Glasierte Mohrenköpfe mit Vanillepuddingfüllung

wie früher vom Dorfbäcker

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Zutaten für Portionen

  Für den Teig:
3 m.-große Ei(er)
75 g Zucker
75 g Mehl
25 g Speisestärke
1 TL, gestr. Backpulver
1 Prise Salz
  Für die Füllung:
1 Pck. Puddingpulver, Vanille
500 ml Milch
40 g Zucker
  Für die Glasur:
300 g Schokoglasur
  Außerdem:
3 EL Aprikosenkonfitüre
1 EL Butter, für die Form

Zubereitung

Benötigt wird eine Mohrenkopfform mit 12 Mulden.

Backofen vorheizen (Ober-Unterhitze 200°C oder Gasofen Stufe 3). Wenn der Teig fertig ist muss er umgehend gebacken werden.

Die Mulden der Mohrenkopfform ordentlich mit Butter einfetten.

Biskuitteig:
Die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen, dabei den Zucker einrieseln lassen. In die Eischnee-Zucker-Mischung das Eigelb rühren. Mehl, Speisestärke und Backpulver in einer Schale vermischen, sieben und vorsichtig mit einem Schneebesen unter die Masse heben. Den fluffig-leichten Teig auf die 12 Mulden aufteilen und 12 Minuten backen.

Währenddessen die Glasur ein wenig klein hacken und in einer Schmelzschale in ein Wasserbad stellen. Bei mittlerer bis kleiner Hitze die Glasur behutsam schmelzen, nicht kochen lassen. Die Konfitüre in einem kleinen Topf bei kleiner Hitze erwärmen und glatt rühren. Sie soll flüssig werden.

Die fertig gebackenen Mohrenkopfhälften aus dem Ofen nehmen und die Form stürzen. Wenn die Form vernünftig ausgefettet wurde, lösen sich die Hälften mit ein paar gezielten Schlägen auf die Form. Mit einem runden Ausstecher (Durchmesser ca. 3,5 cm) ca. 1-2 cm tief in die Mitte der flachen Seite der Hälften stechen und den Innenteil mit den Fingern entfernen. Wichtig: Nicht zu tief einstechen, da der Mohrenkopf sonst nicht stabil genug ist, um den Pudding zu halten.

Den Pudding wie auf der Packung beschrieben kochen und auf ganz kleiner Hitze heiß halten. Nicht abkühlen lassen!

Es empfiehlt sich, den folgenden Schritt immer "Paarweise" zu machen:
Die Mohrenkopfhälften mit der flachen Seite in die heiße Konfitüre tauchen und die Mulde mit Pudding füllen. Immer zwei Hälften aufeinander setzen und diese dann ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen, damit der Pudding und die Konfitüre abbinden und fest werden können.

Die ausgekühlten Mohrenköfe glasieren und wieder ca. 15 Minuten in den Kühlschrank stellen, bis die Glasur fest ist.
Zum Glasieren empfiehlt sich eine dreizahnige Pralinengabel, um den Mohrenkopf von oben her aufzuspießen und mit einem Löffel zu übergießen.
Arbeitszeit: ca. 1 Std.
Koch-/Backzeit: ca. 15 Min.
Ruhezeit: ca. 1 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 18.06.11
Rezept-Statistiken: 8.752 (35)* gelesen
171 (1)* gespeichert
495 (4)* gedruckt
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* nur in diesem Monat
Verfasser:

Sköll Tellerwäscher


Mitglied seit 21.07.2007
9 Beiträge (ø0,01/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

sweet77 Tellerwäscher sagt:  
15.07.2011 17:42
woher bekomme ich denn eine mohrenkopfform?

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rina2307 Tellerwäscher sagt:  
19.07.2011 06:50
Ich würde auch gerne wissen, wo man diese Form bekommt.

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Sköll Tellerwäscher sagt:  
19.07.2011 08:50
Hier:>URL zu Amazon von Admin entfernt --> Suchbegriff: Mohrenkopfform 12er antihaft

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Cucinante Kartoffelschäler sagt:  
11.09.2011 09:34
Hilfreicher Kommentar:

Vielen Dank für das tolle Rezept ! Ich habe die Mohrenköpfe mit einer Muffinform zubereitet. Das ist natürlich nicht so hübsch wie mit einer Mohrenkopfform, aber für einen ersten Test, ob man das Rezept überhaupt mag, ist es ausreichend. Ich bin froh, dieses Rezept aus meiner Kindheit wiedergefunden zu haben.

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hobbybäcker1970 Kaltmamsell sagt:  
20.02.2012 20:28
Hallo Sköll,

habe gerade drei Bilder von Mohrenköpfen hochgeladen. Ich muss zugeben, dass ich die Mohrenköpfe nicht nach diesem Rezept sondern dem von Käferblau für Biskuitteig (http://www.chefkoch.de/rezepte/533511150210875/Biskuitteig-hell-oder-dunkel.html) gemacht habe. Aber die Rezepte sind sich sehr ähnlich, von daher passt es ja.

Da ich noch etwas Vanillepudding-Buttercreme von einer Geburtstagstorte übrig hatte, habe ich einige Mohrenköpfe damit befüllt und dann mit Kuvertüre überzogen. Die übrigen wurden zuerst überzogen, dann aufgeschnitten und mit Schlagsahne gefüllt.

Letztere Variante liebe ich schon seit meiner Kindheit. In unserer Region werden zur Fastnachtszeit traditionell Kräppel (Krapfen) verzehrt. Da ich die aber schon als Kind nicht leiden konnte, hat mein Vater in der benachbarten Bäckerei zusätzlich zu den Krapfen immer einige Mohrenköpfe gekauft. Und die waren mit Sahne gefüllt. Diese Kombination aus fluffigem Biskuit, Schokolade und Sahne ist einfach göttlich.

Vielen Dank und liebe Grüße

Michael

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