Mongolischer Feuertopf
| 1 kg | Garnele(n), ganz, in der Schale |
| 4 EL | Sesamöl |
| 5 | Frühlingszwiebel(n), kleingeschnitten |
| 1 Stück | Ingwerwurzel, frisch, daumenlang, in Scheiben |
| 2 Zehe/n | Knoblauch |
| 3 Gläser | Hühnerbrühe, konzentrierte |
| 6 Gläser | Wasser, kochend |
| 150 g | Fischfilet(s) |
| 150 g | Hühnerbrust |
| 150 g | Rindfleisch, mager, z.B. Filet |
| 150 g | Schweinefilet |
| 100 g | Leber, nach Belieben, z.B. Geflügelleber |
| 200 g | Teig - Täschchen (Wan Tan), tiefgefroren, nach Belieben auch mehr |
| 1 Handvoll | Pilze (Shiitake-), in feine Scheiben geschnitten |
| 2 | Karotte(n), in Juliennes geschnitten |
| 250 g | Zuckerschote(n) |
| 1 Bund | Frühlingszwiebel(n), in ca. 5 cm lange Stücke geschnitten |
| 1 Pck. | Glasnudeln, kleine Packg. |
| 2 Handvoll | Chinakohl, Blätter ohne Mittelrippe, in Stücke geschnitten |
| 1 Handvoll | Sojabohnen |
| 1 Schälchen | Sojasauce, hell |
| 1 Schälchen | Austernsauce |
| 1 Schälchen | Chilisauce |
| 1 Topf | Reis |
Zubereitung
Ca. 3 Std. vor dem Essen Garnelen köpfen, schälen (Schwanzspitze dranlassen), Panzer nicht wegwerfen! Garnelen entdarmen, in einem Schälchen anrichten und kühl stellen. In einem weiten 3 l - Topf 2 EL Sesamöl erhitzen, bis es raucht und die Garnelenpanzer darin anrösten. Die Frühlingszwiebeln hinzugeben, kurz anbraten. Mit der konzentrierten Hühnerbrühe ablöschen. Pro Glas Brühe mit 2 Glas kochendem Wasser verlängern. Knoblauch und Ingwer hinzugeben, alles 1 Std. leicht sieden lassen. Anschließend die Brühe durch ein Sieb in einen anderen Topf geben, abschmecken, aufbewahren. Man sollte bedenken, dass die Brühe während der späteren Mahlzeit immer mehr reduziert wird, also sollte man mit Salz und Pfeffer vorsichtig umgehen.
2 Std. vor dem Essen die Fleischsorten (außer der Leber) jeweils gut mit Küchenkrepp abtupfen, fest in Klarsichtfolie wickeln und ins TK-Fach legen. Nun die Gemüsesorten putzen und zerkleinern, wie oben beschrieben, in Schälchen anrichten und kühl stellen.
1 Std. bis 1/2 Std. vor dem Essen das Fleisch aus dem Gefriergerät holen und in dünne Scheibchen schneiden, auf Tellern anrichten, kühl stellen.
Reis kochen, in einer Schüssel mit Deckel im Ofen bei 100 Grad warm stellen. Brühe erhitzen. Fisch in mundgerechte Stücke schneiden, auf einem Teller anrichten. Leber in feine Scheibchen schneiden, anrichten.
Tisch mit allen Zutaten (Fleisch, Fisch, Garnelen, Wantans, Gemüse, Pilze, Saucen), Stäbchen, Körbchen, Reisschüsselchen, kleinen Saucennäpfchen decken. Kochende Brühe in den Feuertopf/den Fonduetopf schütten (es geht aber auch ein normaler Kochtopf!), auftragen. Deckel des Feuertopfs auflegen, Spiritusrechaud entzünden. Der Deckel kann abgenommen werden und es kann losgehen, wenn aus dem Feuertopf ein Sausen zu hören ist und sich Bläschen am Kamin bilden.
