Rehkeule aus dem Gänsebräter nach Veras Art

super zart, mit Gemüse, Backpflaumen und Rotwein
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Zutaten

2 1/2 kg Rehfleisch (Keule)
1 Liter Buttermilch, zum Einlegen
1 kleine Knollensellerie
5 m.-große Möhre(n)
200 g Backpflaumen, entsteint
1 Liter Rotwein, trocken, ca.
2 m.-große Gemüsezwiebel(n)
2 Zehe/n Knoblauch
1 kl. Dose/n Tomate(n), gehackt
6 EL Olivenöl
1 EL Majoran
1 TL, gestr. Salz, oder nach Geschmack
1/2 TL, gestr. Pfeffer, oder nach Geschmack
2 EL, gest. Zucker
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 45 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 4 Std. Ruhezeit: ca. 1 Tag / Schwierigkeitsgrad: pfiffig / Kalorien p. P.: keine Angabe

Die Rehkeule von Sehnen und Häutchen befreien. Dann legt man sie 1 Tag in Buttermilch ein, um den Wildgeschmack etwas zu mildern. Muss nicht unbedingt gemacht werden, ist Geschmackssache, ob man den Wildgeschmack intensiver mag oder nicht.

Die gewürfelten Zwiebeln in einem Topf in Olivenöl glasig dünsten. Den gewürfelten Sellerie und Möhren zufügen, salzen, pfeffern und bei geschlossenem Deckel ca. 10 Min. schmoren lassen.
In der Zwischenzeit die vorbereitete Rehkeule salzen, pfeffern und leicht mehlieren und im Gänsebräter scharf vom allen Seiten anbraten. Danach nimmt man die Rehkeule aus dem Topf und kocht den Bodensatz mit Rotwein los. Die Backpflaumen werden schon hinzu gegeben. Salz, Pfeffer, Majoran dazu, sowie nach 5 Min. die Dosentomaten und der Zucker. Alles kurze Zeit aufkochen lassen und dann aus dem Bräter nehmen, damit dieser wieder leer ist.
Evtl. etwas Olivenöl auf den Boden des Bräters geben, bevor man das vorbereitete Gemüse einfüllt. Auf das Gemüsebett wird nun die Rehkeule gelegt und der Weinsud darüber gegeben. Die Flüssigkeit sollte die Keule fast komplett bedecken, falls das nicht der Fall ist, mit Wasser, Rotwein oder Tomatensaft auffüllen.
Bei geschlossenem Deckel wird die Keule bei 175° Ober- und Unterhitze in der Mitte des Ofens 3,5 Std. geschmort. Durch die lange Garzeit und den geschlossenen Deckel wird die Keule butterzart und zerfällt schon fast beim Herausnehmen.

Nach der Garzeit kann aus dem Sud und dem Gemüse eine Soße bereitet werden, indem man sie püriert und Wein und Sahne zugibt.

Als Beilage passen gut Rotkohl und Kartoffeln.

Kommentare anderer Nutzer


r1rico

27.01.2013 18:55 Uhr

Ich habe Rehkeule zum ersten mal zubereitet und bin mit meiner Freundin über dieses Rezept gestolpert.
Leichte Abwandlungen bei der Sauce (Waldpilze) und das ganze mit 180 Grad in den Umluftofen. Das Ergebnis war eine traumhaft zarte Rehkeule, einfach rundum ein Gaumenschmaus.
Die Bewertung habe ich vergeben, da alle unsere Gäste sehr begeistert waren.

kreuma77

28.12.2013 14:14 Uhr

Das war meine erste Rehkeule die ich selbst gemacht habe.
Das Rezept war einfach nach zu kochen und ist sehr Empfehlenswert.
Vom geschmacklichen her waren wir alle begeistert.
Sollte ich noch einmal Rehkeule machen wird sie wieder genau so gemacht!

Grauer

10.01.2014 20:28 Uhr

Hallo nanou5,



es passte alles. Wird es häufiger geben.

DANKE !!!

WMH


Grauer

nanou5

12.01.2014 13:21 Uhr

Vielen Dank für die nette Rückmeldung!
Ich selbst hatte Weihnachten auch wieder Rehkeule gemacht und das Ganz nochmal etwas modifiziert:
Fast 5 Stunden im Backofen, aber nur 160 Grad Temperatur. Die Keule war fand ich sogar noch mal besser geworden..

Stefanus1974

14.01.2014 14:30 Uhr

Auch bei uns war es die erste Rehkeule zu Weihnachten... die Gäste und wir waren begeistert. :-)

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