Karpfen polnisch



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Zutaten für Portionen

Karpfen, ca 1800 g
60 EL Essig
50 g Rosinen
1 Bund Suppengrün
Zwiebel(n)
4 EL Butter
250 ml Wasser, ca.
¼ ml Bier (Malz- oder Altbier)
Lorbeerblatt
50 g Lebkuchen (Soßenlebkuchen)
½ TL Zitronensaft

Zubereitung

Vom Karpfen Kopf und Schwanz abschneiden. Den Karpfen der Länge nach halbieren, die Hälften in je 3 Portionsstücke schneiden. Den Fisch gründlich waschen, mit dem Essig beträufeln. 30 Minuten ziehen lassen.
Die Rosinen waschen und in warmem Wasser einweichen Das Suppengrün putzen, und klein schneiden. Die Zwiebel schälen, würfeln und in der Butter mit dem Suppengrün 5-10 Minuten anbraten. Das Wasser mit den Gewürzen hinzufügen und 15 Minuten köcheln lassen. Die Hälfte des Biers dazugießen und 5 Minuten ziehen lassen. Den Lebkuchen in dem restlichen Bier aufweichen, diesen zum Gemüse dazugeben und ebenfalls aufkochen lassen. Die Karpfenstücke mit den ausgedrückten Rosinen in der Sauce 15 bis 20 Minuten ziehen lassen. Die Fischstücke auf einer vorgewärmten Platte warm stellen. Das Mehl kalt anrühren und die Sauce damit binden. Mit Salz, Pfeffer, dem Zitronensaft und dem Zucker abschmecken.
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 04.04.04
Rezept-Statistiken: 50.022 (335)* gelesen
366 (9)* gespeichert
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* nur in diesem Monat
Verfasser:

angelika2603 Sternekoch


Mitglied seit 21.07.2003
17.539 Beiträge (ø5,61/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

ankeschmeckts Tellerwäscher sagt:  
25.12.2009 19:46
Hallo Angelika, seit Jahren berichtet mir mein Freund vom Weihnachtsessen als Kind bei der Oma, denn da gab es "Karpfen schlesisch". Da meine Verwandtschaft nicht aus der Ecke kommt, konnte ich mit seinen vagen Beschreibungen nichts anfangen. Daher möchte ich mich ausdrücklich für das Rezept bedanken. Hört sich erst mal abenteuerlich an, aber es ist eine harmonische Sache und diese alten Rezepte drohen auszusterben, wenn man sich nicht 'rantraut. Ich habe ledeglich das Wasser durch Fischfond ersetzt. Dazu gab's gebratene Rote Bete. Mein Freund war begeistert, für mich war's okay (war mit dem Geschmack nicht so vertraut). Habe aber Mut gefaßt und probiere weiter im Schlesischen. Danke-Anke

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hiaspump Tellerwäscher sagt:  
03.09.2011 22:26
Statt Wasser habe ich Fischfond genommen. Das Gemüse habe ich als Beilagengemüse prima verwenden können. Das Andicken mit Soßenlebkuchen war problematisch, weil ich nirgends sowas im ortsansässigen Handel finden konnte. Ich habe deshalb ein wenig Lebkuchengewürz verwendet und mit Mondamin angedickt. Bei mir war nachwürzen mit Salz und/oder Zucker unnötig. Die Essigmarinade und bei mir mit noch etwas Zitronensaft gaben einen herzhaften Geschmack.

Eigentlich gab es bei uns zu Hause Rotkohl oder Rosenkohl dazu, aber das Suppengemüse wird so viel, dass es dumm wäre was extra zu machen. Absolutes muss sind aber Kartoffelklöße, am besten grüne Thüringer.

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d-tail Kartoffelschäler sagt:  
12.01.2012 10:21
Ich bin ein wenig verwundert bezüglich der Mengenangaben:

- kommen hier tatsächlich ganze 60 Esslöffel Essig dran? Ich mein, wird ne tolle Zählerei. ;-)

- 1/4 ml Bier? Es ist 1/4 Liter, bzw. 250 ml gemeint, oder?

