Zutaten

1 Handvoll Brennnesseln, junge Spitzen
1 Handvoll Giersch, junge Blätter
1 Handvoll Bärlauch, frischen
1 Handvoll Löwenzahn, junge zarte Blätter
1 Handvoll Sauerampfer, junger zarter
1 Handvoll Schafgarbe, junge frische
1 Handvoll Spitzwegerich, frischer
1 Handvoll Vogelmiere, junge frische
1 Handvoll Taubnessel
1 Handvoll Gänseblümchen
30 g Butter
2 EL Dinkelmehl, (oder anderes)
2 m.-große Zwiebel(n)
1 1/2 Liter Gemüsebrühe
 n. B. Salz und Pfeffer
  Muskat
 n. B. süße Sahne, saure Sahne, Schmand oder Milch
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 20 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Die geschälten und geschnittenen Zwiebeln in der Butter andünsten und das Mehl zur Butter-Zwiebel-Mehlschmelze dazugeben zum Anbräunen. Mit der Brühe ablöschen und nach und nach zugießen. Wer mag, kann noch Sahne, Schmand oder saure Sahne dazu geben, Milch tut es auch.
Dann aufkochen und die gewaschenen, sowie klein geschnittenen Kräuter dazugeben. Möglichst ohne Stiel und nur die jungen Triebe. Alles ca. 10 - 20 Minuten leicht köcheln lassen und würzen mit oben angegeben Gewürzen. Die Kräuter sollten nicht dunkelgrün werden.
Garniert wird dann die Suppe, wenn sie auf die Teller verteilt ist mit den Gänseblümchen.

Dies ist ein uraltes Rezept, welches in der Karwoche, vor Ostern zum Fastenbrechen genutzt wurde. Sie ist vitalisierend, vitaminreich und entschlackend zugleich nach der langen Winterzeit (Fastenzeit). Unsere Vorfahren haben die Kräuter genutzt, um ihre müden Knochen wieder aufzubauen. Die Kräuter können durch andere Kräuter der Region ersetzt oder ausgetauscht werden.
Es ist eine schöne Tradition und sehr gesund.