Wurzel - Bratlinge
vegetarisch - zu Salat oder Gemüseragout; preiswert und sättigend| 1 Bund | Wurzelwerk oder Suppengrün, etwa 400-500 g |
| 2 | Kartoffel(n), oder 3 Stück |
| etwas | Salz |
| 1 | Zwiebel(n) |
| 1 TL | Butter |
| 1 | Ei(er) |
| 4 EL | Haselnüsse, gemahlen |
| 2 EL | Semmelbrösel |
| n. B. | Salz |
| n. B. | Pfeffer, frisch gemahlen |
| n. B. | Muskat, frisch gerieben |
| n. B. | Öl, zum Braten |
Zubereitung
Das Wurzelwerk putzen, den Porree zur Seite legen und das andere Gemüse würfeln und abwiegen. So viele Kartoffeln putzen und würfeln, dass es zusammen etwa 500 g ergibt (ohne Porree). Die Gemüse- und Kartoffelwürfel in wenig Salzwasser weich dünsten (dauert etwa 15-20 min), die Dünstflüssigkeit abgießen (und z. B. für das Gemüseragout dazu verwenden), kurz bei kleiner Hitze und ohne Deckel ausdampfen lassen und dann zerstampfen.
Porree längs vierteln und dann in feine Scheiben schneiden. Die Zwiebel putzen und würfeln. Porree und Zwiebel in der Butter glasig bis leicht goldbraun anbraten - und zum zerstampften Gemüse in eine Schüssel geben.
Ei, Haselnüsse und Semmelbrösel ebenfalls zugeben, würzen und zum Teig vermengen. Den Teig etwa 10-15 min ruhen lassen - derweil z. B. die gewünschte Beilage vorbereiten.
Mit angefeuchteten Händen etwa 8 Bratlinge formen und im heißen Öl beidseitig braun braten.
Dazu schmeckt entweder ein Salat (ggf. mit Kräuterjoghurt oder so) oder auch ein cremiges Gemüseragout bzw. eine stückige Tomatensauce oder so.
Wer keine Kartoffeln verwenden mag, kann stattdessen auch mehr Wurzelwerk oder auch etwas Kohlrabi verwenden. Die Menge der Semmelbrösel hängt sehr von der Restfeuchte des zerstampften Gemüses ab - die Masse muss formbar sein, sonst evtl. etwa 1 EL mehr oder weniger zugeben.
Porree längs vierteln und dann in feine Scheiben schneiden. Die Zwiebel putzen und würfeln. Porree und Zwiebel in der Butter glasig bis leicht goldbraun anbraten - und zum zerstampften Gemüse in eine Schüssel geben.
Ei, Haselnüsse und Semmelbrösel ebenfalls zugeben, würzen und zum Teig vermengen. Den Teig etwa 10-15 min ruhen lassen - derweil z. B. die gewünschte Beilage vorbereiten.
Mit angefeuchteten Händen etwa 8 Bratlinge formen und im heißen Öl beidseitig braun braten.
Dazu schmeckt entweder ein Salat (ggf. mit Kräuterjoghurt oder so) oder auch ein cremiges Gemüseragout bzw. eine stückige Tomatensauce oder so.
Wer keine Kartoffeln verwenden mag, kann stattdessen auch mehr Wurzelwerk oder auch etwas Kohlrabi verwenden. Die Menge der Semmelbrösel hängt sehr von der Restfeuchte des zerstampften Gemüses ab - die Masse muss formbar sein, sonst evtl. etwa 1 EL mehr oder weniger zugeben.
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Kommentare anderer Nutzer
15.09.2011 13:23
Huhu!
Wurzelwerk/ Suppengemüse gibt es abgepackt in der Gemüseabteilung. Sie besteht meist aus Karotten, Knollensellerie, Porree und Petersilie. Wenn du es nicht abgepackt bekommst kannst du auch Karotte, Knollensellerie, Steckrübe, Petersilienwurzel oder Porree nach deinem Gusto kaufen und benutzen.
Gruß, Hooka.
Wurzelwerk/ Suppengemüse gibt es abgepackt in der Gemüseabteilung. Sie besteht meist aus Karotten, Knollensellerie, Porree und Petersilie. Wenn du es nicht abgepackt bekommst kannst du auch Karotte, Knollensellerie, Steckrübe, Petersilienwurzel oder Porree nach deinem Gusto kaufen und benutzen.
Gruß, Hooka.
16.09.2011 09:00
Hallo RainerQ!
Wurzelwerk heißt mancherorts auch Suppengrün. Die Basics darin sind Möhre, Knollensellerie und Porree/Lauch - je nach Anbieter und Region sind teils auch noch Petersilienwurzel, Petersilienkraut, Kohlrabi, Pastinake oder so enthalten. Es ist also das Gemüse, was man z. B. zum Kochen einer guten Brühe bzw. eines Fonds hernimmt (daher der Name "Suppengrün") - und weil es eben meist Wurzeln sind, heißt es eben auch Wurzelwerk. =)
Wenn es das bei euch so nicht geben sollte - nimmst Du also einfach 1-2 Möhren, ein Stück Knollensellerie und ein Stück Porree/Lauch, insgesamt eben so etwa 400-500 g (ungeputzt).
