Gänsebrust nach Carstens Art

zart und saftig bei 120°C
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Zutaten

Gänsebrüste
Äpfel
Zwiebel(n)
Karotte(n)
1/2 Bund Beifuß, getrocknet
 etwas Rosmarin
 etwas Salz und Pfeffer
 evtl. Stärkemehl
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 5 Std. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Backofen auf 120°C vorheizen.
Gänsebrüste mit kaltem Wasser waschen und anschließend trocken tupfen. Mit Salz, Pfeffer und Rosmarin einreiben.
In eine Auflaufform oder die Fettpfanne des Backofens so viel Salzwasser geben, dass die Gänsebrüste mit der Hautseite nach unten knapp zur Hälfte eintauchen. Den Beifuß zerrupfen und über die Brüste geben. Mit der Hautseite nach unten 1,5 Stunden bei 120°C braten. Das Salzwasser bewirkt, dass die Haut nach dem Wenden schön knusprig wird.
Nach 1,5 Stunden das ausgetretene Fett abschöpfen und die halbierte Zwiebel, die geviertelten Äpfel und die nur grob zerkleinerte Karotte in das Salzwasser (gegebenenfalls auffüllen) geben und die Brüste – diesmal mit der Hautseite nach oben – auf das Obst und Gemüse legen, so dass die Brüste nicht mehr ins Wasser eintauchen. Jetzt verhindert das Wasser, dass das austretende Fett verbrennt und sorgt dafür, dass das Fleisch nicht austrocknet. Außer Apfel, Zwiebel und Karotte kann man alles unter die Brüste legen, was man als Füllung bei einer ganzen Gans verwendet – je nach eigenen Vorlieben.
Die Brüste nochmals 3,5 Stunden bei 120°C braten, dabei etwa jede halbe Stunde die Häute mit Salzwasser bestreichen. Gegebenenfalls gegen Ende der Zeit mit der Grillfunktion des Backofens für eine stärkere Bräunung der Haut sorgen.
Nach der Bratzeit die Gänsebrüste herausnehmen, das Fleisch auslösen und mit Alufolie abgedeckt im ausgeschalteten Backofen warm stellen.
Vom Bratensaft in der Auflaufform das Fett abschöpfen oder wegschütten, die restliche Soße mit einigen der mitgebackenen Apfelstücke pürieren, abschmecken und evtl. mit etwas in kaltem Wasser gelöstem Stärkemehl andicken.

Zu den Gänsebrüsten passen Klöße und Apfelrotkohl.

Kommentare anderer Nutzer


020978sandra

23.12.2011 10:37 Uhr

wie schwer waren denn die gänsebrüste ???
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sonics71

23.12.2011 12:42 Uhr

Hallo Sandra,

etwa 1000 g das Stück, also weder besonders groß noch besonders klein.

HG
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maggie66

25.12.2011 13:51 Uhr

Hallo Carsten,

Temperaturangabe und Zeit für Umluft oder Ober/Unterhitze?

Liebe Grüße
Maggie
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sonics71

26.12.2011 20:54 Uhr

Hallo Maggie,

Ober-/Unterhitze, sonst trocknen die Brüste zu sehr aus!

HG, Carsten
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maggie66

26.12.2011 21:45 Uhr

Hallo Carsten,

ja, grins, einige Minuten nach meiner Frage war es eigentlich klar, sorry. Überlegen hilft ja gelegentlich :-)).
Habe nun zwei Tage hintereinander jeweils ein Rezept ausprobiert. Bei 170 Grad 90 Min und dieses. Ich muss sagen Daumen hoch für die Niedrigtemperaturvariante!! Das Fleisch war wesentlich zarter und saftiger. Leider ist das Fett in der ersten Stunde nicht richtig ausgelaufen. Ich übe dann in 6 Wochen noch einmal. Ansonsten - SEHR GUT !!
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sonics71

26.12.2011 23:32 Uhr

Zugegebenermaßen ist es bei mir auch immer eine Gratwanderung, ob zuviel Fett übrigbleibt oder die Haut zu dunkel wird.
Aber mir ist ein zartes Fleisch wichtiger als eine perfekte Haut.

