Einfaches Hausbrot
aus Vollkornmehlen| 400 g | Weizenmehl (Vollkorn) |
| 200 g | Dinkelmehl (Vollkorn) |
| 200 g | Roggenmehl (Vollkorn) |
| 225 g | Sauerteig |
| 10 g | Hefe, frische |
| 1 EL | Kürbiskernöl |
| 1 EL | Honig |
| 1 EL | Salz |
| 2 EL | Brotgewürzmischung |
| 1 Msp. | Schabzigerklee, gemahlen |
| 500 ml | Wasser, lauwarm |
Zubereitung
Vorbereitung:
Mehle mit Asche durch ein Feinsieb in eine Rührschüssel durchsieben. Solange, bis nur noch die Kleie im Sieb zurück bleibt.
Die Hefe in wenig lauwarmen Wasser unter Rühren auflösen und zum Mehl geben.
Zubereitung:
Alle restlichen Zudaten mit in die Rührschüssel geben und vermengen. Am Anfang nur mit etwa 400 ml Wasser (ca. 30°-35°C)beginnen.
Daraus einen festen, elastischen Teig kneten. Nach Bedarf nochmal Wasser während der Bearbeitung beimengen.
Teig zugedeckt an einen warmen Ort ca. 2 1/2 Std. auf doppeltes Volumen aufgehen lassen.
Teig in zwei Teile trennen. Nochmals auf einer leicht bemehlten Unterlage kurz durchkneten und zu Laibe bzw. Wecken formen.
Die Brote in bemehlte Gärkörbchen (Simperln) geben. Ca. 1 Std. gären lassen.
Ofen auf 240°C vorheizen.
Ein hitzebeständiges Schälchen mit heißen Wasser auf den Ofenboden stellen.
Die Brote aus den Körbchen auf ein mit Backpapier belegtes Ofenrost stürzen und im Ofen bei 240°C 10 min. vorbacken.
Hitze auf 200°C reduzieren und weitere 45 min. backen.
Zum Schluss die Brote mit etwas Salzwasser besprühen und nochmals 5 min. in den heißen abgeschalteten Ofen geben.
Zeiten:
Die Ruhe- und Gärzeiten variieren, je nach Teigmischung.
Die Backzeit ist abhängig von Ofen und der Größe der Brote (Klopftest).
Mehle mit Asche durch ein Feinsieb in eine Rührschüssel durchsieben. Solange, bis nur noch die Kleie im Sieb zurück bleibt.
Die Hefe in wenig lauwarmen Wasser unter Rühren auflösen und zum Mehl geben.
Zubereitung:
Alle restlichen Zudaten mit in die Rührschüssel geben und vermengen. Am Anfang nur mit etwa 400 ml Wasser (ca. 30°-35°C)beginnen.
Daraus einen festen, elastischen Teig kneten. Nach Bedarf nochmal Wasser während der Bearbeitung beimengen.
Teig zugedeckt an einen warmen Ort ca. 2 1/2 Std. auf doppeltes Volumen aufgehen lassen.
Teig in zwei Teile trennen. Nochmals auf einer leicht bemehlten Unterlage kurz durchkneten und zu Laibe bzw. Wecken formen.
Die Brote in bemehlte Gärkörbchen (Simperln) geben. Ca. 1 Std. gären lassen.
Ofen auf 240°C vorheizen.
Ein hitzebeständiges Schälchen mit heißen Wasser auf den Ofenboden stellen.
Die Brote aus den Körbchen auf ein mit Backpapier belegtes Ofenrost stürzen und im Ofen bei 240°C 10 min. vorbacken.
Hitze auf 200°C reduzieren und weitere 45 min. backen.
Zum Schluss die Brote mit etwas Salzwasser besprühen und nochmals 5 min. in den heißen abgeschalteten Ofen geben.
Zeiten:
Die Ruhe- und Gärzeiten variieren, je nach Teigmischung.
Die Backzeit ist abhängig von Ofen und der Größe der Brote (Klopftest).
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Kommentare anderer Nutzer
Maitre-de-la-maison
sagt:
sagt: 01.02.2011 20:35
Hallo greatmum,
Echtes Vollkornmehl enthält einen Anteil an Kleie.
Beim Sieben geht zuerst die fein gemahlenen Mehlanteile durch.
Im Sieb bleibt der Rückstand der Kleie.
Bei weiteren Rütteln des Siebes lösen sich die noch mineralhaltigen Stoffe von der Kleie (Asche).
Nach dem das feine weisse Mehl durch das Sieb durch ist, folgt die Asche dunkelfarbig.
Solange sieben bis nur noch die Kleie übrig bleibt.
Etwas aufwendig, aber das Brot wird dadurch schön locker.
Für den Backvorgang mit Umluft würde ich 230°C /10 min vornehmen.
Und bei weitere 180°C weiterbacken.
LG Dieter
Echtes Vollkornmehl enthält einen Anteil an Kleie.
Beim Sieben geht zuerst die fein gemahlenen Mehlanteile durch.
Im Sieb bleibt der Rückstand der Kleie.
Bei weiteren Rütteln des Siebes lösen sich die noch mineralhaltigen Stoffe von der Kleie (Asche).
Nach dem das feine weisse Mehl durch das Sieb durch ist, folgt die Asche dunkelfarbig.
Solange sieben bis nur noch die Kleie übrig bleibt.
Etwas aufwendig, aber das Brot wird dadurch schön locker.
Für den Backvorgang mit Umluft würde ich 230°C /10 min vornehmen.
Und bei weitere 180°C weiterbacken.
LG Dieter
02.02.2011 19:06
Hallo Dieter,
nachdem Du das mit der "Asche" netterweise erklärt hast, habe ich noch eine Frage: kann man den Schabzigerklee auch weg lassen oder beeinflußt das das Endergebnis zu sehr?
Vielen Dank schon mal für Deine Antwort.
LG,
Fluse
nachdem Du das mit der "Asche" netterweise erklärt hast, habe ich noch eine Frage: kann man den Schabzigerklee auch weg lassen oder beeinflußt das das Endergebnis zu sehr?
Vielen Dank schon mal für Deine Antwort.
LG,
Fluse
Maitre-de-la-maison
sagt:
sagt: 02.02.2011 20:43
Hallo Fluse,
Schabzigerklee gibt eigentlich den Geschmack für "Vintschgauer Brote"
Kann man natürlich weglassen oder durch andere Gewürze, je nach Geschmack ersetzen (z..B Kümmel usw.) ersetzen.
Aber am Anfang lieber vorsichtiger würzen!
Das ist reine Geschmackssache.
Das Backergebnis wird dadurch nicht beeinflusst!
LG Dieter
Schabzigerklee gibt eigentlich den Geschmack für "Vintschgauer Brote"
Kann man natürlich weglassen oder durch andere Gewürze, je nach Geschmack ersetzen (z..B Kümmel usw.) ersetzen.
Aber am Anfang lieber vorsichtiger würzen!
Das ist reine Geschmackssache.
Das Backergebnis wird dadurch nicht beeinflusst!
LG Dieter
06.02.2011 19:54
Hallo Dieter,
vielen Dank für die Erklärung bzgl. Schabzigerklee. Da ich ihn auf die Schnelle nicht auftreiben konnte, habe ich dieses Mal das Brot ohne gebacken.
Es schmeckt sehr fein und ist für ein Brot aus Vollkornmehlen überraschend saftig/feucht.... Bisher haben meine Brote mit Vollkornmehl immer wie gepreßtes Sägemehl geschmeckt und waren sehr trocken. Aber dieses hier ist wirklich genau das Gegenteil davon. Allerdings habe ich es beim 1. Mal 3,5 Stunden gehen lassen und dann im Gärkörbchen nochmal 2 Stunden. Es ist sehr schön aufgegangen. Wird es bei uns auf jeden Fall wieder geben.
LG,
Fluse
vielen Dank für die Erklärung bzgl. Schabzigerklee. Da ich ihn auf die Schnelle nicht auftreiben konnte, habe ich dieses Mal das Brot ohne gebacken.
Es schmeckt sehr fein und ist für ein Brot aus Vollkornmehlen überraschend saftig/feucht.... Bisher haben meine Brote mit Vollkornmehl immer wie gepreßtes Sägemehl geschmeckt und waren sehr trocken. Aber dieses hier ist wirklich genau das Gegenteil davon. Allerdings habe ich es beim 1. Mal 3,5 Stunden gehen lassen und dann im Gärkörbchen nochmal 2 Stunden. Es ist sehr schön aufgegangen. Wird es bei uns auf jeden Fall wieder geben.
LG,
Fluse
Maitre-de-la-maison
sagt:
sagt: 08.02.2011 11:38
Hallo Fluse,
danke für Deine Bewertung.
Freut mich zu hören, daß es Dir schmeckt.
Die Aufgeh- und Gärzeiten sind natürlich von mehreren Faktoren abhängig und können dadurch schon stark varieren.
Lg Dieter
danke für Deine Bewertung.
Freut mich zu hören, daß es Dir schmeckt.
Die Aufgeh- und Gärzeiten sind natürlich von mehreren Faktoren abhängig und können dadurch schon stark varieren.
Lg Dieter
13.02.2011 19:41
Hallo Dieter,
gestern hab ich das einfache Hausbrot gebacken.
Es ist sehr einfach in der Zubereitung und ich würde sogar sagen, gelingsicher.
Ich habe aber viel weniger Gehzeit gehabt.
Wahrscheinlich weil mein ST schon von Haus aus viel Triebkraft hat.
Habe nach dem Kneten 1 H Gehzeit und dann im Körberl nochmal ne knappe Stunde.
Da nicht angegeben war, welche ST Sorte, hab ich einfach Weizensauer genommen.
Und da ich kein Weizenvollkorn mehr hatte,
hab ich 200 g Roggenvollkorn und 600 g Dinkelvollkorn genommen.
Geschmacklich ist es sehr gut.
Bilder folgen!!!
LG und schönen Restsonntag noch!
Silke
gestern hab ich das einfache Hausbrot gebacken.
Es ist sehr einfach in der Zubereitung und ich würde sogar sagen, gelingsicher.
Ich habe aber viel weniger Gehzeit gehabt.
Wahrscheinlich weil mein ST schon von Haus aus viel Triebkraft hat.
Habe nach dem Kneten 1 H Gehzeit und dann im Körberl nochmal ne knappe Stunde.
Da nicht angegeben war, welche ST Sorte, hab ich einfach Weizensauer genommen.
Und da ich kein Weizenvollkorn mehr hatte,
hab ich 200 g Roggenvollkorn und 600 g Dinkelvollkorn genommen.
Geschmacklich ist es sehr gut.
Bilder folgen!!!
LG und schönen Restsonntag noch!
Silke
Maitre-de-la-maison
sagt:
sagt: 14.02.2011 13:08
Hallo Silke,
erstmal danke für Deine Bewertung.
Anscheinend hast Du einen echten ST (Supertreibstoff).
Ich habe das Brot letzte Woche auch nochmal mit Weizensauer gebacken. Aber die Aufgehzeit hat diesmal ca. 2 Std. gedauert.
LG Dieter
erstmal danke für Deine Bewertung.
Anscheinend hast Du einen echten ST (Supertreibstoff).
Ich habe das Brot letzte Woche auch nochmal mit Weizensauer gebacken. Aber die Aufgehzeit hat diesmal ca. 2 Std. gedauert.
LG Dieter
18.02.2011 12:12
Hallo Dieter,
habe Dein Rezept wieder gebacken, diesmal MIT dem Schabzigerklee. Gut, dass ich mich auf Deine Angabe und nicht die von der Packung verlassen habe (1 TL pro kg Mehl)! Die Messerspitze ist genau richtig dosiert (hab allerdings eine gut gehäufte genommen) - alles andere wäre viel zu intensiv gewesen.
Diesmal habe ich aus der Teigmenge 3 Pfund-Laiberl gemacht, die Backzeit nach dem Anbacken betrug da 37 Minuten (Ober-/Unterhitze) und sie waren perfekt!
LG,
Fluse
habe Dein Rezept wieder gebacken, diesmal MIT dem Schabzigerklee. Gut, dass ich mich auf Deine Angabe und nicht die von der Packung verlassen habe (1 TL pro kg Mehl)! Die Messerspitze ist genau richtig dosiert (hab allerdings eine gut gehäufte genommen) - alles andere wäre viel zu intensiv gewesen.
Diesmal habe ich aus der Teigmenge 3 Pfund-Laiberl gemacht, die Backzeit nach dem Anbacken betrug da 37 Minuten (Ober-/Unterhitze) und sie waren perfekt!
LG,
Fluse
Maitre-de-la-maison
sagt:
sagt: 18.02.2011 18:09
Hallo Fluse,
danke für Deine Info!
Na bei einer gehäuften Msp. "Schabziger" kann eigentlich nicht all zu viel passieren. Aber bei einen TL, kannst du den Teig entsorgen. Kann man nicht mal als Kleister mehr verwenden.
Frohes weiteres Gelingen!
LG Dieter
danke für Deine Info!
Na bei einer gehäuften Msp. "Schabziger" kann eigentlich nicht all zu viel passieren. Aber bei einen TL, kannst du den Teig entsorgen. Kann man nicht mal als Kleister mehr verwenden.
Frohes weiteres Gelingen!
LG Dieter
Maitre-de-la-maison
sagt:
sagt: 02.03.2011 14:24
Danke,
an Silke und Fluse für euere tollen Bilder.
LG Dieter
an Silke und Fluse für euere tollen Bilder.
LG Dieter
Eiskimo
sagt:
sagt: 18.08.2011 22:35
Hallo,
endlich ein Vollkornbrot, das nicht trocken und krümelig ist. Es schmeckt sehr lecker, bleibt lange frisch und alle Mengenangaben haben perfekt gepasst.
Danke für das schöne Rezept,
LG Eiskimo
endlich ein Vollkornbrot, das nicht trocken und krümelig ist. Es schmeckt sehr lecker, bleibt lange frisch und alle Mengenangaben haben perfekt gepasst.
Danke für das schöne Rezept,
LG Eiskimo
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"Mehle mit Asche durch ein Feinsieb in eine Rührschüssel durchsieben"
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Was bedeutet: mit Asche ?
Ich backe immer mit Umluft. Muss ich hierbei die Gradzahl um 30° reduzieren (also 210° die ersten 10 Min. und die restliche Zeit auf 170° weiterbacken?
Danke für die Antwort.
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