Für echte Kerle: Das perfekte Rumpsteak - saignant (englisch) mit Sauce Béarnaise und Pommes
Alles wird bis ins kleinste Detail beschrieben| 400 g | Rumpsteak(s) |
| Gewürzsalz (Steak-) | |
| etwas | Butterschmalz |
| 1 Stück | Kräuterbutter |
| 300 g | Butter |
| 4 | Ei(er), frisch |
| 1 kleine | Schalotte(n) |
| 100 ml | Weißwein, trocken |
| 2 EL | Estragon |
| 1 EL | Kerbel |
| 1 EL | Petersilie |
| 1 Spritzer | Zitronensaft |
| Salz | |
| n. B. | Pommes Frites |
Zubereitung
Das Rezept ist eigentlich idiotensicher beschrieben, falls die Béarnaise dennoch in die Hose geht, seid nicht traurig, denn es ist nicht einfach eine Soße auf Eierbasis zu kochen. Mit etwas Erfahrung gelingt auch dieses Meisterwerk menschlicher Kochkunst.
Sauce Béarnaise (nicht einfach, aber bei Erfolg der Wahnsinn):
Die Schalotte schälen/pellen und sehr fein hacken, kurz in etwas Butter andünsten, heraus nehmen und beiseite stellen.
Ein spezieller Topf für die Béarnaise ist von Vorteil, ansonsten macht ihr ein Wasserbad. Dazu nehmt ihr einen Topf und füllt ihn etwa halb (etwas weniger) mit Wasser. Nun kommt eine Schüssel in den Topf, die so gerade noch hinein passt. Kleiner geht auch, aber man kleckert dann zwangsläufig mit Wasser. Ihr könnt hierfür ruhig den ungespülten Topf von vorhin nehmen, kommt ja nur Wasser rein.
Nun trennt ihr das Eigelb vom Eiweiß und gebt das Eigelb in den Topf. Den Wein hinzuschütten und alles bei leichter Temperatur schaumig schlagen. Das Wasser darf niemals kochen! Perfekt ist eine Temperatur, wo ihr noch so gerade den Finger eintauchen könnt, ohne dass es weh tut.
Wir brauchen jetzt die Butter, aber flüssig. Ich saue mir hierzu keinen weiteren Topf ein, die Mikrowelle macht den Job genau so gut. Ein schmales, hohes Gefäß verwenden und die Butter nur kurz schmelzen! Ist die Butter zu heiß, erst abkühlen lassen. Es gibt Leute, die klären die Butter noch, braucht man aber nicht, macht nur noch mehr Geschirr schmutzig.
Nun die Butter tröpfenweise in das Eigelb-Wein Gemisch schlagen und ständig umrühren. Bekommt die Masse Konsistenz, kann man die Butter in einem dünnen Strahl hinzu kippen, auch hier wird weiter umgerührt bzw. geschlagen (ähnlich wie bei Mayonaise, da ist es das Öl). Nun kommen die Gewürze in die Sauce, mit einem Spritzer Zitrone und Salz abschmecken und umrühren. Hier kann jetzt nichts mehr schiefgehen, solange die Temperatur nicht zu hoch ist, am besten den Herd ausstellen, da das Wasser noch genug Hitze hat.
Während man jetzt anfängt das Steak zu braten, ab und an mal die Sauce umrühren, der Schneebesen kann in der Schüssel bleiben.
Das Steak richtig braten:
Die Pfanne muss sehr heiß sein! Ist das der Fall, etwas Butterschmalz hinzugeben. Das Steak soll nicht schwimmen, nur wenig Fett benutzen.
Das Steak wird zuvor mit der Hand etwas platt gedrückt und nicht gewürzt. Dann ab in die Pfanne damit. Nach etwa 2 Minuten wenden, wieder 2 Minuten braten lassen. Danach auch noch kurz alle Ränder etwa jeweils 30 Sekunden anbraten. Beim Drehen und Wenden ist darauf zu achten, das Steak nicht einzustechen, da sonst der Fleischsaft austritt. Das gibt nicht nur eine riesen Sauerei (es spritzt wie blöd aus der Pfanne), sondern macht das Steak auch noch trocken.
