Hagebutten - Marmelade
so, wie Oma es noch heute macht.| 1 Eimer | Hagebutten |
| 1 Pck. | Gelierzucker (2:1) |
| 1 Schuss | Zitronensaft |
| etwas | Vanillemark oder 1 Pck. Vanillezucker |
| 1 TL, gehäuft | Zucker, braun |
Zubereitung
Die Hagebutten verlesen und zweimal waschen. Nun kommen die Beeren in einen großen Topf und werden mit Wasser bedeckt. Mindestens 15 min. köcheln lassen.
Dann mit dem Pürierstab mixen und durch ein scharfes Sieb in einen weiteren Topf streichen. Reste werden abermals mit Wasser bedeckt und kurz aufgekocht, aus ihnen kann man noch sehr viel Mus gewinnen! Den Prozess gegebenenfalls wiederholen.
Den entstandenen Brei wiegen und mit Gelierzucker 2:1 nach Packungsanweisung zu Marmelade kochen (z. B. auf 1 kg Mus entsprechend 500 g Gelierzucker). Etwas Zitronensaft unterstützt die Gelierfähigkeit, eine Messerspitze Vanillemark und ein Löffel brauner Zucker verfeinern den Geschmack.
Die fertige Marmelade heiß in vorbereitete Gläser füllen, fest verschließen und für 5 min. auf den Kopf stellen.
Die Zubereitungsart ist simpel, jedoch braucht es Zeit und Kraft, bis man die Masse durch das Sieb gedrückt hat. Der Aufwand lohnt sich aber!
Ich mag Hagebuttenmarmelade besonders gern auf Toast über einer dicken Schicht Speisequark oder in Joghurt gerührt.
Dann mit dem Pürierstab mixen und durch ein scharfes Sieb in einen weiteren Topf streichen. Reste werden abermals mit Wasser bedeckt und kurz aufgekocht, aus ihnen kann man noch sehr viel Mus gewinnen! Den Prozess gegebenenfalls wiederholen.
Den entstandenen Brei wiegen und mit Gelierzucker 2:1 nach Packungsanweisung zu Marmelade kochen (z. B. auf 1 kg Mus entsprechend 500 g Gelierzucker). Etwas Zitronensaft unterstützt die Gelierfähigkeit, eine Messerspitze Vanillemark und ein Löffel brauner Zucker verfeinern den Geschmack.
Die fertige Marmelade heiß in vorbereitete Gläser füllen, fest verschließen und für 5 min. auf den Kopf stellen.
Die Zubereitungsart ist simpel, jedoch braucht es Zeit und Kraft, bis man die Masse durch das Sieb gedrückt hat. Der Aufwand lohnt sich aber!
Ich mag Hagebuttenmarmelade besonders gern auf Toast über einer dicken Schicht Speisequark oder in Joghurt gerührt.
| Tweet |
Kommentare anderer Nutzer
yaku89
sagt:
sagt: 30.01.2011 11:14
Hallo Jawa,
die Mengenangabe ist zugegebenermaßen etwas ungenau, das liegt daran, dass ich einfach so viele Hagebutten pflücke, dass ich einen großen Kochtopf gut füllen kann. Die Hagebutten dann knapp mit Wasser bedecken und später dann erst den Mus wiegen, den du erhälst, welcher ja wiederum davon abhängt, wie oft du alles neu aufkochst und durch das Sieb presst. Ich mache das meist dreimal, da kommt immer noch eine Menge raus. Faustregel: Ein voll gefüllter Topf mit Hagebutten ergibt max. einen halben Topf Mus, eher etwas weniger.
Beim Pflücken der Hagebutten (im späten Hebst) darauf achten, dass diese schon etwas Frost bekommen haben, dann sind sie besonders aromatisch. Es gibt verschiedene Sorten, manche sind eher schmal und fest, andere eher dick und weicher - letztere eignen sich besonders gut, prinzipiell gehen jedoch beide.