Insoweit schließe ich mich also Hooka an - nur Steckrübe habe ich bisher noch nie als Bestandteil von Wurzelwerk/Suppengrün gesehen.
Viel Erfolg - und dann guten Appetit!
Sonnige Grüße vom Bäumchen.
Wurzelwerk heißt mancherorts auch Suppengrün. Die Basics darin sind Möhre, Knollensellerie und Porree/Lauch - je nach Anbieter und Region sind teils auch noch Petersilienwurzel, Petersilienkraut, Kohlrabi, Pastinake oder so enthalten. Es ist also das Gemüse, was man z. B. zum Kochen einer guten Brühe bzw. eines Fonds hernimmt (daher der Name "Suppengrün") - und weil es eben meist Wurzeln sind, heißt es eben auch Wurzelwerk. =)
Wenn es das bei euch so nicht geben sollte - nimmst Du also einfach 1-2 Möhren, ein Stück Knollensellerie und ein Stück Porree/Lauch, insgesamt eben so etwa 400-500 g (ungeputzt).
Insoweit schließe ich mich also Hooka an - nur Steckrübe habe ich bisher noch nie als Bestandteil von Wurzelwerk/Suppengrün gesehen.
Viel Erfolg - und dann guten Appetit!
Sonnige Grüße vom Bäumchen.
RainerQ
sagt:
sagt: 16.09.2011 11:15
Hallo und vielen Dank für eure Hilfe. Eigentlich ja einfach - wenn mans weiß. Ich werde mich heute daranbegeben und bin schon gespannt.
Nochmals vielen Dank
Rainer
Nochmals vielen Dank
Rainer
kopsel
sagt:
sagt: 16.09.2011 15:52
Das Rezept ist wirklich prima! Es ist so schön variabel und schnell gemacht, auch wenn es im Text erst mal langwierig erscheint. Ich mache bei Reduzierung der Brösel und ohne Nüsse einfach ein bis 2 Eßlöffel geschrotetes Getreide dazu. und brate wirklich sanft mit etwas mehr Zeit, damit alles gut "durch" ist. Das gibt einen herzhaften Biss und schmeckt wirklich gut. Danke für das gute Rezept! LG Ulla
16.09.2011 17:04
Palmström
sagt:
sagt: 17.09.2011 11:44
Das Gemüse muss man doch nicht kochen! Das geraspelte Gemüse mit den Händen auspressen, dann wie beschrieben mit den übrigen Zutaten (Käse macht sich auch gut drin) mischen und Brätlinge formen, 5 Minuten von jeder Seite anbraten, dann 20 Minuten bei 160 Grad im vorgeheizten Ofen backen. wunderbar knackig!
17.09.2011 12:30
Hallo Palmström!
Sicher, kochen MUSS man das Gemüse nicht (zumal man ja eh nix MUSS - schon gar nicht beim Kochen ;-) ) - aber mit rohem Gemüse wirds halt ein völlig anderes Gericht/Rezept und geht dann eher so in die Puffer-Richtung. Auch die sind ohne Frage lecker (mach ich auch immer mal wieder) - aber eben ganz anders als diese Bratlinge hier.
Dennoch Dankeschön für den Hinweis - vielleicht kennt das ja einer der Leser hier noch nicht. =)
Sonnige Grüße vom Bäumchen.
Sicher, kochen MUSS man das Gemüse nicht (zumal man ja eh nix MUSS - schon gar nicht beim Kochen ;-) ) - aber mit rohem Gemüse wirds halt ein völlig anderes Gericht/Rezept und geht dann eher so in die Puffer-Richtung. Auch die sind ohne Frage lecker (mach ich auch immer mal wieder) - aber eben ganz anders als diese Bratlinge hier.
Dennoch Dankeschön für den Hinweis - vielleicht kennt das ja einer der Leser hier noch nicht. =)
Sonnige Grüße vom Bäumchen.
Palmström
sagt:
sagt: 17.09.2011 12:44
kercie
sagt:
sagt: 18.09.2011 22:13
Ich habe gerade dieses Rezept getestet, es erschien mir erst ein wenig kompliziert.. aber war es nicht ..ich habe es so gemacht, 3 Kartoffeln u 3 Möhren geschält, gewürfelt und in wenig Wasser gedünstet. 2 St Porree gewürfelt mit der Zwiebel gebraten, und dann zu den abgegossenen,zerstampften KartoffelnMöhren gegeben, 1 Ei u Paniermehl und Klöpse gemacht, in der Pfanne gebraten.Ich hatte noch Porree den habe ich in der übriggebliebenen Gemüsebrühe gedünstet.
Es hat sehr lecker geschmeckt !! Das Rezept ist vielseitig kombinierbar und die Zutaten hat man/ich ja immer Zuhause :),Gibt es auf jeden fall öfter mal bei mir.
Herzlichen Dank !
Es hat sehr lecker geschmeckt !! Das Rezept ist vielseitig kombinierbar und die Zutaten hat man/ich ja immer Zuhause :),Gibt es auf jeden fall öfter mal bei mir.
Herzlichen Dank !
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Das hört sich seht gut und lecker an, und da meine Tochter Vegetarierin ist und auch auch mal so etwas ausprobieren möchte, werde ich damit anfangen.
Aber: was ist Wurzelwerk? Was soll ich nehmen?
Schon mal vielen Dank für die Hinweise.
Rainer
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