Tjälknöl mit gratiniertem Wurzelgemüse

roastbeef - ähnliches Gericht aus Schweden

Zutaten für Portionen

2 kg Fleisch (Elch- oder Rinderbraten, TK)
1 Liter Wasser
1 EL Salz ohne Jod
1 EL Zucker
1 TL Pfeffer, schwarzer, grob gemahlen
Wacholderbeeren
1 TL Rosmarin
Lorbeerblatt, zerstoßen
1 ½ kg Kartoffel(n)
Möhre(n)
Steckrübe(n) (Kohlrübe)
Pastinake(n)
Knollensellerie
4 dl Crème fraîche
 etwas Salz und Pfeffer
Knoblauchzehe(n), gehackte
13 Stiele Thymian, frischer
300 g Käse, gerieben
  Salzwasser

Zubereitung

Das tiefgekühlte Fleisch bei 75°C (Ober-/Unterhitze) etwa 12 - 15 Stunden im Backofen garen, bis das Fleischthermometer 64°C anzeigt. Das Wasser mit Salz, Zucker, Pfeffer, Wacholderbeeren, Rosmarin und Lorbeerblatt aufkochen und dabei darauf achten, dass sich Salz und Zucker gut auflösen.

Den Braten im Ganzen in einen doppelten Plastikbeutel stecken und die Salzlake darübergießen. Zuknoten und etwa fünf Stunden stehen lassen. Danach das Fleisch aus der Lake nehmen und in dünne Scheiben schneiden, die kalt gegessen werden (schmeckt auch gut als Brotbelag!).

Alle Wurzeln und Knollen schälen und in Scheiben schneiden. In reichlich Salzwasser Mohrrüben, Sellerie und Pastinaken vorkochen, danach abtropfen lassen. Die Kohlrübe separat vorkochen, sie braucht etwas mehr Zeit. Die Kartoffeln müssen nicht vorgekocht werden.

Die Creme fraîche mit Salz, Pfeffer, Knoblauch und Thymianblättern würzen und mit dem Wurzelgemüse vermischen. Die Hälfte des Käses abwechselnd mit der Mischung in eine feuerfeste Form schichten, den restlichen Käse am Schluss oben darüber streuen. Im Ofen bei 200°C (Ober-/Unterhitze) 30 Minuten gratinieren.

Natürlich kann man auch andere Beilagen wählen, aber Wurzelgemüse ist in Schweden sehr verbreitet.
Arbeitszeit: ca. 40 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 30.12.10
Rezept-Statistiken: 2.212 (2)* gelesen
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Verfasser:

albrici Smutje


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Kommentare anderer Nutzer

trillian0302 Tellerwäscher sagt:  
19.11.2011 10:01
Hallo, ist es ok, wenn das Fleisch deutlich länger in der Lake liegt? Dann würde ich es über Nacht einlegen...
Viele Grüße, Trillian

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albrici Smutje sagt:  
19.11.2011 19:58
Je länger das Fleisch in der Lake liegt, desto mehr nimmt es ihren Geschmack an - bis zu einem bestimmten Sättigungspunkt, danach passiert nichts mehr. Ich bin nicht sicher, ob der bei den 5 Stunden schon erreicht ist, habe es noch nie länger dringelassen. Aber schlecht wird das Fleisch sicher nicht, besonders wenn Du es mitsamt Lake und Plastikbeutel in den Kühlschrank packst. Eigentlich ist das schlimmste, was passieren kann, dass das Fleisch etwas intensiver nach der Lake schmeckt. Probier es doch einfach mal aus!

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