Es freut mich, dass du mit dem Rezept zurecht gekommen bist und es geschmeckt hat!
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Schraubensammlerin

13.11.2013 17:52 Uhr

Danke für das tolle Rezept,

hat sehr gut geklappt und war schön zart!


Antje
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lillic

07.12.2013 10:06 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Bitte Gänsefett auch schmalz genannt N I E M A L S wegschütten sondern immer auffangen und kaltstellen und viel zur Zubereitung von allen Wintergemüsen(Kohl,Wirsing,Rotkohl,Sauerkraut usw.) benutzen.Gibt einen wunderbaren Geschmack und ist zur Herstellung von Sauce so wichtig.Für die Mehlschwitze.Versucht es mal.Ihr werdet begeistert sein.LG lillic
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kathal

08.02.2014 13:17 Uhr

Hallo,

ich würde gerne EINE 850 g schwere Gänsebrust machen. Dafür erscheinen mir insgesamt 5 Stunden Bratzeit etwas viel.
Wielange würdet ihr hierfür ansetzen?
lg
kathal
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Eingeschränkte Kommentare

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Die neusten Kommentare:


jogpet1603

28.12.2014 10:18 Uhr

Das beste Rezept for ever. Saftig, auf den Punkt fertig gegart. Das Fleisch fiel praktisch vom Knochen. Wie es sein soll. Wir haben noch eine Orange mit hineingeschnitten. Die Soße war so genial, dass wir die noch nicht mal mehr würzen mussten. Wir haben die Gänsebrust das erste Mal gemacht und unser Besuch war fasziniert. Traumhaft. Dieses Rezept wird in unserer Familie Kreise ziehen.
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Heike2310

15.12.2015 18:25 Uhr

Ganz toll, habe am Sonntag sxhon mal ein Probekochen für Weihnachten mit Gänsebrust und Keulen gemacht, das ging voll daneben. Heute der 2. Versuch und wir hatten eine perfekte Gänsebrust mit zartem Fleisch und krosser Haut.
Nun wird es Weihnachten Gänsebrust geben.
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edytao

24.12.2015 23:26 Uhr

Muss ehrlich sagen bin totaler Anfänger was kochen angeht und auch nicht wirklich kochbegeistert :O
aber brauchte heute dringend ein Rezept für meine Gänsebrust. Verzweifelt machte ich mich hier auf die suche und habe mich für carstens Rezept entschieden ein Glück! !!
Muss dazu sagen rosmarien, Möhre und beifus was dieses auch ist, hatte ich nicht da aber habe es auch ohne diese Sachen super lecker hin bekommen. Erstes mal und keine Enttäuschung. Wie schon gesagt zart außen knusprig und das Fleisch viel wirklich vom Knochen ♡
5std sind keines wegs zu lang wenn es nur auf 120°grad gebraten wird...
Danke dir carsten das Heiligabend für uns auch geschmacklich ein Erfolg war ;-):-D
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billy1961

26.12.2015 17:22 Uhr

Ich habe das Rezept für 5 Brüste á 900 g gemacht und bin restlos begeistert.
Ich habe gestern schon die Brüste auf der Hautseite rezeptgerecht angesetzt und heute zuende gegart, einfach weil ich nicht genügend Zeit hatte, das alles heute zu bewerkstelligen.
Es hat der Brust keinen Abbruch getan. Sie war zart und sehr knusprig. Die Soße war gigantisch lecker.
Ein wirklich ganz tolles Rezept, wird wieder gemacht.
LG
Sybille
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nuo9

06.01.2016 23:28 Uhr

2x ausprobiert, 2x super! Habe noch Dörrpflaumen dazugegeben, die passen auch sehr gut.
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