Fränkisches Schäufele
| ½ kg | Schweinefleisch (Schweineschulter mit Knochen und Schwarte) |
| 3 | Zwiebel(n) |
| Suppengemüse | |
| 600 ml | Fleischbrühe |
| Salz und Pfeffer | |
| Kümmel |
Zubereitung
Fleisch waschen und abtrocknen. Die Schwarte mit einem scharfen Messer rautenförmig, in einem Abstand von einem halben cm einschneiden, ohne das Fleisch zu verletzen. Zwiebeln und Suppengemüse in grobe Scheiben schneiden und auf dem Bratblech verteilen. Das Schäufele mit Pfeffer, Salz und gemahlenem Kümmel allseitig kräftig würzen und mit der Fettschwarte nach oben auf das Bratblech stellen. Etwa 600ml warme Fleischbrühe zugeben, jedoch die Zwiebeln und das Suppengemüse nicht überdecken. (Das Schäufele soll ja gebraten und nicht gekocht werden!)
Die gesamte Bratpfanne in den vorgewärmten Ofen schieben und das Fleisch bei 220° C (E-Herd) mindestens 2 ½ Stunden braten. Wichtig ist, dass das Schäufele so in der Oberhitze des Ofens steht, dass die Kruste schön braun wird, aber nicht verbrennt. Jede halbe Stunde den Braten mit dem eigenen Saft begießen. Das Schäufele ist fertig, wenn sich das Fleisch leicht vom Knochen lösen lässt. Zum Schluss die Soße durch ein Sieb passieren und etwas andicken, eventuell noch 3 EL Sauerrahm dazu einrühren.
Die gesamte Bratpfanne in den vorgewärmten Ofen schieben und das Fleisch bei 220° C (E-Herd) mindestens 2 ½ Stunden braten. Wichtig ist, dass das Schäufele so in der Oberhitze des Ofens steht, dass die Kruste schön braun wird, aber nicht verbrennt. Jede halbe Stunde den Braten mit dem eigenen Saft begießen. Das Schäufele ist fertig, wenn sich das Fleisch leicht vom Knochen lösen lässt. Zum Schluss die Soße durch ein Sieb passieren und etwas andicken, eventuell noch 3 EL Sauerrahm dazu einrühren.
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Kommentare anderer Nutzer
arthurdent42
sagt:
sagt: 17.10.2004 17:58
Hallo!
Danke für dieses tolle Rezept! Bin zwar waschechte Fränkin, aber hab mich (mangels Erfahrung mit Braten & co.) bisher noch nicht an ein Schäufele gewagt.
War eigentlich gar nicht so schwierig. Hab den Braten noch kurz vor Schluss mit etwas Bier abgelöscht und dazu gab's 'Kniedla'.
Superlecker, echt empfehlenswert!!
LG, arthurdent42
Danke für dieses tolle Rezept! Bin zwar waschechte Fränkin, aber hab mich (mangels Erfahrung mit Braten & co.) bisher noch nicht an ein Schäufele gewagt.
War eigentlich gar nicht so schwierig. Hab den Braten noch kurz vor Schluss mit etwas Bier abgelöscht und dazu gab's 'Kniedla'.
Superlecker, echt empfehlenswert!!
LG, arthurdent42
PauliKochen
sagt:
sagt: 20.11.2004 21:46
Hilfreicher Kommentar:
Und hier der ultimative link zum fränkischen Nationalgericht Schäufele:
http://www.schaeufele.de/
Das Rezept klappt auch, wenn man die Temperatur auf 140 Grad runterschaltet und dafür eine Stunde länger im Ofen läßt. Am Schluss wieder hochschalten. Einfach ausprobieren.
Die Schäufele sollen im Bräter keinen Platz zum umfallen haben.
Außerdem zwischendurch eine Alufolie drüberlegen. Es langt, wenn in den letzten 15 Minuten eine Kruste kommt.
Man kann zu diesem Zeitpunkt (15 Minuten vor Ende) statt Bier auch einen mit Wasser verdünnten Honig über die Kruste streichen.
