Sauerbraten aus dem Römertopf

etwas aufwändig in der Zubereitung, doch das Ergebnis lohnt den Einsatz!

Zutaten für Portionen

1250 g Rinderbraten (Sauerbraten), beim Metzger etwas von der Beize mitgeben lassen
150 g Speck, in dicken Scheiben
Wurzelwerk
Zwiebel(n)
Knoblauchzehe(n)
250 ml Rotwein
250 ml Brühe
1 EL Tomatenmark
1 EL Zucker, oder Honig
1 Msp. Pfeffer, aus der Mühle
2 TL Salz

Zubereitung

Römertopf nach Anleitung wässern.
Wurzelwerk putzen, waschen, in grobe Stücke schneiden. Zwiebeln, Knoblauch pellen. Zwiebeln ebenfalls grob stückeln, Knoblauch ganz lassen.
Speck in einem beschichteten großen Topf auslassen, herausnehmen und beiseite legen.
Sauerbraten von allen Seiten kross anbraten, herausnehmen. Wurzelwerk, Zwiebeln, Knoblauch und Tomatenmark im Topf bräunen, 2x mit Rotwein ablöschen und zum Schluss mit ca. 1-2 EL Sauerbratenbeize, Zucker oder Honig, Salz und Pfeffer abschmecken.
Gemüsemischung in den gewässerten Römertopf geben, den beschichteten Topf mit der Brühe "ausspülen" und mit dem Fleisch ebenfalls in den Römertopf geben. Den Speck auf dem Sauerbraten verteilen, Römertopf schließen.

2 Stunden bei 200°C im nicht vorgeheizten Ofen garen lassen.

Ich bereite den Braten am Vortag zu, dann kann ich das Fleisch problemlos in Scheiben schneiden.
Für die Soße passiere ich das Gemüse durch ein Sieb, schmecke nochmals mit Rotwein, Salz, Pfeffer und evtl. etwas Zucker ab.

Den aufgeschnittenen Braten erwärme ich in der Soße und serviere dazu z.B. Klöße und Rotkraut.
Man kann den Braten auf diese Art und Weise auch sehr gut im normalen Bräter zubereiten, doch wird das Fleisch im Römertopf sehr viel zarter!
Arbeitszeit: ca. 45 Min.
Koch-/Backzeit: ca. 2 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 27.05.11
Rezept-Statistiken: 7.013 (9)* gelesen
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* nur in diesem Monat
Verfasser:

sascha63 Küchenjunge


Mitglied seit 19.11.2008
6 Beiträge (ø0/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

MartininColorado Kartoffelschäler sagt:  
02.02.2012 17:42
Dieses Rezept kommt wie gerufen denn ich mache Samstag ein Essen mir zwei Hauptgerichten. Bei Sauerbraten schadet aufwaermen ja nicht. Meiner Erfahrung nach ist der Roemertopf unschlagbar: garantiert zartes Fleisch, toleriert laengere Garzeit, impft Gemuese und Kartoffeln mit Geschmack.

Uebrigens, ich nehme wieder Schweinebraten, schmeckt prima.

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sascha63 Küchenjunge sagt:  
03.02.2012 18:09
Hallo MartininColorado,
es freut mich, wenn dieses Rezept die Grundlage für dein Essen wird. Welchen Geschmack das Schweinefleisch nach dieser Rezeptur erhält, interressiert mich sehr, oder hab ich da was falsch verstanden? Bin an neuen Ideen bzw. Abwandlungen der Rezeptur immer interessiert!
LG sascha63

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MartininColorado Kartoffelschäler sagt:  
03.02.2012 19:05
Ich habe das vor zwei Jahren schonmal mit Schweinebraten gemacht aber ich hatte da schon ueber 10 Jahre keinen Rindersauerbraten mehr gegessen. Mir fehlt also der direkte Vergleich. Die Beize ist ausschlaggebend, sie verdraengt den urspruenglichen Fleischcharakter: das Resultat ist immer ein Sauerbraten.
Auf die Idee mit Schwein kommt in Deutschland ja keiner weil die Metzger es nicht anbieten und weil nicht jeder Platz im Kuehlschrank hat um das Fleisch in der Beize eine Woche aufzubewahren.

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