Das Steak aus der Pfanne nehmen und in Alufolie wickeln. Ich baue mir zuvor immer ein kleines "Becken" und klappe dann die Ränder über das Fleisch. Das Steak kommt jetzt ca. 5 Minuten in den auf 120 Grad vorgeheizten Backofen.
Wenn die Zeit um ist, das Steak aus dem Backofen holen, aber nicht sofort servieren, sondern noch etwas in der Alufolie ruhen lassen, 2-3 Minuten reichen aus. So lange einen Teller in den ausgeschalteten Backofen stellen. Auf vorgewärmten Tellern isst es sich besser.
Die Pommes Frites:
Hier sollte man nicht auf den Preis achten, da fettige und billig produzierte Pommes euer Meisterwerk zerstören!
Friteuse vorheizen (175 Grad), und zwar so, dass sie beim Anfang der Ruhezeit fürs Steak schon heiß ist.
Die Pommes 1 Minute frittieren. Dann wieder eine Minute herausholen, damit das Fett wieder auf die 175 Grad kommt. Dann nochmals 3 Minuten bruzeln lassen. Das mache ich immer so, da in der einen Minute die Pommes "geschlossen" werden, sinkt die Temperatur vom Fett allerdings zu stark ab, werden die Pommes fettig.
In der Garzeit der Pommes das Steak aus der Alufolie befreien und auf dem vorgewärmten Teller anrichten und mit Kräuterbutter bestreichen. Jetzt noch das Gewürsalz über das Steak streuen.
Sind die Pommes fertig, abtropfen lassen und in eine Schüssel geben. Die Schüssel lege ich zuvor immer mit Küchenpapier aus, das zieht nochmals Fett ab. Kurz umrühren, Papier raus und die Pommes leicht salzen, auf den Teller geben.
Jetzt kommt das Highlight, unsere selbstgemachte Sauce Béarnaise! Wieviel davon, ist eure Sache.
Sauce Béarnaise (nicht einfach, aber bei Erfolg der Wahnsinn):
Die Schalotte schälen/pellen und sehr fein hacken, kurz in etwas Butter andünsten, heraus nehmen und beiseite stellen.
Ein spezieller Topf für die Béarnaise ist von Vorteil, ansonsten macht ihr ein Wasserbad. Dazu nehmt ihr einen Topf und füllt ihn etwa halb (etwas weniger) mit Wasser. Nun kommt eine Schüssel in den Topf, die so gerade noch hinein passt. Kleiner geht auch, aber man kleckert dann zwangsläufig mit Wasser. Ihr könnt hierfür ruhig den ungespülten Topf von vorhin nehmen, kommt ja nur Wasser rein.
Nun trennt ihr das Eigelb vom Eiweiß und gebt das Eigelb in den Topf. Den Wein hinzuschütten und alles bei leichter Temperatur schaumig schlagen. Das Wasser darf niemals kochen! Perfekt ist eine Temperatur, wo ihr noch so gerade den Finger eintauchen könnt, ohne dass es weh tut.
Wir brauchen jetzt die Butter, aber flüssig. Ich saue mir hierzu keinen weiteren Topf ein, die Mikrowelle macht den Job genau so gut. Ein schmales, hohes Gefäß verwenden und die Butter nur kurz schmelzen! Ist die Butter zu heiß, erst abkühlen lassen. Es gibt Leute, die klären die Butter noch, braucht man aber nicht, macht nur noch mehr Geschirr schmutzig.
Nun die Butter tröpfenweise in das Eigelb-Wein Gemisch schlagen und ständig umrühren. Bekommt die Masse Konsistenz, kann man die Butter in einem dünnen Strahl hinzu kippen, auch hier wird weiter umgerührt bzw. geschlagen (ähnlich wie bei Mayonaise, da ist es das Öl). Nun kommen die Gewürze in die Sauce, mit einem Spritzer Zitrone und Salz abschmecken und umrühren. Hier kann jetzt nichts mehr schiefgehen, solange die Temperatur nicht zu hoch ist, am besten den Herd ausstellen, da das Wasser noch genug Hitze hat.
