Cottage Pie

Ein traditionelles Gericht der englischen Küche. Richtig zubereitet ein echter Gaumenschmaus!

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Zutaten für Portionen

1 kg Hackfleisch, vom Rind
3 große Karotte(n)
1 Bund Frühlingszwiebel(n)
200 g Erbsen, junge
1 kg Kartoffel(n), mehlig kochend
200 ml Rotwein, trocken
300 ml Sahne
Knoblauchzehe(n)
50 g Butter
Zwiebel(n) (Metzger-)
1 TL, gestr. Zimt
2 EL Tomatenmark
  Salz und Pfeffer
300 g Cheddarkäse, echter englischer, keine Scheibletten
  Öl

Zubereitung

Schälen Sie die Kartoffeln, waschen Sie die Frühlingszwiebeln und schneiden sie in feine Ringe, hacken Sie den Knoblauch (niemals drücken), würfeln Sie die Metzgerzwiebel und hobeln oder schneiden Sie die Karotten in dünne Scheiben.

Erhitzen Sie in einer Pfanne 2-3 Esslöffel Öl und geben die gehackten Zwiebeln hinein. Braten Sie die Zwiebeln so lange an, bis sie leicht glasig zu werden beginnen. Geben Sie dann die Hälfte des gehackten Knoblauchs hinzu und braten Sie alles unter stetigem Rühren so lange weiter, bis die Zwiebeln vollständig glasig sind - das sollte nach etwa 2-3 Minuten der Fall sein. Geben Sie nun die Hälfte der Frühlingszwiebeln dazu und lassen Sie diese etwa eine halbe Minute heiß anbraten. Nicht zu lange, da sie sonst matschig werden und ihre Farbe verlieren. Verteilen Sie jetzt das Hackfleisch in der Pfanne und braten es so lange an, bis es fast durchgehend grau ist und nur an wenigen Stellen noch rosa. Hierbei sollten Sie das Fleisch regelmäßig wenden und immer mit dem Pfannenwender "zerhacken", bis es sich in viele kleine Hackfleisch-Flocken zerteilt hat. Löschen Sie mit dem Rotwein ab und reduzieren Sie gegebenenfalls die Hitze auf 2/3. Der Rotwein muss jetzt unter ständigen Rühren reduziert werden, bis er weitgehend seinen Alkohol verloren hat und nur der eigentliche Geschmack zurück bleibt. Den richtigen Zeitpunkt erkennen Sie am Geruch, wenn der Dampf weniger scharf in der Nase ist. Würzen Sie gut mit Pfeffer und vorsichtig mit Salz (die Fleischbrühe und der Käse zum Überbacken sind auch salzig). Geben Sie den Zimt dazu, gießen mit der Rinderbrühe auf und geben die Karotten, das Tomatenmark und die Erbsen hinzu. Damit Sie später keine Hackfleischsuppe in Ihrem Cottage Pie schwimmen haben, sollten Sie die Flüssigkeit jetzt um etwa 50% oder besser mehr reduzieren, dabei gelegentlich umrühren.

Kochen Sie die Kartoffeln in Salzwasser ca. 20 Minuten, gießen Sie die garen Kartoffeln ab und belassen Sie sie im Topf. Geben Sie die Butter hinzu und zerstampfen Sie die Kartoffeln schon einmal grob.
Erhitzen Sie in einem kleinen Topf die Sahne, bis sie leicht zu köcheln beginnt (Vorsicht: Kocht leicht über!). Geben Sie die restlichen Frühlingszwiebeln, Muskat, Salz, Pfeffer und den restlichen Knoblauch dazu und lassen alles etwa eine Minute aufkochen. Nehmen Sie den Topf vom Feuer und gießen Sie den Inhalt über die zerdrückten Kartoffeln. Stampfen Sie Mischung jetzt so lange weiter, bis sie die gewünschte Konsistenz hat.

In einer ausreichend großen Auflaufform die Hackfleischmischung verteilen und mit dem Kartoffelpüree bedecken. Mit dem geriebenen Cheddarkäse bestreuen.