Viel Erfolg und liebe Grüße!
yaku89
die Mengenangabe ist zugegebenermaßen etwas ungenau, das liegt daran, dass ich einfach so viele Hagebutten pflücke, dass ich einen großen Kochtopf gut füllen kann. Die Hagebutten dann knapp mit Wasser bedecken und später dann erst den Mus wiegen, den du erhälst, welcher ja wiederum davon abhängt, wie oft du alles neu aufkochst und durch das Sieb presst. Ich mache das meist dreimal, da kommt immer noch eine Menge raus. Faustregel: Ein voll gefüllter Topf mit Hagebutten ergibt max. einen halben Topf Mus, eher etwas weniger.
Beim Pflücken der Hagebutten (im späten Hebst) darauf achten, dass diese schon etwas Frost bekommen haben, dann sind sie besonders aromatisch. Es gibt verschiedene Sorten, manche sind eher schmal und fest, andere eher dick und weicher - letztere eignen sich besonders gut, prinzipiell gehen jedoch beide.
Viel Erfolg und liebe Grüße!
yaku89
jawa2
sagt:
sagt: 04.02.2011 07:51
Hallo yaku89,
Ich frage Hauptsächlich nach der Eimergröße
wegen der abstimmung mit dem Gelierzucker.
Da ist die Menge zum Gelieren doch wichtig? Oder?
mfg Jawa2
Ich frage Hauptsächlich nach der Eimergröße
wegen der abstimmung mit dem Gelierzucker.
Da ist die Menge zum Gelieren doch wichtig? Oder?
mfg Jawa2
yaku89
sagt:
sagt: 04.02.2011 11:06
Also ich gehe meist mit zwei 5l- Eimern los, aber ich plane auch immer, für das ganze Jahr vorzukochen und benötige am Ende entsprechend mehr Gelierzucker.
Man kann vorher wirklich nicht genau sagen, wieviel Gelierzucker man für soundsoviel Hagebutten braucht, es kommt darauf an, wie ergiebig diese sind und wie oft man sie neu aufkocht.
Ich empfehle dir, einfach so viele Hagebutten zu pflücken, wie in den Topf passen, mit dem du kochen willst (z.B. 3 Liter). Wiege am Ende das Mus und halte im Zweifelsfall noch ein Ersatzpäckchen Gelierzucker bereit. Tipp: Den Topf, in dem am Ende das Mus reingepresst wird, schon vorher wiegen, dann braucht man hinterher nur noch den gefüllten Topf auf die Küchenwaage stellen und die Differenz ausrechnen.
LG :)
Man kann vorher wirklich nicht genau sagen, wieviel Gelierzucker man für soundsoviel Hagebutten braucht, es kommt darauf an, wie ergiebig diese sind und wie oft man sie neu aufkocht.
Ich empfehle dir, einfach so viele Hagebutten zu pflücken, wie in den Topf passen, mit dem du kochen willst (z.B. 3 Liter). Wiege am Ende das Mus und halte im Zweifelsfall noch ein Ersatzpäckchen Gelierzucker bereit. Tipp: Den Topf, in dem am Ende das Mus reingepresst wird, schon vorher wiegen, dann braucht man hinterher nur noch den gefüllten Topf auf die Küchenwaage stellen und die Differenz ausrechnen.
LG :)
Ines23
sagt:
sagt: 20.09.2011 15:33
hallo liebe yaku,
nun frage ich mich, ob du die Hagebutten mit den Kernen pürierst? Oder befreist du die Früchte erst?
lg, Ines
nun frage ich mich, ob du die Hagebutten mit den Kernen pürierst? Oder befreist du die Früchte erst?
lg, Ines
yaku89
sagt:
sagt: 22.09.2011 22:09
Hallo Ines23,
die Hagebutten brauchen nicht entkernt zu werden. Das spart eine Menge Fummelei, kostet gleichzeitig aber auch viel Kraft, wenn man die gekochten Hagebutten durch das Sieb pressen will. Deswegen das (kurze) Pürieren: Dabei werden Kerne und Fruchtfleisch gleich getrennt und alles geht etwas leichter.