Ich bin ein wenig erstaunt, dass so ein fehlerhaftes Rezept als "Rezept des Tages" rausgeht.

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knobi-fan Suppenkoch sagt:  
12.01.2012 11:27
Hilfreiche Antwort:

Das mit den 60 EL Essig wird schon stimmen. Zur Vereinfachung: 1 EL entspricht ca. 15 ml, so daß man also 900 ml Essig benötigt.
Und klar: es ist ein 1/4 l Bier gemeint, also 250 ml!

Gruß
knobi-fan

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d-tail Kartoffelschäler sagt:  
12.01.2012 15:38
Danke knobi-fan,

ich hatte schon befürchtet, ich müsste die Menge Essig in Anzahl Fussballfelder umrechnen. ;-)

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sidonie1 Tellerwäscher sagt:  
12.01.2012 12:54
Hallo also dieses Rezept ist seit Jahrzehnten mein Lieblingsgericht.
Ja gut die Mengenanzahl Essig ist aburd aber das muss man ausprobieren denn, den Karpfen lege ich in Essigwasser ein damit er ne schöne blaue farbe bekommt. Nun noch etwas zum Sossenkuchen Leupold Sossenkuchen geht gar nicht ist zu süss. Nur den Greizer (Ehemals Mohr) Sossenkuchen verwenden. Oder wer dies nicht hat Lebkuchen Glasur runter kratzen und dann ist es das selbe. Bier kann muss aber nicht sein.
Blutgerinnung beim toten Karpfen ???? Naja

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sidonie1 Tellerwäscher sagt:  
12.01.2012 12:58
ach so mindestens 1 Tag vor dem Essen zubereiten dann schmeckt das erst richtig und nicht vergessen Thüringer Klösse.
Sorry meinte natürlich "absurd" :)

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rehpfad11 Küchenjunge sagt:  
12.01.2012 19:19
Hallöchen,
ich denke die 60 EL sind ein Tippfehler. Im Rezept steht, den Fisch mit
dem Essig beträufeln!!! 900ml wären fast 2 Flaschen Essig, da könnte
der Fisch ja wieder schwimmen :-) Ich nehme mal 6EL. Grüssle Renate

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woodholz Tellerwäscher sagt:  
13.01.2012 07:02
Hilfreicher Kommentar:

Ich kenne das Gericht von Meiner Uroma, die aus Polen kommt. Karpfen polnisch muss schwer süsslich schmecken, Dunkelbier und Lebkuchen sind daher sehr wichtig. Mit dem Essig vorsichtig umgehen: nur einige Tropfen! Man kann mit Pflaumenmuß nachsüßen.
Der Fisch wird in seiner Heimat ausschließlich mit Salzkartoffeln gegessen. Was haben Thüringer Klöße mit einem polnischen Karpfen gemeinsam? Überhaupt: Fisch und Klöße das geht gar nicht.

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dreamsnail Kaltmamsell sagt:  
13.01.2012 12:10
Ich kenne dieses Gericht auch von meiner Oma und von meiner Mutter und es gab immer grüne Klöße dazu.
Essig und Rosinen werden nicht verwendet, Essig kommt bei uns nur an "Karpfen Blau".
Wir geben zum Schluss immer noch reichlich gebräunte Butter darüber.
Ich esse das sehr gerne, leider mögen meine Kinder keinen Karpfen, egal wie er gemacht ist. Schade!

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Crossbow17 Tellerwäscher sagt:  
13.01.2012 13:15
Die in den Beiträgen zum Rezept genannte Spanne von 900ml Essig bis zu einigen Tropfen Essig finde ich interessant.

Also soll man den Karpfen nun in Essig ertränken und nur leicht mit Essig beträufeln?

Crossbow17

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