. Dieses Rezept ist so nirgends zu finden, stammt aus meiner Feder. Als Fenchel habe ich dieses Mal wieder den kleineren dunkleren wilden Fenchel aus Sizilien benutzt. Gefüllt wird die Masse in räucherbare Naturin R2 - 50/30 Kunstdärme oder Rinderkranzdärme Kaliber 45.
Vorbereitung:
Rückenspeck in Scheiben schneiden und anschließend in Würfel schneiden und hart gefrieren.
Mageres Fleisch in wolfgerechte Streifen schneiden und ein paar Stunden anfrieren.
Zubereitung:
Naturin-Därme vor der Zubereitung 10 - 30 Minuten in einer kalten bis handwarmen 10-15% igen Kochsalzlösung vollständig untergetaucht wässern.
Gewürze (außer Fenchel) frisch vermahlen und mit dem Pökelsalz, Starterkulturen und Rohrzucker mischen.
Gefrorenes Streifen-Fleisch zu 4/5 mit der 8 mm Scheibe wolfen, 1/5 mit der 3mm Scheibe wolfen. Achtung: wolfen nur mit dreiteiligem Schneidsatz!! Anschließend anteilige Menge an Gewürze-Salz-Zuckermischung + Fenchel, Chianti und die Speckwürfel gut vermischen und darauf achten, dass sich keine Luftblasen in der Masse befinden. (Ich habe meine Teigknetmaschine dazu benutzt, mir war die Masse zu kalt)
Die Masse ballig werfen (die Luft muss raus), d. h., immer wieder auf den Tisch werfen und wieder zusammenfassen und anschließend wie Brotlaibe formen und kühl stellen.
Nach einigen Stunden die Laibe in den Wurstfüller werfen und fest andrücken und in die vorbereiteten Naturindärme/Kranzdärme füllen und abbinden. Für die nächsten 2-3 Tage bei einer Temperatur von ca. 20° C und einer relativen Luftfeuchte von 80 – 90% aufhängen und umröten lassen, dann nach und nach die nächsten Tag die Luftfeuchte verringern. Hier habe ich wieder meine bewährte Methode mit dem Leinentuch, das ich jeden Tag nass gesprüht habe angewandt. Das Leinentuch am 5. Tag wegnehmen und etwas trocknen lassen, wenn sie sich gut anfühlen kommen sie in den Kaltrauch, bis die Hülle eine schöne Farbe angenommen hat.
Das Räuchermehl habe ich in den hinteren 2/3 angefeuchtet, damit die Würste nicht zusätzlich schneller trocken werden. Nach einigen Tagen nach dem Räuchern habe ich die Würste dann vakuumiert, vorher allerdings jeden Tag mit Tresterschnaps eingesprüht. Nach 1-2 Woche/n aus dem Vakuum befreien und abwaschen und trocken aufhängen und genießen.
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Kommentare anderer Nutzer
19.09.2011 16:00
Hallo Klaus,
Ich hatte ja im September das Glück, diese Salami kosten zu dürfen.
Sehr, sehr lecker.
Ich hab heute noch eine Pfütze auf der Zunge.
LG
Burgy
Ich hatte ja im September das Glück, diese Salami kosten zu dürfen.
Sehr, sehr lecker.
Ich hab heute noch eine Pfütze auf der Zunge.
LG
Burgy
martinilu
sagt:
sagt: 12.10.2011 13:50
Hallo Klaus,
muss ich unbedingt die StarterkulturBeimengen?
VG
Yolande
muss ich unbedingt die StarterkulturBeimengen?
VG
Yolande
12.10.2011 21:30
Hallo Yolande,
mir ging es dabei hauptsächlich um die Sommervariante und dabei ist es mit den Starterkulturen sicherer als nur mit Zucker.
Es sollen sich in der Wurst nur gute Bakterien befinden und das wird mit diesen Starterkulturen erreicht, solltest Du meinen das wäre irgendeine Chemie, dann irrst Du Dich, das sind nur Reifebakterien, die es in Pulverform gibt und in der Gefriertruhe gelagert werden können.
Liebe Grüße Hobbyko
mir ging es dabei hauptsächlich um die Sommervariante und dabei ist es mit den Starterkulturen sicherer als nur mit Zucker.
Es sollen sich in der Wurst nur gute Bakterien befinden und das wird mit diesen Starterkulturen erreicht, solltest Du meinen das wäre irgendeine Chemie, dann irrst Du Dich, das sind nur Reifebakterien, die es in Pulverform gibt und in der Gefriertruhe gelagert werden können.
Liebe Grüße Hobbyko
martinilu
sagt:
sagt: 13.10.2011 06:26
Hallo,
Vielen Dank für die schnelle Antwort.
VG
Yolande
Vielen Dank für die schnelle Antwort.
VG
Yolande
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Kleine Anmerkung meinerseits, es gibt hier einen Querverweis zu Fenchel, dieses ist jedoch der falsche Fenchel, man braucht wirklich den echten wilden sizilianischen Fenchelsamen.
LG Hobbyko
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