Ist Geschmackssache.
Nicht ohne Grund sitzen die Franken gleich nach der Kirche um halb zwölf mit gezückter Gabel und Messer in der Wirtschaf t und warten auf ihr Schäufele. Um halb eins kriegt man keins mehr.
http://www.schaeufele.de/
Das Rezept klappt auch, wenn man die Temperatur auf 140 Grad runterschaltet und dafür eine Stunde länger im Ofen läßt. Am Schluss wieder hochschalten. Einfach ausprobieren.
Die Schäufele sollen im Bräter keinen Platz zum umfallen haben.
Außerdem zwischendurch eine Alufolie drüberlegen. Es langt, wenn in den letzten 15 Minuten eine Kruste kommt.
Man kann zu diesem Zeitpunkt (15 Minuten vor Ende) statt Bier auch einen mit Wasser verdünnten Honig über die Kruste streichen.
Ist Geschmackssache.
Nicht ohne Grund sitzen die Franken gleich nach der Kirche um halb zwölf mit gezückter Gabel und Messer in der Wirtschaf t und warten auf ihr Schäufele. Um halb eins kriegt man keins mehr.
petro00
sagt:
sagt: 15.11.2005 13:44
Ein sehr leckeres Gericht, kann ich nur jedem empfehlen.
fatzi
sagt:
sagt: 14.04.2008 09:29
Hallo,
so mache ich es auch immer und es schmeckt himmlisch. Allerdings muss man es z.B.hier im Schwabenland beim Metzger bestellen.Und darauf achten, dass es wirklich nur das Fleischteil um den Schulterknochen ist und nicht grösser. Denn das ist das beste.
Denn es gibt oft nur Schwarwälder Schäufele im Kühlregal und das ist geraucht und schmeckt wieder anders.
Grüssle Gisela
so mache ich es auch immer und es schmeckt himmlisch. Allerdings muss man es z.B.hier im Schwabenland beim Metzger bestellen.Und darauf achten, dass es wirklich nur das Fleischteil um den Schulterknochen ist und nicht grösser. Denn das ist das beste.
Denn es gibt oft nur Schwarwälder Schäufele im Kühlregal und das ist geraucht und schmeckt wieder anders.
Grüssle Gisela
DieterDosenbier
sagt:
sagt: 04.10.2010 21:23
Hallo,
habe am Wochenende das Rezept getestet. Schmeckt wirklich gut.
Habe auch ein sehr schönes Stück Fleisch bekommen. Als Beilagen habe ich Speckböhnchen gemacht und Salzkartoffeln dazu.
Liebe Grüße.
habe am Wochenende das Rezept getestet. Schmeckt wirklich gut.
Habe auch ein sehr schönes Stück Fleisch bekommen. Als Beilagen habe ich Speckböhnchen gemacht und Salzkartoffeln dazu.
Liebe Grüße.
humblebee
sagt:
sagt: 08.11.2010 20:03
Huhu, sicher schmecken Speckböhnchen und Salzkartoffeln gut aber zu einem Schäufele gehören sie so gar nicht. ;) Da gehört entweder ein Blaukraut dazu oder ein Selleriesalat und rohe Klöße, die so heißen, weil sie halb aus gekochten und halb aus rohen Kartoffeln gemacht werden. Nicht böse gemeint, aber Tradition ist eben Tradition. ;)
11.10.2010 15:53
Hallo!
Hab am Freitag für unseren Besuch Schäufele gemacht und es kam einfach großartig an. Man hat kaum Arbeit und das Ergebnis spricht für sich.
In Zukunft wird es öfter bei uns Schäufele geben!
Danke für dieses leckere Rezept!
LG
biene
Hab am Freitag für unseren Besuch Schäufele gemacht und es kam einfach großartig an. Man hat kaum Arbeit und das Ergebnis spricht für sich.
In Zukunft wird es öfter bei uns Schäufele geben!
Danke für dieses leckere Rezept!
LG
biene
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