Löwenzahn - Eintopf

dieses Rezept ist in unserer (ländlichen) Gegend heiß beliebt!!

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Zutaten für Portionen

1000 g Kartoffel(n), am besten mehligkochend
250 g Löwenzahn, vorbereiteter (ersatzweise Endiviensalat)
180 g Speck, geräucherter, durchwachsener
1 TL Butter
Zwiebel(n)
40 g Mehl
¾ Liter Brühe, Wasser oder Milch, Kartoffelwasser kann mit verwendet werden-
½ EL Essig - Essenz
  Salz und Pfeffer
  Sahne

Zubereitung

Kartoffeln schälen und kochen. Löwenzahn säubern, waschen, klein schneiden und gut abtropfen lassen. Für die Soße beliebige Menge Speck würfeln und unter Zugabe von Butter in einem Kessel bei geringer Hitze auslassen. Nach Bildung von genügend Fett die klein geschnittenen Zwiebeln dazu geben und dünsten bis sie hellbraun sind.
Anschließend das Mehl einrühren und anbräunen. Das ganze unterrühren und Zugabe von Flüssigkeit aufkochen und ca. 10 min. ziehen lassen. Die Soße mit Salz, Pfeffer und Essig nach Geschmack würzen und zum Verfeinern noch etwas süße Sahne einrühren. Nach Beendigung der Kochzeit Kartoffeln abgießen, die Specksoße darüber geben und die Masse stampfen ( oder mit dem Mixer verrühren). Zum Schluss den Löwenzahn unterrühren und kurz erhitzen. Dazu schmecken am besten Spiegeleier.
Arbeitszeit: ca. 1 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 27.03.04
Rezept-Statistiken: 52.332 (87)* gelesen
728 (4)* gespeichert
2.909 (1)* gedruckt
53 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

sabberschnütchen Tellerwäscher


Mitglied seit 19.08.2003
0 Beiträge (ø0/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

waldkönigin Chefkoch sagt:  
12.04.2005 13:32
hallo,

werden nur die löwenzahnblätter oder auch die -blüten verwendet?

bei den blättern: sollten sie nicht vorher entbittert werden?

grüße @ all!

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barryfan Hendlgriller sagt:  
14.04.2005 23:07
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Warm habe ich Löwenzahn noch nicht gegessen! Kannte ihn bisher nur als Salat. Werde das Rezept bald ausprobiere. Gespeichert ist es schon. Werde den Speck durch Räuchertofu ersetzen, dann mögen es auch die Vegetarier.

L.G.
barryfan

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mklein5 Tellerwäscher sagt:  
17.04.2005 19:46
Hallo,
Löwenzahn gehört um diese Jahreszeit bei uns zu den Grundnahrungsmitteln--sehr gesund--. Probiert dieses Rezept doch mal mit sehr knuspriken Bratkartoffeln. Auch sehr lecker.

Gruß Marina

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witwebolte Suppenkoch sagt:  
17.04.2005 20:43
Hallo,
statt Löwenzahn empfehle ich Bärlauch. Ist nicht so mühsam zu putzen.
FG wb

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oorkoo Tellerwäscher sagt:  
17.04.2005 22:34
Hilfreicher Kommentar:

Das Rezept suche ich schon verdammt lange!! Meine Oma hat das immer gekocht, meist aber nur 1-2 mal im Jahr, da man den Löwenzahn nur nehmen sollte solange er keine Blüte gebildet hat, d.h. im März, spätestens April!!! Danach ist er zu bitter. Wenn ich ihr geholfen habe, ihn zu pflücken, bin ich meist verrückt geworden, weil ich ihn immer übersehen habe, so klein ist er dann noch!! Aber mit Endivien- oder Rucula schmeckt es bestimmt auch ganz gut, obwohl gerade der leicht bittere und "stengelige" Geschmack des Löwenzahns das Gericht so unwiderstehlich gemacht hat;o)) haben uns immer um den Nachschlag gezankt;o)

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moneypenney Smutje sagt:  
18.04.2005 15:31
Habe es gerade nachgekocht und muss sagen:

SEHR LECKER!!