Während man jetzt anfängt das Steak zu braten, ab und an mal die Sauce umrühren, der Schneebesen kann in der Schüssel bleiben.
Das Steak richtig braten:
Die Pfanne muss sehr heiß sein! Ist das der Fall, etwas Butterschmalz hinzugeben. Das Steak soll nicht schwimmen, nur wenig Fett benutzen.
Das Steak wird zuvor mit der Hand etwas platt gedrückt und nicht gewürzt. Dann ab in die Pfanne damit. Nach etwa 2 Minuten wenden, wieder 2 Minuten braten lassen. Danach auch noch kurz alle Ränder etwa jeweils 30 Sekunden anbraten. Beim Drehen und Wenden ist darauf zu achten, das Steak nicht einzustechen, da sonst der Fleischsaft austritt. Das gibt nicht nur eine riesen Sauerei (es spritzt wie blöd aus der Pfanne), sondern macht das Steak auch noch trocken.
Das Steak aus der Pfanne nehmen und in Alufolie wickeln. Ich baue mir zuvor immer ein kleines "Becken" und klappe dann die Ränder über das Fleisch. Das Steak kommt jetzt ca. 5 Minuten in den auf 120 Grad vorgeheizten Backofen.
Wenn die Zeit um ist, das Steak aus dem Backofen holen, aber nicht sofort servieren, sondern noch etwas in der Alufolie ruhen lassen, 2-3 Minuten reichen aus. So lange einen Teller in den ausgeschalteten Backofen stellen. Auf vorgewärmten Tellern isst es sich besser.
Die Pommes Frites:
Hier sollte man nicht auf den Preis achten, da fettige und billig produzierte Pommes euer Meisterwerk zerstören!
Friteuse vorheizen (175 Grad), und zwar so, dass sie beim Anfang der Ruhezeit fürs Steak schon heiß ist.
Die Pommes 1 Minute frittieren. Dann wieder eine Minute herausholen, damit das Fett wieder auf die 175 Grad kommt. Dann nochmals 3 Minuten bruzeln lassen. Das mache ich immer so, da in der einen Minute die Pommes "geschlossen" werden, sinkt die Temperatur vom Fett allerdings zu stark ab, werden die Pommes fettig.
In der Garzeit der Pommes das Steak aus der Alufolie befreien und auf dem vorgewärmten Teller anrichten und mit Kräuterbutter bestreichen. Jetzt noch das Gewürsalz über das Steak streuen.
Sind die Pommes fertig, abtropfen lassen und in eine Schüssel geben. Die Schüssel lege ich zuvor immer mit Küchenpapier aus, das zieht nochmals Fett ab. Kurz umrühren, Papier raus und die Pommes leicht salzen, auf den Teller geben.
Jetzt kommt das Highlight, unsere selbstgemachte Sauce Béarnaise! Wieviel davon, ist eure Sache.
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Kommentare anderer Nutzer
Chris0815
sagt:
sagt: 23.02.2011 14:04
siwwesau
sagt:
sagt: 22.08.2011 17:23
Sehr schön beschrieben =)
Kleiner Tipp beim TK-Pommes machen: Ich heize meine Fritte immer auf höchster Stufe vor. Kommen dann die TK-Pommes rein, kühlen sie das Fett auf die gewünschten 170° runter und dann regel ich auch nach. Erspart das nachheizen und die kurze Wartezeit. Ist natürlich abhängig von der Pommesmenge und der Heizleistung der Fritteuse. Austesten.
Bei frischen Kartoffeln sieht das anders aus, die sollte man ja mit Pausen und unterschiedlichen Temperaturen frittieren.
Vor der Zubereitung von Sauce Bernaise/Hollandaise haben viele Leute Angst. Muss man aber nicht. Selbst wenn sie die ersten Male "optisch" nicht gelingen sollte, schmeckts meistens trotzdem noch besser als eine aus der Packung ;)
Kleiner Tipp beim TK-Pommes machen: Ich heize meine Fritte immer auf höchster Stufe vor. Kommen dann die TK-Pommes rein, kühlen sie das Fett auf die gewünschten 170° runter und dann regel ich auch nach. Erspart das nachheizen und die kurze Wartezeit. Ist natürlich abhängig von der Pommesmenge und der Heizleistung der Fritteuse. Austesten.
Bei frischen Kartoffeln sieht das anders aus, die sollte man ja mit Pausen und unterschiedlichen Temperaturen frittieren.
Vor der Zubereitung von Sauce Bernaise/Hollandaise haben viele Leute Angst. Muss man aber nicht. Selbst wenn sie die ersten Male "optisch" nicht gelingen sollte, schmeckts meistens trotzdem noch besser als eine aus der Packung ;)
Chris0815
sagt:
sagt: 27.01.2012 13:13
Rosalinde1987
sagt:
sagt: 19.01.2012 10:10
Hallo Chris,
erstmal vielen Dank für dieses Rezept. Ich bin zwar kein "echter Kerl", liebe aber trotzdem Rumpsteak mit Sauce Bernaise, habe die Sauce allerdings noch nie selber gemacht. Dein Rezept ist jedoch so wunderbar und präzise beschrieben, dass ich das nächste Woche unbedingt ausprobieren muss, falls es nicht klappt, habe ich noch ein Päckchen Fertigsoße im Schrank ;-)
Ich bin gespannt wie es schmecken wird und wie das teak bei meinem Mann ankommen wird. Ich werde Fotos machen und selbstverständlich Sterne vergeben und berichten, also, wünsch mir Glück!
erstmal vielen Dank für dieses Rezept. Ich bin zwar kein "echter Kerl", liebe aber trotzdem Rumpsteak mit Sauce Bernaise, habe die Sauce allerdings noch nie selber gemacht. Dein Rezept ist jedoch so wunderbar und präzise beschrieben, dass ich das nächste Woche unbedingt ausprobieren muss, falls es nicht klappt, habe ich noch ein Päckchen Fertigsoße im Schrank ;-)
Ich bin gespannt wie es schmecken wird und wie das teak bei meinem Mann ankommen wird. Ich werde Fotos machen und selbstverständlich Sterne vergeben und berichten, also, wünsch mir Glück!
Chris0815
sagt:
sagt: 27.01.2012 13:14
Rosalinde1987
sagt:
sagt: 25.01.2012 11:26
welche gewürze kommen denn genau in die Soße? Auch die Zwiebel?
Habe nirgendwo Kerbel finden können, ist das zwingend notwendig?
Habe nirgendwo Kerbel finden können, ist das zwingend notwendig?
Chris0815
sagt:
sagt: 27.01.2012 13:17
Keine Zwiebel Rosalinde, sondern eine Schalotte :) Kerbel bekommst du getrocknet im jedem Supermarkt, oder auf Trödelmärkten, Martinsmärkten etc.. Und ja, der Kerbel ist wichtig! Denn die Gewürze machen eine sauce Béarnaise erst zu dem, was sie ist. Ohne Kerbel, Estragon und Petersilie hast du eine sauce hollandaise. Auch nicht schlecht, aber nicht für Steaks ;)
Rosalinde1987
sagt:
sagt: 28.01.2012 19:12
So, hallo Chris,
Rezept habe ich eben nachgekocht, Bilder hochgeladen und mit 5 Sternen bewertet. Die Sauce habe ich zwar leider nicht hin bekommen, aber das Steak war absolut perfekt! Wie im Restaurant. Butterweich und auf den Punkt-köstlich! Die Pommes habe ich auch selber gemacht, schmeckt nochmal viel besser als die fertig verpackten. Ein großes Lob für dieses perfekte Essen, vielen Dank!