PS: Letztes Jahr hatte ich keinen Pürierstab zur Hand und habe stattdessen einen Kartoffelstampfer genommen, um die Hagebutten zu bearbeiten, das ging auch, allerdings war dann der Schritt mit dem Sieb ziemlich schweißtreibend. Gelohnt hat es sich allemal. :)
Ich freue mich direkt wieder auch den Spätherbst.
Liebe Grüße!
die Hagebutten brauchen nicht entkernt zu werden. Das spart eine Menge Fummelei, kostet gleichzeitig aber auch viel Kraft, wenn man die gekochten Hagebutten durch das Sieb pressen will. Deswegen das (kurze) Pürieren: Dabei werden Kerne und Fruchtfleisch gleich getrennt und alles geht etwas leichter.
PS: Letztes Jahr hatte ich keinen Pürierstab zur Hand und habe stattdessen einen Kartoffelstampfer genommen, um die Hagebutten zu bearbeiten, das ging auch, allerdings war dann der Schritt mit dem Sieb ziemlich schweißtreibend. Gelohnt hat es sich allemal. :)
Ich freue mich direkt wieder auch den Spätherbst.
Liebe Grüße!
Steinpilze
sagt:
sagt: 05.10.2011 23:16
Hallo,
habe heute die Hagebuttenmarmelade gekocht.
Der Geschmack ist echt genial.
Bei mir sind nur kleine Härchen mit drin ( man sieht nichts). Ist das normal??
Es schmeckt dadurch etwas pelzig.
Liebe Grüße
habe heute die Hagebuttenmarmelade gekocht.
Der Geschmack ist echt genial.
Bei mir sind nur kleine Härchen mit drin ( man sieht nichts). Ist das normal??
Es schmeckt dadurch etwas pelzig.
Liebe Grüße
yaku89
sagt:
sagt: 23.10.2011 23:37
Hallo Steinpilze,
ich weiß genau, was du meinst. Die Härchen habe ich besonders bei den "matschigen" Hagebutten, also den sehr reifen, auf die ich allerdings nicht verzichten möchte, weil gerade die so aromatisch schmecken.
Heute habe ich wieder die Marmelade gekocht, bzw. ich bin eben fertig geworden. Ich hatte ganz weiche Hagebutten und schon beim abschmecken habe ich die Härchen auf der Zunge gespürt. Als ich das Mus dann sprudelnd aufkochte, ist mir aufgefallen, dass der Schaum oben besonders viele Härchen enthielt, also habe ich ihn sorgfältig abgeschöppft und das hat gut geklappt.
Ich habe diesmal das Rezept etwas variiert: Statt Vanillezucker gab es etwas Zimt und zum Schluss einen guten Schuss Rum.
Liebe Grüße!
ich weiß genau, was du meinst. Die Härchen habe ich besonders bei den "matschigen" Hagebutten, also den sehr reifen, auf die ich allerdings nicht verzichten möchte, weil gerade die so aromatisch schmecken.
Heute habe ich wieder die Marmelade gekocht, bzw. ich bin eben fertig geworden. Ich hatte ganz weiche Hagebutten und schon beim abschmecken habe ich die Härchen auf der Zunge gespürt. Als ich das Mus dann sprudelnd aufkochte, ist mir aufgefallen, dass der Schaum oben besonders viele Härchen enthielt, also habe ich ihn sorgfältig abgeschöppft und das hat gut geklappt.
Ich habe diesmal das Rezept etwas variiert: Statt Vanillezucker gab es etwas Zimt und zum Schluss einen guten Schuss Rum.
Liebe Grüße!
Passende Magazinartikel
Schlagworte für dieses Rezept
Ähnliche Rezepte
Rezeptsammlungen
Dieses Rezept ist in diesen Sammlungen gespeichert:
- Marmeladen & Selbstgemachtes
- Eingemachtes
- Wildkräuter
- Marmeladen,Konfitüren und Honig
- Marmeladen, Konfitüren und Gelee´s
- Einkochen und haltbar machen, süß
- Eingemachtes/ Haltbares
- Einmachen
- Marmeladen
- Marmeladen,Konfitüren & Gelees
Weitere Rezeptsammlungen

Henglein
Rama Cremefine
























Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten