Kartoffel-Blumenkohl Püreetaler an Pfifferlingen



Zutaten für Portionen

4 m.-große Kartoffel(n), in der Schale gekocht
½ Kopf Blumenkohl, in Röschen geteilt
1 m.-große Zwiebel(n)
100 ml Milch
Ei(er)
½ EL Kräuter der Provence
1 Msp. Cayennepfeffer, ca.
½ TL Salz
250 g Pfifferlinge
50 g Speck, geräuchert, gewürfelt
Zwiebel(n)
1 EL Kräuter (Gartenkräuter) oder nach Wahl (z.B. Dill)
100 ml Weißwein
1 EL saure Sahne
1 Msp. Cayennepfeffer
1 TL Stärkemehl
  Salz und Pfeffer
 n. B. Butterschmalz

Zubereitung

Die gekochten Kartoffeln schälen, die Blumenkohlröschen über Dampf bissfest garen mit den genannten Zutaten (außer den Zutaten, die nach der Angabe „Pfifferlingen“ folgen) pürieren. Das entstehende Püree sollte auf keinen Fall zu dünn sein, eventuell - wenn die Milch ausgerutscht ist - mit Stärkemehl andicken.

Wenn keine frischen Pfifferlinge jahreszeitlich erhältlich sind, kann ein Glas eingelegter Pilze genommen werden. Diese abgießen und die Einlegeflüssigkeit auffangen, gut abtropfen lassen.

Die Pilze zusammen mit den Speckwürfeln und der klein gehackten Zwiebel in Butterschmalz braten. Die Einlegeflüssigkeit mit Weißwein, Kräutern (frischer oder TK-Dill wäre schön!), Cayennepfeffer, Salz, Stärkemehl und saurer Sahne glatt rühren, damit Pilze aufgießen und nur ganz langsam, zugedeckt einköcheln lassen, manchmal umrühren. Evtl. zeitweise bis zur Fertigstellung der Taler vom Herd nehmen, nochmals abschmecken.

Aus dem Püree werden - wenn vorhanden - in Rundformen gefüllte - sonst mit einem Löffel ausgehobene "Taler" in heißem Butterschmalz beidseitig braun geröstet und mit den Pfifferlingen serviert.
Arbeitszeit: ca. 20 Min.
Koch-/Backzeit: ca. 45 Min.
Schwierigkeitsgrad: simpel
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 31.07.11
Rezept-Statistiken: 569 (0)* gelesen
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Verfasser:

rodaroda Chefkoch


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Kommentare anderer Nutzer

susiebond Tellerwäscher sagt:  
27.01.2012 23:29
Also es hätte wunderbar schmecken können, wenn mir irgendwie die gerösteten "Taler" gelungen wären. Leider war auch nach massiver Mehlzugabe und noch zwei weiteren Eiern kein brauchbares Ergebnis zu erzielen. Der Teig verbrannte stets außen, ohne innen gar zu werden - egal, bei welcher Temperatur.
Ich glaube, die Idee mit der Milch ist ein Aprilscherz, oder? Schade, daß ich gleich die doppelte Menge gemacht habe, da ich keinen halben Blumenkohl aufbewahren wollte...

Aber: Geschmacklich waren sowohl die (wenn auch halb verbrannten/halb rohen) 'Taler' als auch die Soße (die auch prima mit Sekt statt Wein funktioniert :D ) wirklich sehr lecker.

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rodaroda Chefkoch sagt:  
28.01.2012 00:28
Hallo,

zunächst einmal kam mir diese Idee durch einen Rest von Püree (das ich immer aus "eigenen" Kartoffeln mit Milch mache) den ich am nächsten Tag in eine Pfanne praktizierte und auf kleinster Hitze briet.

Was Du nun erfahren musstest, entsprach nicht den Ergebnissen, die zu diesem Rezeptvorschlag führten.

Aber ich werde das ganze in den nächsten 14 Tagen als Blumenkohltaler, wie beschrieben, nochmals machen und mich wieder bei Dir melden. Allerdings muss ich erst mein bereits geplantes Programm "abkochen".

Gruß
rodaroda

PS kannst Du mir über PN mitteilen, wie dick Deine Taler waren?

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rodaroda Chefkoch sagt:  
28.01.2012 10:31
Nochmals hallo,

man soll immer erst „eine Nacht darüber schlafen“, bevor man zu etwas Stellung nimmt.

Beide Zutaten der „Taler“ SIND gegart, also wie kannst Du den Teig der aus dem Püree von gekochten Kartoffeln und gegarten Blumenkohl innen roh hinbekommen?

Für ein Püree (glatte Masse) aus den beiden Komponenten, braucht man Flüssigkeit. Es wurde darauf hingewiesen, dass diese Masse/Teig auf keinen Fall zu dünn ausfallen darf. Also entweder mit Kartoffelmenge/Bindemehl oder mit der Flüssigkeit anpassen.

Es kann aber durchaus möglich sein, dass unterschiedliche Kartoffeln eine unterschiedliche Saugfähigkeit haben.

Auch das bekannte „Röschti“ wird in der Schweiz so angesetzt.

Dennoch zum Braten noch ein kleiner Kniff: da man meist nicht im schwimmenden Fett ausbrät, sollte während des Vorganges seitlich ein wenig Fett nachgegeben werden, das verhindert das Ansetzen und erleichtert die Bräunung.

Gruß
rodaroda

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susiebond Tellerwäscher sagt:  
28.01.2012 20:56
Also ich habe gegarte Kartoffeln mit gegartem Blumenkohl, Milch, Eiern (wg. doppelter Menge) und Gewürzen püriert (nicht zu fein, wie im Rezept beschrieben). Zum Ausbraten habe ich zuerst eine eher heiße Pfanne, dann eine nur noch lauwarme (wie für Spiegeleier) mit reichlich Butterschmalz benutzt. Verschiedene Versuche mit größeren, kleineren, zwischen 0.5 und 2 cm dicken Portionen sind allesamt mißglückt, da stets die Außenseite binnen 30 Sekunden fast schwarz wurde, während die Masse innen matschig, das Ei noch roh war.
Danach habe ich den Tag wie auf Anraten zuerst mit Weizenmehl, später noch mit Kartoffelmehl vermischt, woraufhin die Portionen mit viel Fett zwar immer noch außen zu dunkel und innen zu roh waren, da es aber gut schmeckte und wir inzwischen schon recht hungrig und frustriert waren, haben wir's dann so gegessen.
Nach einer Nacht des Grübelns bin ich immer noch der Meinung, daß 100 ml Milch viel zuviel sind. Ich denke sogar, die Taler gelingen viel besser mit einem Teil roher, geriebener Kartoffeln, grundsätzlich etwas Mehl und ohne Milch. Oder sollten sie in schwimmend ausgebacken werden? Das war für mich aus dem Rezept nicht ersichtlich. Ich will das auf jeden Fall noch mal ausprobieren, denn die Kombi Kartoffel, Blumenkohl, Cayenne und Pilze schmeckt wirklich sehr lecker. Und ich liebe alle Arten von Reibekuchen, Rösti etc. ;-)

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