Rezept habe ich eben nachgekocht, Bilder hochgeladen und mit 5 Sternen bewertet. Die Sauce habe ich zwar leider nicht hin bekommen, aber das Steak war absolut perfekt! Wie im Restaurant. Butterweich und auf den Punkt-köstlich! Die Pommes habe ich auch selber gemacht, schmeckt nochmal viel besser als die fertig verpackten. Ein großes Lob für dieses perfekte Essen, vielen Dank!
Chris0815
sagt:
sagt: 30.01.2012 17:41
eben-ich
sagt:
sagt: 07.02.2012 21:15
Bei der Beschreibung hab ich geschmunzelt...aber top! Total klasse beschrieben! Ich mag das ja so...
Ich selber bin nicht sooo´n Steak- Liebhaber- oder vielleicht nur, weils nie richtig geklappt hat? Ich drucke mir dies sofort aus- und auf die Exaktheit der Sauce bin ich auch gespannt.
Ist da eine gusseiserne Pfanne von Vorteil? Ich glaube, eine Teflonbeschichtete ist Stilbruch... geschweige denn, nicht "oberheiß"genug. Ich habe ja tatsächlich eine Gusseiserne mit "Riffel" von Oma.
Was habt ihr für Pfannenerfahrungen bei diesem (zu lesendem) Traumsteak??
Und dann wirds fest geplant als Männer- (und auch meine) Überraschung!Vorab für den genauestens beschriebenen Text zich Sterne;-)
Ich selber bin nicht sooo´n Steak- Liebhaber- oder vielleicht nur, weils nie richtig geklappt hat? Ich drucke mir dies sofort aus- und auf die Exaktheit der Sauce bin ich auch gespannt.
Ist da eine gusseiserne Pfanne von Vorteil? Ich glaube, eine Teflonbeschichtete ist Stilbruch... geschweige denn, nicht "oberheiß"genug. Ich habe ja tatsächlich eine Gusseiserne mit "Riffel" von Oma.
Was habt ihr für Pfannenerfahrungen bei diesem (zu lesendem) Traumsteak??
Und dann wirds fest geplant als Männer- (und auch meine) Überraschung!Vorab für den genauestens beschriebenen Text zich Sterne;-)
Chris0815
sagt:
sagt: 08.02.2012 10:35
Ich kam auf die Idee es haarklein zu beschreiben, da meine Frau was kochen angeht, eher talentfrei ist, um es mal nett auszudrücken. Sie bat mich, ihr ein paar Rezepte (die wir öfters kochen bzw. was wir gerne essen) bis ins kleinste Detail aufzuschreiben, da sie auch mal kochen möchte, wenn ich einen langen Tag auf der Arbeit habe. Und siehe da: Es klappt!
Zur Pfanne: Für Steaks habe ich eine handgeschmiedete Pfanne mit Riffeln, extra für die Zubereitung von Steaks. Das Teil ist der Hammer!
Zur Sauce: Es gibt mehrere Möglichkeiten für die Soße, diese ist die einfachste. Was ich meistens mache ist eine Reduktion aus 100ml Weißwein und einem Löffel Essig, somit hat man nur die Aromen und keinen intensiven Weingeschmack. Dann gebe ich bei bedarf noch etwas Wasser hinzu, also während des schlagens der Masse, etwa 50ml.
Zur Pfanne: Für Steaks habe ich eine handgeschmiedete Pfanne mit Riffeln, extra für die Zubereitung von Steaks. Das Teil ist der Hammer!
Zur Sauce: Es gibt mehrere Möglichkeiten für die Soße, diese ist die einfachste. Was ich meistens mache ist eine Reduktion aus 100ml Weißwein und einem Löffel Essig, somit hat man nur die Aromen und keinen intensiven Weingeschmack. Dann gebe ich bei bedarf noch etwas Wasser hinzu, also während des schlagens der Masse, etwa 50ml.
DaSteirer
sagt:
sagt: 08.02.2012 03:51
Ich denke mal in erster linie muss die qualität vom fleich stimmen, nur das ist ausschlaggebend.
Würde mich intressieren wie ihr das mit dem fleich handhabt, frisch vom metzger und ab in die pfanne, oder legt ihr es vorher auch immer ein paar tage in öl und zB. mit rosmarin ein?
Würde mich intressieren wie ihr das mit dem fleich handhabt, frisch vom metzger und ab in die pfanne, oder legt ihr es vorher auch immer ein paar tage in öl und zB. mit rosmarin ein?
Chris0815
sagt:
sagt: 08.02.2012 10:41
Ich habe einen "Stammmetzger", der gleichzeitig auch noch ein Freund der Familie ist. Die Rumpsteaks von ihm sind qualitativ erste Sahne. Es ist zwar kein argentinisches Fleisch, aber es ist super abgehangen und sehr aromatisch. In Öl lege ich meine Steaks nie ein, es sei denn, ich grille. Aber dann muss man alles aussen am Steak zuvor abfusseln, da es sonst verbrennt. Salz auf gar keinen Fall, da es das gute Stück austrocknet, erst nach dem garen würzen! Ich habe veschiedene Kräutersalze (schreibst man das so?), alle selbst gemischt. Also wenn es italienisch seien soll, oder eher scharf, oder französisch, oder Virginiastyle, egal, alles im Schrank :)
prisilein
sagt:
sagt: 08.02.2012 18:38
Also diese Beschreibung ist so perfekt , ich habs versucht und es war einfach köstlich. So gut beschrieben findet man selten ein Rezept"
Hab auch einen sehr guten Fleischer..
Hab auch einen sehr guten Fleischer..
DaSteirer
sagt:
sagt: 08.02.2012 23:14
Ich liebe grillen deshalb merkt es auch der gast wenn es vom herzen kommt. Als leidenschaftlicher griller bin ich deshalb vielleicht auch mehr aufs fleisch bezogen obwohl ich inzwischen versuche auch eigene aufgegriffene rezepete zu "perfektionieren" wie zB. meine "Cevapcici a la Manfred" (name geändert) ehemaliges rezept eines restaurants das es leider nach 30 erfolgreichen jahren leider nicht mehr gibt. Und ich stets versuche diese nachzumachen. Da leider nichts in unserer gegend zum vergleich als ebenbürtig galt was Cevapcici betrifft, ist ganz gut gelungen. In der verkostung mit einer runde kritiker in der auch ein ehmaliger langjähriger koch aus diesem lokal anwesen war, und andere gastwirte aus der umgebung, der Koch aber nie etwas genaues sagen wollte oder konnte da er das abschmecken auch nur mit "faustweise" griff in die gewürzsäcke abschmeckte konnte, war dies nicht einfach hinzubekommen. Aber das ergebnis war einfach top. Aber da österreich und die deutsche küche welten trennen, dies ist aber nicht böss gemeint zu verstehen aber trotz allem, im gesmack ist es meist so. Aber darüber lässt sich streiten und deshalb belassen wir es auch so. So versuche ich trotzdem immer objektiv wie möglich zu bleiben und einfach alles oder vieles was mich anspricht auszuprobieren weil es mir einfach spass macht zu grillen. Und so abenteuerlich dieses rezept nachzumachen auch war, da österreicher kaum sossen auf ihr grillgut werfen umso intressanter war der geschmack, wenn nicht sogar ausgezeichnet.
Deshalb sage ich immer, zuerst kosten dann urteilen. (Das oben genannte rezept nenne ich mein eigen, weil mir keiner das versuchte rezept, sagen kann)
lg. manfred.
Deshalb sage ich immer, zuerst kosten dann urteilen. (Das oben genannte rezept nenne ich mein eigen, weil mir keiner das versuchte rezept, sagen kann)
lg. manfred.
030554Klaus
sagt:
sagt: 23.04.2012 11:27
Bei deinen Tipps wie man sich eine Menge an Abwasch erspart musste ich grinsen,denn genau so koche ich auch.Dafür schon mal 5*****.Das Rezept wird am WE ausprobiert und dann bewertet.
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