Quarkkäulchen

Sächsische Spezialität

Zutaten für Portionen

800 g Kartoffel(n), geschälte
250 g Quark (Margerquark, frischer fester)
Ei(er)
Eigelb
70 g Zucker
100 g Korinthen
  Salz
100 g Butter oder Schmalz
  Zucker, feiner
Zitrone(n), abgeriebenes
  Zimt
  Muskat

Zubereitung

Die Kartoffeln kochen, abgießen, gut abdämpfen, rasch durch ein Sieb oder die Handpresse drücken und sogleich mit dem durchgedrückten Quark, mit den Eiern, Eigelb, Zucker und Korinthen vermengen. Mit Salz, Zitronenabrieb, einer Spitze Zimt und geriebener Muskatnuss würzen und von der Masse kleine Keulchen formen; man rechnet zwei für die Portion. Die Keulchen in Butter oder Schmalz langsam goldgelb braten und mit feinem Zucker bestreut servieren.
Arbeitszeit: ca. 20 Min.
Schwierigkeitsgrad: simpel
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 27.03.04
Rezept-Statistiken: 50.769 (3)* gelesen
119 (0)* gespeichert
1.867 (0)* gedruckt
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Verfasser:

otto42 Chefkoch


Mitglied seit 28.12.2003
1.723 Beiträge (ø0,56/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

Kathy36 Hendlgriller sagt:  
27.03.2004 08:02
Hallo Otto42,

vielen dank fürs rezept, mein vater (Dresdener) schwärmt heute noch für diese keinen küchlein "kindheitserrinerungen". Er wünscht sie jedes jahr zum geburtstag.

LG
Kathy

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sunnygoe Hendlgriller sagt:  
17.09.2004 15:13
Hallo,
das hört sich lecker an. Werde das mal ausprobieren. Kann mich daran erinnern, daß es in meiner Kindheit auch so was gab, ich weiß nur nicht mehr wie es geheißen hat.

Muss man denn den Quark unbedingt ausdrücken??????

Herzliche Grüße
sunnygoe

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Kölli1 Tellerwäscher sagt:  
04.04.2005 18:09
Hallo Otto, komme ursprünglich aus der Pfalz und kann daher mit dem Begriff "Keulchen" nichts anfangen. Bitte um Belehrung. Danke im Voraus, Kölli1

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otto42 Chefkoch sagt:  
14.04.2005 23:03
Hallo Sunnygoe,

ja, den Quark muss man ausdrücken, da es sonst zu flüssig wird.

Gruß Otto42

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otto42 Chefkoch sagt:  
14.04.2005 23:13
Hallo Kölli,

tja, 'Keulchen' ist sächsisch und ist eigentlich ein feststehender Begriff. Könnte man evtl. mit 'Plätzchen' (dicke, fette) übersetzen.

Gruß Otto42

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rgf_14o6 Tellerwäscher sagt:  
17.08.2005 13:25
Hallo Otto,

Ich kenne die Keulchen von meiner Oma....da ich aber jetzt in "Amiland" lebe und hier einfach keinen Quark bekomme meine Frage...kann man nicht irgendwas anderes nehmen als Quark??
Dasselbe mit Tsatsiki...ich find kein Rezept das ohne Quark waere....

Gruss,Rita

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c.herdeg Tellerwäscher sagt:  
03.01.2007 20:53
Eigentlich wollte ich dieses Rezept als "ungeniessbar" bewerten, dies ist aber aufgrund eines Systemfehlers hier auf der Site nicht möglich ("404 - Not Found").

Wie auch immer: wenn so zubereitet wie hier zu lesen, ist die Masse viel zu flüssig, an Keulchen ist nicht zu denken. Den Quark alleine auszudrücken ist Schwachsinn, weils kaum was bringt (8ml auf 350g Quark - genial).

Entweder müssen 100-200g Mehl dazu, dann hat man aber keine echten Quarkkeulchen mehr. Oder man kocht die Kartoffeln nur zweidrittels durch, presst sie nach dem Reiben aus, presst auch den Quark aus und benutzt keine zusätzlichen Eigelbe, die müssen absolut nicht sein.

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kruemel990208 Tellerwäscher sagt:  
25.07.2010 18:20
Ich schließe mich Bettina an, die echten Quarkkäulchen sind MIT Mehl (auch im alten Kochbuch)... und schmecken supi!

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Hauself_B.  Suppenkoch sagt:  
07.11.2007 09:29
Hallöchen,

also ich backe schon seit mehr als 20 Jahren diese Quarkkeulchen, allerdings kommt bei mir noch etwas Mehl rein, ca. 1 Kaffeetasse. Außerdem wende ich die Keulchen vor dem Backen in Mehl und als waschechter erzgebirgsnaher Sachse backen wir sie in Leinöl. Ebenso die Kartoffelpuffer, aber normales Öl oder Schmalz geht auch.

Übrigens sind sie auch mit etwas Mehl noch echte Quarkkeulchen!!!

Gruß Bettina

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