Gulasch von Reh, Hirsch oder Wildschwein à la Ursula1950
| etwas | Schweineschmalz, oder Öl |
| 1 kg | Rehfleisch, Hirsch- oder Wildschweinfleisch, in große Würfel geschnitten |
| 4 | Zwiebel(n), geschält und in grobe Würfel geschnitten |
| ½ Liter | Wildfond |
| 1 Glas | Rotwein, trocken |
| etwas | Sahne |
| Salz und Pfeffer | |
| Korianderpulver | |
| 4 Körner | Piment |
| 2 | Wacholderbeeren |
| 1 Dose | Pfifferlinge, mittelgroß, ohne Brühe |
| 2 EL | Preiselbeeren |
| etwas | Mehl, mit Wasser verrührt, zum Andicken der Sauce |
Zubereitung
Schweineschmalz oder Öl im Topf erhitzen. Fleisch und Zwiebeln darin anbraten. Wildfond und die Hälfte des Rotweins angießen. Würzen mit Salz, Pfeffer, Koriander, Pimentkörnern, Wacholderbeeren. Fleisch bei mittlerer Hitze zugedeckt garen und immer darauf achten, dass die Flüssigkeit nicht restlos verkocht, sonst neue Flüssigkeit angießen. Pfifferlinge ans Fleisch geben. Kurz vor Ende der Garzeit Preiselbeeren und Sahne dazugeben und den restlichen Wein angießen. Sauce andicken.
Dazu passen Buttermilchsemmelknödel, Kartoffelklöße, Spätzle, Rotkohl, Birnen oder Pfirsiche mit Preiselbeeren, Feldsalat, Endiviensalat, Selleriesalat, eingelegte rote Bete.
Tipp:
Falls man den Wildgeschmack mildern will, Fleisch vorher einlegen. Entweder halb Rotwein, halb Buttermilch oder nur Rotwein oder nur Butermilch, unter Zugabe von 1-2 geviertelten Zwiebeln, Pimentkörnern, Wachholderbeeren, Pfefferkörnern, Koriander. Fleisch in diese Marinade legen, abdecken und 1 - 2 Tage in den Kühlschrank stellen. Danach das Fleisch aus der Marinade nehmen, nicht abwaschen, sondern nur abtupfen und wie oben beschrieben garen. Die Marinade mit den Zutaten wird nicht verwendet.
Dazu passen Buttermilchsemmelknödel, Kartoffelklöße, Spätzle, Rotkohl, Birnen oder Pfirsiche mit Preiselbeeren, Feldsalat, Endiviensalat, Selleriesalat, eingelegte rote Bete.
Tipp:
Falls man den Wildgeschmack mildern will, Fleisch vorher einlegen. Entweder halb Rotwein, halb Buttermilch oder nur Rotwein oder nur Butermilch, unter Zugabe von 1-2 geviertelten Zwiebeln, Pimentkörnern, Wachholderbeeren, Pfefferkörnern, Koriander. Fleisch in diese Marinade legen, abdecken und 1 - 2 Tage in den Kühlschrank stellen. Danach das Fleisch aus der Marinade nehmen, nicht abwaschen, sondern nur abtupfen und wie oben beschrieben garen. Die Marinade mit den Zutaten wird nicht verwendet.
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Kommentare anderer Nutzer
blm
sagt:
sagt: 25.02.2012 10:48
Hilfreicher Kommentar:
Ein kleiner Tipp, wie es noch besser schmecken kann:
Das Fleisch ganz scharf von allen Seiten anbraten und dann für 2-3h im Ofen bei 120° nur mit ein paar Zwiebeln garen. Auf die Art bleibt der Fleischsaft drin und das Fleisch bleibt schön saftig und aromatisch. In der selben Bratpfanne kann man dann Zwiebeln etc. anbraten, mit etwas Rotwein ablöschen (für meinen Geschmack eignet sich dazu am besten ein guter Spätburgunder) und daraus eine wundervolle Sauce machen. Noch aromatischer wird es, wenn man die Gewürze vorher im Mörser zerkleinert.
Zum Andicken würde ich statt Mehl etwas Speisestärke in lauwarmem Wasser empfehlen, die schmeckt man weniger vor. Wenn man mit ganz wenig Flüssigkeit arbeitet, kann man sich das Andicken meist sowieso sparen.
HTH
blm
Das Fleisch ganz scharf von allen Seiten anbraten und dann für 2-3h im Ofen bei 120° nur mit ein paar Zwiebeln garen. Auf die Art bleibt der Fleischsaft drin und das Fleisch bleibt schön saftig und aromatisch. In der selben Bratpfanne kann man dann Zwiebeln etc. anbraten, mit etwas Rotwein ablöschen (für meinen Geschmack eignet sich dazu am besten ein guter Spätburgunder) und daraus eine wundervolle Sauce machen. Noch aromatischer wird es, wenn man die Gewürze vorher im Mörser zerkleinert.
Zum Andicken würde ich statt Mehl etwas Speisestärke in lauwarmem Wasser empfehlen, die schmeckt man weniger vor. Wenn man mit ganz wenig Flüssigkeit arbeitet, kann man sich das Andicken meist sowieso sparen.
HTH
blm
talia97
sagt:
sagt: 25.02.2012 14:32
Grundsätzlich dickt man Mehl oder Speisestärke mit kaltem Wasser an, sonst gibt es Klümpchen!
Es ist auch egal, ob man zum Andicken der Soße Mehl oder Speisestärke verwendet - hervor schmeckt es nur, wenn man zuviel davon nimmt.
