Ostfriesischer Klütje

Hefekloß mit Birnensoße

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Zutaten für Portionen

500 g Mehl
¼ Liter Milch
Ei(er)
40 g Hefe
1 TL Zucker
1 EL Schmalz
1 Prise Salz

Zubereitung

Zuerst die Hefe und den Zucker in etwas lauwarmer Milch anrühren. In der Mitte des Mehls eine Vertiefung machen und das Mehl mit der Milch, dem Ei, Schmalz, Salz und mit der angerührten Hefe vermengen. Gut durchrühren und zu einem glatten Teig verarbeiten. Dann den Teig an einem warmen Ort ca. 30 min aufgehen lassen.

Jetzt kommt der große Trick beim Mehlpütt: Der Teig wird auf ein Handtuch gegeben und dann das Handtuch unter einem Deckel eines großen Topfes gebunden.
In dem Topf wird Wasser zum Kochen gebracht und darüber wird der Deckel mit dem in das Handtuch gebundenen Teig gegeben. Aber Vorsicht: der Teig darf nicht im Wasser hängen. Jetzt wird der Teig ca. 45 min im Wasserdampf gegart. Wem es mit dem Tuch zu kompliziert ist, kann es auch mit dem Dämpfeinsatz im (offenen) Schnellkochtopf probieren. Wichtig ist nur, dass das Wasser nicht verkocht. Notfalls nachgießen.

Natürlich kann man das auch in einer Klütjeform machen. Die wird eingefettet, der Teig hineingefüllt und der Klütje wird dann ca. 1 Stunde in Wasserbad gekocht. Den fertigen Klütje aus der Form lösen und auf einen Teller geben.

Gekochte Birnen mit etwas angedickter Soße als Stipp dazu essen.
Dazu kann man auch zerlassene Butter, Vanillesoße, Zucker, Sirup, oder eben was man gerade mag geben.
Arbeitszeit: ca. 20 Min.
Koch-/Backzeit: ca. 45 Min.
Ruhezeit: ca. 30 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 18.01.11
Rezept-Statistiken: 4.149 (7)* gelesen
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1 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

dfreak Smutje


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2 Beiträge (ø0/Tag)
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Kommentare anderer Nutzer

binehof Küchenjunge sagt:  
20.01.2011 11:54
Ich kannte dieses Gericht nicht, und mußte es deshalb gleich ausprobieren. Heraus kam: eine riesige Dampfnudel! Und es war unglaublich lecker.

Bitte verzeih mir, daß ich das Rezept etwas adaptiert habe (ich hab die Hälfte Vollkornmehl genommen, mangels Schmalz Butter), und wir hatten dazu selbstgemachtes Birnen-Apfel-Kompott und zucker-und-Zimt (und hoffen, das Gericht damit nicht völlig verunglimpft zu haben...).

Wir hatten den Klütje als Nachtisch, und somit war die Portion für unsere Familie mit zwei kleinen Kindern natürlich zu viel. Ich wollte morgen daraus Arme Ritter machen, oder gibt es andere Vorschläge zur Verarbeitung von Resten davon?

Insgesamt: einfach und schnell gemacht und superlecker. Ich hab übrigens die Variante mit dem Schnellkochtopf genommen und einfach den Deckel auf Lücke oben drauf gelegt. Hat einwandfrei funktioniert!

Danke und gibts bald wieder.

VG, Sabine

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dfreak Smutje sagt:  
20.01.2011 13:15
Vollkornmehl zu nehmen, ist eine interessante Variante. Muß ich auch mal probieren.

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