Krustenbraten vom Schwein

Niedrigtemperatur

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Zutaten für Portionen

800 g Schweinebraten (Krustenbraten )
1 Bund Suppengemüse, in etwas dickere Stücke geschnitten
500 ml Brühe
1 große Zwiebel(n), halbiert und in Scheiben geschnitten
Wacholderbeeren
1 TL, gestr. Kümmel
Lorbeerblatt
125 ml Bier, am besten dunkles Weißbier
1 TL Tomatenmark
  Paprikapulver, süß
1 Prise Zimt
  Salz und Pfeffer
  Majoran
  Thymian
  Basilikum
  Oregano
  Salbei
  Rosmarin
  Ingwer
4 große Knoblauchzehe(n)
  Saucenbinder, dunkel, oder selbst gemachte Mehlschwitze
  Senf

Zubereitung

Wichtig ist, dass Sie die Schwarte nicht einschneiden und nicht anbraten. Der Braten sollte Zimmertemperatur haben, da dies wichtig ist für das Niedrigtemperaturbraten ist. Ebenfalls nicht den Ofen vorheizen.

Den Braten rundum mit Majoran, Thymian, Basilikum, Oregano, Salbei, Rosmarin, Ingwer, Salz und Pfeffer bestreuen (hier je nach Geschmack abwägen, wie kräftig man welches Gewürz in der Soße nachher schmecken möchte). Danach den Braten mit der Schwarte nach unten in den Bräter legen. Das gestückelte Suppengemüse, die in Scheiben geschnittene Zwiebel, den Knoblauch, Wacholderbeeren, das Lorbeerblatt und den Kümmel um den Braten herum verteilen. Anschließend soviel Brühe aufschütten, dass die Schwarte leicht bedeckt ist. Jetzt den Ofen auf 120 Grad schalten, den Deckel auf den Bräter legen und ca. 1,5 Stunden auf der mittleren Schiene garen. (Pro cm Fleischhöhe ca. 10 Minuten Garzeit.)

Nach der Garzeit den Braten aus dem Bräter nehmen und die Schwarte kastenförmig leicht anritzen. Mit der Schwarte nach oben wieder in den Bräter legen, zuvor aber nochmal mit Salz und Pfeffer würzen. Jetzt die Ofentemperatur auf 250 Grad erhöhen und 20-30 Minuten weiter braten. Sobald die Krusten wunschgemäß knusprig ist, den Braten herausnehmen und auf einem Teller zum Ziehen beiseite stellen.

Den entstandenen Süd durch ein Sieb in einen Kochtopf abseihen, das Gemüse entsorgen. Bier dazugießen und kurz aufkochen lassen. Tomatenmark und eine Prise Zimt hinzufügen, wieder aufkochen lassen. Sollte die Soße zu dünnflüssig sein, einfach mit etwas Soßenbinder zur gewünschten Dicke binden. Nach belieben kann man auch etwas Senf hinzufügen.

Als Beilage empfehle ich Knödel und Blaukraut.
Arbeitszeit: ca. 15 Min.
Koch-/Backzeit: ca. 2 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 15.06.11
Rezept-Statistiken: 29.439 (152)* gelesen
74 (0)* gespeichert
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3 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

Melanieee1982 Kartoffelschäler


Mitglied seit 15.01.2010
0 Beiträge (ø0/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

rosenmarilis Kaltmamsell sagt:  
16.06.2011 23:14
Hallo Melanieee,

das Rezept interessiert mich sehr, weil es ohne das lästige Anbraten geht, ebenso ohne zusätzliches Fett.
Was ich wissen möchte ist: Wird die Brühe heiß zugegeben oder auch bei Zimmertemperatur? Und zum Schluss wird sicher ohne Deckel gebraten, wenn die Kruste kross werden soll. Richtig?

LG rosenmarilis

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Melanieee1982 Kartoffelschäler sagt:  
17.06.2011 09:26
Hallo, schön zu hören dass Sie das Rezept interessant finden.

Die Brühe sollte ebenfalls Zimmertemperatur haben und am Schluss den Denkel weg lassen =)

Ich wünsche viel Spaß und einen guten Apettit und würde mich um eine Bewertung freuen.

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diegudi Tellerwäscher sagt:  
20.09.2011 11:28
Halli Melanieee,

120 Grad hat aber mit NT nichts zu tun. Das ist langsamens garen, ber NT gewiss nicht.

LG
diegudi

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Melanieee1982 Kartoffelschäler sagt:  
20.09.2011 22:00
Hallo,

erstmal danke für Ihr Kommentar.

Reguläres Braten oder Garen fängt ab 150° an.
Optimal für Niedrigtemperaturen sind 60-80° hier würde z.B. ein Gänsebraten nach acht bis neun Stunden erst fertig sein.
Ich denke es ist eine Auslegung Ihrerseits das es "langsames Garen ist". Niedrigtemperaturen garen auch langsam =)

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rosenmarilis Kaltmamsell sagt:  
26.11.2011 23:57
Hallo,
ich habe heute dieses Rezept genutzt, aber noch nicht fertiggestellt, muss aber sagen, dass sogar mein relativ neuer Siemens-Backofen die Garmethode richtig einordnet - er nennt es Sanftgaren, das beginnt bei 70 Grad und geht bis 120 Grad.
Garen bei Niedertemperatur ist natürlich langsames Garen,also auch noch bei 120 Grad.

Mein Krustenbraten wird erst morgen fertig, da fehlt nur noch die "heiße Phase" - ich werde dann berichten!

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MedTenerife Suppenkoch sagt:  
11.11.2011 14:13
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hola,
meinen gästen hat es prächtig geschmeckt. wir haben ihne zu ehren unserer bayerischen freunde gemacht. man war begeistert.
saludos
medi

foto folgt

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Melanieee1982 Kartoffelschäler sagt:  
14.11.2011 17:30
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Hola,

que bueno =)

Hat mich gefreut das es Ihren Gästen gemundet hat. Über ein Foto würde ich mich sehr freuen.

Grüße

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Diverskin Tellerwäscher sagt:  
18.11.2011 19:52
Das Rezept ist SPITZE, und das Resultat sensationell! Es dauert sehr lange, bis das Gericht mit Knödel und Blaukraut - natürlich beides selbst gemacht - auf dem Teller ist, aber der Aufwand lohnt sich auf alle Fälle!
Die Garzeit bei 120°C ist vollkommen in Ordnung, doch bei der Kruste sollte man aber dann doch - je nach Beschaffenheit des Ofens - 30 bis 45 Minuten einkalkulieren.
Wichtig ist dabei einfach, den Braten nicht alleine zu lassen und die Kruste ab und an zu beobachten.
Schön knusprig, aber in keinem Falle schwarz, so kam sie bei mir nach 45 Min bei 250°C aus dem Ofen.

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Melanieee1982 Kartoffelschäler sagt:  
20.11.2011 17:02
Hilfreiche Antwort:

Hallo Diverskin,

mich freut es zu hören dass auch Ihnen meine Version geschmeckt hat.

Sie haben völlig recht: es kann sein das die Garzeit mal etwas länger oder kürzer sein kann - grad wenn man weniger Fleisch nimmt, oder die Kruste nicht so dick war - auch die Beschaffenheit des Ofens spielt eine Rolle.

Grüße & weiterhin Happy cooking =)

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