Hab nur statt Speck Schinken verwendet, wg. Fett...mag Speck nicht so gerne. Aber echt supi leckerstens!!!

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ozonbiene Smutje sagt:  
18.04.2005 21:57
hab Löwenzahn im Garten und die Pflanze beim letzten Beetreinigen belassen weil sie so schön war.
Heute kam sie dann in diesen Eintopf und ich muss sagen SUPER!
Mein Mann ein Gourmetkoch rümpfte die Nase, nahm sich nur ein ganz klein bisschen und.... er verlangte Nachschlag!
Ein Super Rezept welches eventuell bald auf unserer Speisekarte steht!

Danke!
LG Manu

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Klammer Tellerwäscher sagt:  
04.02.2007 22:21
Hallo
Das rezept ist Supper,meine gäste waren ganz begeistert davon.
Bis bald Katze

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KatMar886 Küchenjunge sagt:  
09.04.2009 17:43
Ich habe dieses Rezept ebenfalls gesucht, da meine Großmutter relativ oft Löwenzahn zubereitet hat!
Heute vormittag habe ich mich gleich mal auf den Weg gemacht, Löwenzahn zu stechen.
Die Ausbeute war, der Jahreszeit entsprechend, reichlich =)
Anschließend habe ich alles zubereitet:
Schmeckt einfach super und ist dazu noch gesund.

Vielen Dank

LG

Katmar886

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Sabsyspecial Kartoffelschäler sagt:  
06.04.2010 08:30
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Rezept ist wunderbar- volle Punktzahl von mir :)
Ich gebe noch etwas Bärlauch und/ oder Knoblauch dabei
und lasse nur Zwiebeln aus- also ohne Speck (Geschmackssache)

Bitte Löwenzahn- Blätter sammeln,
nicht unbedingt die ganze Pflanze ausstechen,
denn sie liefert ja auch noch Knospen,
Blüten und auch die wertvolle Löwenzahnwurzel.
Blätter hat man doch viel schnell gesammelt,
man nimmt sich die Schönsten und geht weiter.
So können Andere noch Knospen, Blüten
und später bei Bedarf auch mal die Wurzeln ernten.
Wenn jeder die ganzen Pflanzen ausstechen würde,
gäbe es irgendwann den Löwenzahn nicht mehr!

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Teakettle Küchenjunge sagt:  
23.04.2010 15:37
Hey sabsyspecial,
ich weiß ja nicht in welcher zubetonierten Großstadt Du lebst, aber hier bei uns STIRBT GARANTIERT KEIN LÖWENZAHN AUS!!!!!! Mein Paps sticht jedes Jahr den kompletten Löwenzahn in seinem Garten aus, und trotzdem kommt das Unkraut jedes Jahr wieder!!! Mich schimpft er nur immer, weil ich halt (aus reiner Faulheit) nur die Blüten abrupfe:-)
Gruß vom Teekesselchen

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Sabsyspecial Kartoffelschäler sagt:  
23.04.2010 22:14
Naja, dazu kann ich kaum was sagen,
ausser, dass man meine Texte
bitte im Zusammenhang lesen könnte.

Es geht mir auch um das Wurzelwerk
und nein- Löwenzahn wächst nicht so leicht,
wenn er mit Wurzel bereits flächenmässig rausgerissen wurde.

Ich lebe dort, wo man in einem Naturschutzgebiet
allerlei Naturkräuterchen findet, die man aber auch in einer Stadt am Rande finden kann.

Schön, wenn Menschenkinder verletzen wollen und sich dabei selbst verletzen.

