Joghurt - Käsekuchen mit Johannisbeeren



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Zutaten für Portionen

  Für den Teig:
125 g Mehl
125 g Butter, weich
125 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
Ei(er)
½ TL Backpulver
  Für die Creme:
1000 g Joghurt, egal welche Fettstufe
2 Pck. Puddingpulver, Vanille-
300 ml Milch
150 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 etwas Vanilleschote(n), das Mark ODER: Vanillearoma
1 Prise Salz
Ei(er)
500 g Johannisbeeren

Zubereitung

Für den Rührteig die Butter mit dem Zucker, Vanillezucker und der Prise Salz aufschlagen bis sie schön cremig ist. Eier nach und nach dazu geben. Mehl mit Backpulver dazu geben und kurz unterheben.
Teig in eine gut gefettete Springform geben und für 10 Minuten auf mittlerer Schiene in den Ofen geben und bei 180°C Ober/Unterhitze oder 160°C Umluft 10 Minuten anbacken. Etwas abkühlen lassen.

Ich lasse den Joghurt immer etwas abtropfen, ist aber kein nötiges Muss und kann jeder machen wie er es möchte.
Johannisbeeren bzw. Ribisel sehr gut abwaschen und trocknen und vom Grün befreien.

Aus 1 Päckchen Puddingpulver und der Milch sowie dem Zucker und einer Prise Salz einen sehr festen Pudding machen. Den Pudding, abgedeckt, auskühlen lassen.
Hier empfehle ich das Mark der Vanilleschote inkl. der Schote bzw. Vanillearoma in die kochende Milch zu geben und die Schote rausnehmen bevor man das Puddingpulver hinein gibt.

Den Pudding in eine Schüssel geben und kräftig aufschlagen. Nach und nach die Eier hinzu geben.
Das andere Päckchen Vanillepuddingpulver sowie den Joghurt hinzu geben kräftig weiter schlagen.
Als letztes die Johannisbeeren bzw. Ribisel vorsichtig unterheben.

Die Joghurtcreme nun auf den Boden geben und glatt streichen.
Die Springform auf die mittlere Schiene in den vorgeheizten Backofen geben und bei 180°C Ober/Unterhitze oder 160°C Umluft gute 60 Minuten backen.
(Da jeder Ofen anders heizt ist es wichtig darauf zu achten, dass der Kuchen nicht verbrennt. Wird er zu dunkel, einfach mit Alufolie abdecken.)

Nach Ende der Backzeit den Ofen ausschalten und den Kuchen im geschlossenen Ofen auskühlen lassen.
(Der Kuchen ist nach dem Backen noch sehr weich, daher unbedingt komplett auskühlen lassen sonst gibt das eine Riesensauerei).

Trotz des fehlenden Quarks schmeckt er in Kombination mit dem fertigen Pudding fein cremig und käsekuchenähnlich, ein Unterschied ist kaum zu merken!
Er ist sehr locker und bleibt lange frisch und hat eine feine Vanillenote.

Der Kuchen kann auch ohne Boden zubereitet werden!
Arbeitszeit: ca. 25 Min.
Koch-/Backzeit: ca. 1 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 22.06.11
Rezept-Statistiken: 2.959 (5)* gelesen
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* nur in diesem Monat
Verfasser:

Seelenschein Sternekoch


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Kommentare anderer Nutzer

Peppi28 Tellerwäscher sagt:  
28.07.2011 19:37
Hallo Seelenschein,

ich habe am Wochenende diesen Kuchen (mit einigen kleinen Änderungen) gebacken und die Familie war restlos begeistert.
Da bei uns im Moment abnehmen groß geschrieben wird, wir aber auch auf kleine Leckereien nicht verzichten wollen, habe ich den Kuchen ohne Boden gebacken, den Pudding mit etwas Süßstoff gekocht und dann 100 g Zucker unter die Joghurtmasse gerührt. Als Früchte habe ich frische Heidelbeeren verwendet. Somit ist er glatt WW-tauglich geworden. (Ich weiß es nicht genau, aber ich denke ein Stück hat ca. 1 Punkt.) Ansonsten habe ich alles wie beschrieben gemacht und was soll ich sagen - einfach lecker und kein bisschen trocken, wie man ev. bei fettarmem Joghurt denken könnte.
Ich muss den Kuchen am nächsten Wochenende auf Wunsch meiner Familie gleich noch einmal backen. Aber das mach ich ja gern. Vielen Dank für dieses schöne Rezept.

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Ines65 Küchenjunge sagt:  
14.08.2011 13:34
Hallo Seelenschein,

ich lebe in der Türkei und backe meinen "Käsekuchen" hier immer mit Joghurt bzw. Labneh. Quark gibt es hier nicht und Joghurt ist eine echte Alternative dazu und nicht zu fett :-).

Dein Rezept landet also auf jeden Fall in meiner Datenbank und wird demnächst, zum Zuckerfest, der türkischen Familie meines Mannes kredenzt.

Dann werde ich ihn auch bewerten.

Viele Grüße aus der Ferne, Ines.

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