Löwenzahnsalat mit Speck und Ei

Salade de Pissenlit/Bettseechjeszalot

Zutaten für Portionen

250 g Löwenzahn, geputzt und in ca 1,5 cm große Stückchen geschnitten (bis 300 g)
200 g Räucherbauch, gewürfelt
Ei(er)
½  Baguette
  Rapsöl
  Ghee, geklärte Butter oder Butterschmalz
  Balsamico oder Himbeeressig
100 ml süße Sahne
  Pfeffer, gemahlen
 evtl. Kräutersalz
Schalotte(n) (ersatzweise 1 Zwiebel), gehackt
1 Zehe/n Knoblauch, gehackt

Zubereitung

Den Löwenzahn gut reinigen. Die Eier in kochendem Wasser während 10 Minuten hartkochen und pellen, in Stücke/Scheiben schneiden. Das Baguette in 2 cm dicke Ringe schneiden, würfeln und diese Croûtons dann in ein wenig geklärter Butter rösten. Sie sollten goldgelb, aber nicht fettig ausfallen. Den Bauchspeck auslassen, damit das Fett ausschwitzt.
Den Löwenzahn in die Salatschüssel geben und die Speckwürfel hinzugeben, die Schalotten, den Knoblauch, die Croûtons und schließlich die in kleine Stücke geschnittenen Eier. Mit 2 El Essig, einem Schuss Sahne und schwarzem Pfeffer würzen. Das Ganze vermischen, ohne zu warten!

Erklärend möchte ich dazu sagen, dass wir zu Hause nur den kultivierten, langstieligen, gelben Löwenzahn nehmen - bei selbst gestochenem wäre ich zu unsicher, was z. B. Düngemittel oder Unkrautvernichter angeht (oder auch Hundepipi, Fuchsbandwurm ...)
Hier in Luxemburg findet man die Salate de pissenlit (Bettséechech Zalot) in jedem Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt. Es ist eine kultivierte Form, die ohne Lichteinfluss wächst. Daher auch die helle Farbe, wie beim Chicorée.
Falls ihr keinen Löwenzahnsalat finden könnt, so probiert es doch mal mit Chicorée, den ihr nicht in Ringe, sondern in streichholzkurze Stäbchen schneidet (sieht so ähnlich aus wie Julienne).
Arbeitszeit: ca. 15 Min.
Koch-/Backzeit: ca. 5 Min.
Schwierigkeitsgrad: simpel
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 06.05.11
Rezept-Statistiken: 1.811 (0)* gelesen
13 (0)* gespeichert
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* nur in diesem Monat
Verfasser:

FADI  Chefkoch


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4.644 Beiträge (ø1,56/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

Xrita  Küchenjunge sagt:  
07.05.2011 15:43
Hallo Fadi,

habe mit Interesse Dein Rezept gelesen.
Bei uns auf dem Markt habe ich bisher keinen Löwenzahn im Sortiment gesehen.
Da wir aber einen eigenen Garten haben (Kein Hundepippi, kein Fuchsbandwurm, keine übermäßigen Autoabgase, kein Dünger) u. ich dieses Jahr *Unkrautmäßig* sehr faul war ist natürlich Löwenzahn vorhanden. Könnte man diese Blätter verwenden oder ist Dein Löwenzahn doch etwas spezielleres?
Aus den gelben Blüten u. Gänzeblümchenblüten habe ich dieses Jahr schon einen Wildkraütersalat bereitet u. dies hat uns sehr gut geschmeckt.

LG xrita

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FADI  Chefkoch sagt:  
09.05.2011 08:40
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Hallo xrita,

Mein Vater verwendet auch Löwenzahnsalat aus dem eigenen Garten. Es kann jedoch sein, dass er zu dieser Jahreszeit schon etwas härter als im zeitigen Frühjahr ist. Geschmacklich verhält es zwischen grünen und gelben Löwenzahnsalat so wie zwischen grünem und weissem Spargel: durch den Lichteinfluss wird die Pflanze grün und schmeckt zwar anders, aber eben doch SEHR lecker. Probier's ruhig aus!

LG

FADI

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kyselak Tellerwäscher sagt:  
09.05.2012 21:28
hallo, hier in Bad Godesberg gibt es beim arabischen Gemüsehändler diesen "Riesenlöwenzahn" (die Blätter sind ca 35-40 cm lang, keine Ahnung, wo der herkommt, muß ich ihn mal fragen), der ist wohlfeil und schmeckt mit diesem Rezept prima - ich habe den Salat gestern Abend mit pochierten Eiern gemacht.

Danke für das Rezept!

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FADI  Chefkoch sagt:  
15.05.2012 21:11
Hilfreiche Antwort:

Genau,

der ist gezüchtet und erreicht deshalb diese Länge - schleck !

LG

FADI

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kyselak Tellerwäscher sagt:  
16.05.2012 02:46
ich habe den Händler inzwischen gefrqagt: der Löwenzahn kommt aus Italien

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