Etwa 2-3 Stunden bei 120°C in den Ofen stellen, bis der Käse goldbraun und knusprig ist.

Tipp:
Ich bereite das Gericht immer einen Tag vorher zu und lasse es über Nacht vollständig auskühlen (am besten im Kühlschrank).
Der Grund: Das Fleisch zieht beim Braten viel Saft und der Cottage Pie kann daher quasi unmöglich am Stück serviert werden. Am nächsten Tag ist der Bratensaft geliert und zum großen Teil auch wieder in das Fleisch gezogen. Wenn Sie dann ein Stück herausschneiden, sieht es wie gemalt aus. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass der Geschmack sich in der Ruhezeit voll entwickeln kann. Ob Sie dann den ganzen Cottage Pie im Ofen oder Stück für Stück in der Mikrowelle erhitzen, ist Ihnen überlassen.
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Koch-/Backzeit: ca. 3 Std. 30 Min.
Ruhezeit: ca. 12 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 16.02.11
Rezept-Statistiken: 11.966 (40)* gelesen
89 (0)* gespeichert
540 (4)* gedruckt
5 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

kingkarben Tellerwäscher


Mitglied seit 27.09.2008
0 Beiträge (ø0/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

VeeVee2102 Tellerwäscher sagt:  
23.07.2011 13:17
Kurze Frage...

Im Rezept steht "Rinderbrühe", aber es steht nirgends geschrieben, wie viel davon. Würde das Rezept gerne morgen kochen!

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kingkarben Tellerwäscher sagt:  
23.07.2011 16:49
200ml kräftige Rinderbrühe. Diese kurz nach dem Rotwein zum Hackfleisch geben.

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B-B-Q  Sternekoch sagt:  
07.08.2011 20:28
hi guys

gab's heute Abend aufgewärmt (nach nur 4 Stunden Ruhezeit im Kühlschrank....): war noch relativ "flüssig" und sah nicht so gut aus wie auf dem Original-Foto; der Geschmack war aber sehr gut.
Morgen dann den zweiten Auflauf, mal schauen, ob die Konsistenz anderst ist..

c u
Mike

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kingkarben Tellerwäscher sagt:  
07.08.2011 21:10
Hi, das Foto habe ich bei mir in der Küche aufgenommen nachdem der Cottage Pie eine Nacht im Kühlschrank geschlummert hatte (etwa 10 Stunden). Es kann natürlich immer mal sein das Zutaten unterschiedlicher Herkunft (vor allem Fleisch) immer mal eine andere Menge an Flüssigkeit abgeben und diese dann unter umständen zu groß ist um von der Festmasse wieder absorbiert zu werden oder durch die natürliche Stärke gebunden zu werden. Hatte ich letztens auch - aber es freut mich das er schonmal gemundet hat :-)

Das Bild ist übrigens im kalten Zustand aufgenommen ;-)

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pascalsv Kartoffelschäler sagt:  
29.10.2011 19:39
Hallo.

Wie wärme ich den Pie am besten am nächsten Tag auf, bitte? Ich möchte ja die Kruste erhalten!

Danke!

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kingkarben Tellerwäscher sagt:  
31.10.2011 02:41
Zum Aufwärmen empfehle ich Umluft und im Anschluss Grill oder gezielt Oberhitze wenn es krustig werden soll - oder für alle die einen haben - einen Salamander ;-)

Sehr gut funktioniert auch, wie in meinem Fall zu Hause, eine gute Mikrowellen/Grill-Kombi wie die Samsung CE-1185UB (kann das Gerät jedem empfehlen!).

Für ein so gutes Ergebnis wie auf dem Bild, empfehle ich portionsweise Aufwärmen außerhalb der Form.

Die Zeiten zum Aufwärmen/Backen variieren je nach Portionsgröße und Art des Aufwärmens so das ich hierzu leider keine genauen Angaben machen kann - aber ich denke jede/r halbwegs versierte Haus-Frau/Mann sollte das ganz einfach in den Griff bekommen :-)

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