Eine Prise Zucker und ein 1/2 TL Butter runden übrigens alle Gerichte dieser Art wunderbar ab.
Es ist auch egal, ob man zum Andicken der Soße Mehl oder Speisestärke verwendet - hervor schmeckt es nur, wenn man zuviel davon nimmt.
Eine Prise Zucker und ein 1/2 TL Butter runden übrigens alle Gerichte dieser Art wunderbar ab.
sukeyhamburg17
sagt:
sagt: 25.02.2012 14:54
Hilfreiche Antwort:
Hallo Nancy,
...und es gibt noch eine wunderbare Moeglichkeit, Saucen zu binden: Die Mehlbutter....
Da hab ich die Bindung durch das Mehl und die von dir erwaehnte Butter zur Abrundung des Gerichtes vereint...
...so man denn die Sauce binden muss (will)....
Liebe Gruesse und happy cooking
Susan, Pittsburgh, PA, USA
...und es gibt noch eine wunderbare Moeglichkeit, Saucen zu binden: Die Mehlbutter....
Da hab ich die Bindung durch das Mehl und die von dir erwaehnte Butter zur Abrundung des Gerichtes vereint...
...so man denn die Sauce binden muss (will)....
Liebe Gruesse und happy cooking
Susan, Pittsburgh, PA, USA
yellagelb
sagt:
sagt: 25.02.2012 18:39
gschaider
sagt:
sagt: 25.02.2012 13:44
Hilfreicher Kommentar:
das ist ein sehr brauchbares Basisrezept, welches man noch wunderbar nach eigenem Geschmack ergänzen kann.
Ich persönlich würde statt der Dosenpilze frische braune Champignons oder eingeweichte getrocknete Steinpilze verwenden.
Wer das ganze geschmacklich weniger üppig haben will, kann auch noch Karotten und Sellerie (Stauden- oder Knollen-) mitschmoren.
Wenn man die letzten 10 Minuten ein Stück unbehandelte Zitronenschale dazugibt, bekommt das Gericht eine frische zitronige Note.
Ich persönlich würde statt der Dosenpilze frische braune Champignons oder eingeweichte getrocknete Steinpilze verwenden.
Wer das ganze geschmacklich weniger üppig haben will, kann auch noch Karotten und Sellerie (Stauden- oder Knollen-) mitschmoren.
Wenn man die letzten 10 Minuten ein Stück unbehandelte Zitronenschale dazugibt, bekommt das Gericht eine frische zitronige Note.
Goldblatt
sagt:
sagt: 25.02.2012 18:57
Hallo liebe CK-Freunde,
ich habe gerade das/den Gulasch auf dem Herd. Muss das wirklich 1 1/2 Stunden kochen?
LG
goldblatt
ich habe gerade das/den Gulasch auf dem Herd. Muss das wirklich 1 1/2 Stunden kochen?
LG
goldblatt
Jan09
sagt:
sagt: 25.02.2012 20:17
Hilfreiche Antwort:
Hallo Goldblatt,
ja Gulasch vom Rind oder Wild sollte immer so lange kochen damit das Fleisch schön mürbe wird.
Es reicht aber wenn es dabei so langsam vor sich hin köchelt.
Das hat auch den großen Vorteil das sich eine ganz tolle Soße bildet die meistens nicht mehr angedickt werden muss (die Konsistenz läßt sich prima über Flüssigkeit und Kochzeit regeln)
LG
Jan
ja Gulasch vom Rind oder Wild sollte immer so lange kochen damit das Fleisch schön mürbe wird.
Es reicht aber wenn es dabei so langsam vor sich hin köchelt.
Das hat auch den großen Vorteil das sich eine ganz tolle Soße bildet die meistens nicht mehr angedickt werden muss (die Konsistenz läßt sich prima über Flüssigkeit und Kochzeit regeln)
LG
Jan
Goldblatt
sagt:
sagt: 25.02.2012 20:44
Danke, Jan!! Du hast natürlich vollkommen recht. Rindergulasch lasse ich ja auch so lange schmoren.
Ich habe das Gulasch mit Hirschfleisch zubereitet: Hmmmm, absolut lecker. Danke Ursula1950 für das tolle Rezept.
Ich habe das Gulasch mit Hirschfleisch zubereitet: Hmmmm, absolut lecker. Danke Ursula1950 für das tolle Rezept.
turtlelucy
sagt:
sagt: 26.02.2012 11:57
Hallo,
Buttermilchsemmelknödel hören sich spannend an. Hast du dazu auch ein Rezept?
LG
Buttermilchsemmelknödel hören sich spannend an. Hast du dazu auch ein Rezept?
LG
miss-kiss
sagt:
sagt: 27.02.2012 09:05
Wie schon richtig erwähnt, ein grundsolides Basisrezept für Wildgulasch, dass jeder nach Gusto noch verfeinern kann.
Bei mir kommt kurz vor Schluss des Anbratens immer noch Tomatenmark dazu und wird mit angeröstet. Das gibt ein ganz wunderbares Aroma. Aber unabdingbar ist da die Zugabe von etwas Zucker bzw Honig zur Abrundung.
Liebe Grüße und guten Appetit.
Bei mir kommt kurz vor Schluss des Anbratens immer noch Tomatenmark dazu und wird mit angeröstet. Das gibt ein ganz wunderbares Aroma. Aber unabdingbar ist da die Zugabe von etwas Zucker bzw Honig zur Abrundung.
Liebe Grüße und guten Appetit.
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