Gefüllte Gans "rheinische Art"
eine frische deutsche Freilandgans mit süßlicher Sauce| 1 große | Gans, (5 - 5,5kg mit Hals und Innereien) |
| 8 Stück | Lebkuchen, (Aachener Kräuterprinten, getrocknet und zerkrümelt) |
| 2 große | Zwiebel(n), (grob Würfeln) |
| 4 große | Äpfel, Boskop (in Spalten geschnitten) |
| 500 g | Marone(n), (Esskastanien), vakkumiert, in Stücke geschnitten |
| 1 Bund | Thymian, (nur die Blättchen, fein gehackt) |
| 2 EL | Beifuß, getrocknet |
| Salz | |
| Pfeffer, frisch gemahlen, schwarz | |
| Für die Sauce: | |
| Innereien, (geputzt), Hals und Flügelspitzen der Gans | |
| 200 g | Suppengemüse, (Knollensellerie, Möhren und Lauch) |
| 1 große | Zwiebel(n) |
| 150 g | Marone(n), (Esskastanien, vakkumiert) fein gehackt |
| 200 g | Lebkuchen, (Aachener Kräuterprinten), fein zerkrümelt |
| 70 ml | Fett, (Gänsefett) |
| 500 ml | Sud, Gänsebratsud (entfettet) |
| 1500 ml | Malzbier |
| 2 EL | Thymian, (gehackt) |
| Salz | |
| Pfeffer, schwarzer, frisch gemahlen | |
| Zucker |
Zubereitung
Die Gans (bitte auf die Qualität achten, nur eine frische Freilandgans bringt den echten Gänsegenuss. Gute Freilandgänse müssen bei Zeiten vorbestellt werden!) waschen, trocknen, gegebenenfalls letzte Federchen mit der Pinzette ziehen.
Die Gans innen mit Salz, Pfeffer und Beifuß kräftig einreiben. Zwiebel schälen und in grobe Würfel schneiden, Äpfel schälen, entkernen und in Stücke/Spalten schneiden, Kräuterprinten klein zerbröseln, Thymian waschen, trocknen, Blättchen von den Stielen zupfen und hacken. Zwiebel, Äpfel, Maronen, Printenkrümel und Thymian vermengen und die Gans damit füllen.
Backofen auf 200 Grad vorheizen, die Gans zunähen, Flügelspitzen abschneiden, Keulen und Flügel an der Gans mit Rouladennadeln fixieren.
300ml heißes Wasser in den Bräter geben, Gans von außen kräftig salzen und pfeffern, in den Bräter legen und für 1 Stunde bei 200 Grad im Ofen braten, zwischendurch mit austretendem Fett bepinseln. Temperatur auf 120 Grad herunter drehen und die Gans weitere 4 – 4,5 Stunden unter regelmäßigem Begießen braten lassen, an den Keulen mehrmals einstechen.
Gans heraus nehmen, Sud mit Fett abgießen und trennen, Gans auf ein Rost legen und zurück in den Ofen geben. Fettpfanne unter das Rost geben und die Gans mit der Grillfunktion bei 180 Grad knusprig braten.
Etwa 50 ml Gänsefett in einer schweren Pfanne erhitzen, Hals, Flügelspitzen und die geputzten Innereinen sowie eine halbierte Zwiebel und das Suppengemüse darin kräftig anbraten, mit Gänsesud angießen und 15 Minuten köcheln lassen.
In einem Topf 2 EL Gänsefett erhitzen, die gehackten Maronen und die zerkrümelten Printen zugeben und anrösten lassen, Sud durch ein Sieb in den Topf geben, mit 500ml Malzbier angießen und einkochen lassen, nochmals 500ml Malzbier angießen und erneut reduzieren lassen. Die letzten 500ml zusammen mit dem Thymian zugeben und einköcheln lassen. Soße mit Salz und Pfeffer und nach Bedarf mit etwas Zucker abschmecken.
Die krosse Gans auf eine Tranchierplatte geben und am Tisch tranchieren, Soße separat reichen.
Die süßliche Soße passt hervorragend zum kräftigen Gänsefleisch. Als Beilage serviere ich gerne Kartoffelklöße, Maronenpüree, Rotkohl oder feine Rosenkohlröschen und Apfelmus sowie die Füllung der Gans.
Resteverarbeitung: Das restliche Fleisch von der Karkasse lösen, in feine Stückchen schneiden oder grob durch einen Fleischwolf geben. Einen Teil des übrigen Gänsefetts in einem Topf erhitzen, die Fleischstücke dazu geben, salzen und pfeffern und noch heiß in saubere Gläser füllen. Einfach köstlich auf rheinischen Vollkornbrot.
Die Gans innen mit Salz, Pfeffer und Beifuß kräftig einreiben. Zwiebel schälen und in grobe Würfel schneiden, Äpfel schälen, entkernen und in Stücke/Spalten schneiden, Kräuterprinten klein zerbröseln, Thymian waschen, trocknen, Blättchen von den Stielen zupfen und hacken. Zwiebel, Äpfel, Maronen, Printenkrümel und Thymian vermengen und die Gans damit füllen.
Backofen auf 200 Grad vorheizen, die Gans zunähen, Flügelspitzen abschneiden, Keulen und Flügel an der Gans mit Rouladennadeln fixieren.
300ml heißes Wasser in den Bräter geben, Gans von außen kräftig salzen und pfeffern, in den Bräter legen und für 1 Stunde bei 200 Grad im Ofen braten, zwischendurch mit austretendem Fett bepinseln. Temperatur auf 120 Grad herunter drehen und die Gans weitere 4 – 4,5 Stunden unter regelmäßigem Begießen braten lassen, an den Keulen mehrmals einstechen.
Gans heraus nehmen, Sud mit Fett abgießen und trennen, Gans auf ein Rost legen und zurück in den Ofen geben. Fettpfanne unter das Rost geben und die Gans mit der Grillfunktion bei 180 Grad knusprig braten.
Etwa 50 ml Gänsefett in einer schweren Pfanne erhitzen, Hals, Flügelspitzen und die geputzten Innereinen sowie eine halbierte Zwiebel und das Suppengemüse darin kräftig anbraten, mit Gänsesud angießen und 15 Minuten köcheln lassen.
In einem Topf 2 EL Gänsefett erhitzen, die gehackten Maronen und die zerkrümelten Printen zugeben und anrösten lassen, Sud durch ein Sieb in den Topf geben, mit 500ml Malzbier angießen und einkochen lassen, nochmals 500ml Malzbier angießen und erneut reduzieren lassen. Die letzten 500ml zusammen mit dem Thymian zugeben und einköcheln lassen. Soße mit Salz und Pfeffer und nach Bedarf mit etwas Zucker abschmecken.
Die krosse Gans auf eine Tranchierplatte geben und am Tisch tranchieren, Soße separat reichen.
Die süßliche Soße passt hervorragend zum kräftigen Gänsefleisch. Als Beilage serviere ich gerne Kartoffelklöße, Maronenpüree, Rotkohl oder feine Rosenkohlröschen und Apfelmus sowie die Füllung der Gans.
Resteverarbeitung: Das restliche Fleisch von der Karkasse lösen, in feine Stückchen schneiden oder grob durch einen Fleischwolf geben. Einen Teil des übrigen Gänsefetts in einem Topf erhitzen, die Fleischstücke dazu geben, salzen und pfeffern und noch heiß in saubere Gläser füllen. Einfach köstlich auf rheinischen Vollkornbrot.
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