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Satelliti Kartoffelschäler sagt:  
22.04.2011 21:36
Finde ich toll, dass du noch einmal darauf hinweist.
Man darf der Pflanze schließlich eine Chance geben, wenn man sie schon nutzen darf. ;-)

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jazzgabel Tellerwäscher sagt:  
18.06.2010 14:02
Ich habe da eine Frage:
Der Löwenzahn ist ja in den meisten gegenden schon verblüht, und hier bei mir ist auch nix mehr mit Pusteblumen - die gibt es aber noch einige 100 Meter höher.
Kann man den Löwenzahn jetzt auch noch nehmen?
Ich habe diese Woche auch schon mal versuchsweise einen Salat mit Spitzwegericht und Löwenzahn gemacht - war ganz lecker.
Da man aber so viel Löwenzahn für das Gericht braucht, war ich mir nicht ganz sicher.
Bitterstoffe stören mich ehr wenig - das ist ja gerade das gesunde daran.
Irgendwelche Einwände? Ich würde das bei dieser Schafskälte sehr gerne kochen.
Viele Grüße Jazzgabel

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sschlumpfine  Chefkoch sagt:  
01.01.2011 21:31
Hallo,

mal ne ganz blöde Frage:

Warum haben wir als Kinder gelernt, dass Löwenzahn giftig ist??? Der soll nur für Kaninchen, Meerschweichen & Co. gut sein...

Dass man es als Salat oder wie hier auch warm essen kann beweist ja die Tatsache, dass Ihr alle noch lebt. Woher kommt dann diese Theorie?

LG, sschlumpfine

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RWasner Kartoffelschäler sagt:  
19.03.2011 03:59
Hallo sschlumpfine,
ich hab einfach mal gegoogelt.

Löwenzahn ist ungiftig. Jetzt im Frühjahr kann er gut als Salat verwendet werden. Seit einiger Zeit wird er auch kommerziell als Bleichgemüse angebaut.
Wenn du unter Löwenzahn und Heilpflanze googlest, findest du bestimmt jede Menge Verwendungsmöglichkeiten.

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Deiwl Küchenjunge sagt:  
06.04.2011 11:40
Huhu ssschlumpfine!
Ich vermute mal, dass unsere Eltern einfach nicht wussten, welche Pflanzen WIRKLICH giftig sind und welche nicht. Gänseblümchen sind z. B. auch ungiftig, was viele nicht wissen. Meine Mutter meint auch, ich solle das meiner Tochter bloß nicht sagen, sonst wolle sie alle Blumen essen...nee, die Kleine (3 Jahre) soll das ruhig lernen, welche Blumen giftig sind, und welche nicht. Ich muss es mir jetzt "hart erarbeiten", meine Tochter wächst damit auf.
Gruß
deiwl

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anke-cux Tellerwäscher sagt:  
14.04.2011 10:32
Hallo sabberschnüttchen,
kann es sein, dass Du aus der Eifel kommst?
Dort heißt das Rezept und die Pflanze Kettestrüch und ich habe es von einer alten Dame, die aus Heimbach kommt. Sie hat nur Pellkartoffeln dazu gemacht, den Löwenzahn aber genauso zubereitet. Dazu gab es dann auch Spiegeleier.

Im Frühling nehme ich auch immer Löwenzahn, weil er kräftiger im Geschmack ist. Wenn mich die Lust zu anderen Zeiten packt, kaufe ich Rucola.

Nochmal vielen Dank für die Gedankenstütze!

Anke

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heike-kocht Smutje sagt:  
02.06.2011 18:32
Obwohl vegan zubereitet, also ohne Speck und mit Sojasahne, war das ganze extrem lecker.
Ich war erst skeptisch, ob Löwenzahn bei meinen Leuten ankommt, aber sie haben alle reingehauen und waren voll des Lobes.

Ich dachte, dass es jetzt schon zu spät für die Löwenzahnernte ist, aber in meiner Biokiste befand sich ein Bund davon, und die Blätter waren riesig, solchen großen hatte ich auf der Wiese noch gar nicht gesehen...

Danke für dieses schöne Rezept, das ist schon ausgedruckt.

lg Heike

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fragolina888 Kaltmamsell sagt:  
01.05.2012 16:33
Gesund und lecker - perfekt!
Statt Speck Schinken ganz klein gewürfelt und Apfelessig verwendet. Das kommt ins Familienkochbuch!

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fragolina888 Kaltmamsell sagt:  
01.05.2012 16:38
Noch eine Frage: ob man den Eintopf auch problemlos einfrieren und aufwärmen kann? Habe Löwenzahn bisher immer nur frisch verarbeitet.

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