Rotwein-Grundsoße ohne Fett und Kohlehydrate
Grundlage für viele Varianten, nicht nur geeignet für Diabetiker| 700 ml | Rotwein, gute Qualität, z.B. Barolo |
| 400 ml | Bratenfond |
| ½ Liter | Wasser |
| 1 EL | Johannisbrotkernmehl, zum KH-freien Andicken, evtl. mehr |
| 5 Tropfen | Süßstoff, zum Abrunden |
| 1 TL | Worcestersauce |
Zubereitung
Für eine dunkle Bratensoße gießt man Rotwein, Fond und Wasser zusammen, lässt alles stark reduzieren (bis auf 2/3 der Menge) etwa 45 Min., kühlt die Flüssigkeit ziemlich ab und quirlt dann das Bindemittel mittels Sieben ein und kocht alles unter Beobachtung und häufigem Rühren auf, reduziert die Hitze etwas und köchelt das Ganze ca. 15 Min. weiter. Wenn die Soße genügend abgebunden hat, mit Süße und Worcester abschmecken. Sollte noch nicht genügend Bindung gegeben sein, muss die Flüssigkeit etwas abkühlen, bevor man wieder (wenig!) Bindemehl einsiebt und quirlt und wieder köchelt.
Diese Grundsoße kann man portionsgerecht einfrieren und aufgetaut oder eben auch komplett geschmacklich variieren:
als Pfeffersoße mit gemörsertem grünem eingelegtem Pfeffer und einem Schuss Cognac nach dem Erhitzen,
als Soße zu Wild mit Wildfond und Beerenmarmelade,
als helle Soße mit Hühnerbrühe und Geflügelfond statt Rotwein und Rinderfond,
als Senfsoße mit Senfzugabe,
als Dillsoße mit Dill,
als leichte Bernaise mit Zugabe von Estragon.
Diese Grundsoße kann man portionsgerecht einfrieren und aufgetaut oder eben auch komplett geschmacklich variieren:
als Pfeffersoße mit gemörsertem grünem eingelegtem Pfeffer und einem Schuss Cognac nach dem Erhitzen,
als Soße zu Wild mit Wildfond und Beerenmarmelade,
als helle Soße mit Hühnerbrühe und Geflügelfond statt Rotwein und Rinderfond,
als Senfsoße mit Senfzugabe,
als Dillsoße mit Dill,
als leichte Bernaise mit Zugabe von Estragon.
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Kommentare anderer Nutzer
18.06.2011 08:18
Hilfreicher Kommentar:
Usoltau, hallo! Zur Erklärung: Der Fond, den ich verwende, ist ein Konzentrat,das mit Wasser aufgefüllt wird:Küchenmeister "Würzfond zum Braten", gibt´s im Kaufland, hat 0,3g Kohle(n)hydrat pro 100ml. Fett= 0g.Ich nehme immer diesen, weil die 400ml- gläser für unser Haushalt zu viel sind. Das Johannisbrotkernmehl hat auf 100g= 1g Kohle(n)hydrat, also zu vernachlässigen, weil höchstens 6-8g verwendet werden.
LG LuLi
LG LuLi
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Warum soll ich Wasser verwenden, wenn ich es auf 2/3 der Menge einkochen soll. Dann würde es doch reichen, wenn ich einfach kein Wasser nehme, dann spare ich mir doch das Einkochen.
Du schreibst, dass es fettfrei und kohlenhydratfrei ist, aber Bratenfond hat doch von Natur aus Fett und Johannisbrotkernmehl hat Kohlenhydrate (ich gehe mal davon aus, dass du nur einfach das n vergessen hast und diese meinst). Oder gibt es tatsächlich Wein und Johannisbrotkernmehl ohne diese?
Klingt alles etwas ketzerisch, aber wenn das in der Überschrift so dick drin steht, dann würde ich das gerne verstehen.
Danke
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