Nun Reis in Reisschälchen austeilen. Je nach Vorliebe die kleinen Körbchen bestücken und in die Brühe hängen. Stattdessen kann man aber auch ein Gemüse/eine Fleisch- oder Fischsorte frei in die Brühe geben, und nach dem Garuen durch die Gäste abfischen lassen. Nach dem Garen das Körbchen über dem Reis ausleeren, mit Stäbchen die Zutaten nach Belieben in die verschiedenen Saucen tauchen.
Ab und an muss eine Pause eingelegt werden, um Spiritus nachzufüllen und die Brühe auf dem Herd noch einmal zu erhitzen. Wenn alle satt sind, wird die Brühe durch ein Tuch passiert, nochmal erhitzt und gemeinsam gegessen.
Überbleibsel des Essens kann man am Folgetag gut im Wok garen und mit Reis oder Nudeln essen.
Der original Mongolische Feuertopf wird übrigens mit Lammfleisch zubereitet. Jedoch bilden sich wegen des hohen Schmelzpunktes des Fetts kleine Fettkügelchen auf der Brühe, was unschön aussieht, aber das ist natürlich Ansichtssache. Letztlich ist als Zutat erlaubt,was gefällt. Alles in allem ist der Mongolische Feuertopf eine angenehme, mehrere Stunden füllende, gesellige Sache!
2 Std. vor dem Essen die Fleischsorten (außer der Leber) jeweils gut mit Küchenkrepp abtupfen, fest in Klarsichtfolie wickeln und ins TK-Fach legen. Nun die Gemüsesorten putzen und zerkleinern, wie oben beschrieben, in Schälchen anrichten und kühl stellen.
1 Std. bis 1/2 Std. vor dem Essen das Fleisch aus dem Gefriergerät holen und in dünne Scheibchen schneiden, auf Tellern anrichten, kühl stellen.
Reis kochen, in einer Schüssel mit Deckel im Ofen bei 100 Grad warm stellen. Brühe erhitzen. Fisch in mundgerechte Stücke schneiden, auf einem Teller anrichten. Leber in feine Scheibchen schneiden, anrichten.
Tisch mit allen Zutaten (Fleisch, Fisch, Garnelen, Wantans, Gemüse, Pilze, Saucen), Stäbchen, Körbchen, Reisschüsselchen, kleinen Saucennäpfchen decken. Kochende Brühe in den Feuertopf/den Fonduetopf schütten (es geht aber auch ein normaler Kochtopf!), auftragen. Deckel des Feuertopfs auflegen, Spiritusrechaud entzünden. Der Deckel kann abgenommen werden und es kann losgehen, wenn aus dem Feuertopf ein Sausen zu hören ist und sich Bläschen am Kamin bilden.
Nun Reis in Reisschälchen austeilen. Je nach Vorliebe die kleinen Körbchen bestücken und in die Brühe hängen. Stattdessen kann man aber auch ein Gemüse/eine Fleisch- oder Fischsorte frei in die Brühe geben, und nach dem Garuen durch die Gäste abfischen lassen. Nach dem Garen das Körbchen über dem Reis ausleeren, mit Stäbchen die Zutaten nach Belieben in die verschiedenen Saucen tauchen.
Ab und an muss eine Pause eingelegt werden, um Spiritus nachzufüllen und die Brühe auf dem Herd noch einmal zu erhitzen. Wenn alle satt sind, wird die Brühe durch ein Tuch passiert, nochmal erhitzt und gemeinsam gegessen.
Überbleibsel des Essens kann man am Folgetag gut im Wok garen und mit Reis oder Nudeln essen.
Der original Mongolische Feuertopf wird übrigens mit Lammfleisch zubereitet. Jedoch bilden sich wegen des hohen Schmelzpunktes des Fetts kleine Fettkügelchen auf der Brühe, was unschön aussieht, aber das ist natürlich Ansichtssache. Letztlich ist als Zutat erlaubt,was gefällt. Alles in allem ist der Mongolische Feuertopf eine angenehme, mehrere Stunden füllende, gesellige Sache!
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