Schupfnudeln

Die schwäbische Kartoffelnudeln

Zutaten für Portionen

Kartoffel(n)
Ei(er)
3 EL Mehl
100 g Speck (geräucherter Bauchspeck)
1 Handvoll Sauerkraut

Zubereitung

Grundrezept Schupfnudeln:
Die Kartoffeln in der Schale weich kochen, schälen und mit der Kartoffelpresse noch warm zu einem Brei pressen. Sie können dafür auch eine Spätzlepresse nehmen oder einfach zerstampfen.
Das Ei in einer kleinen Schüssel zerschlagen und die Hälfte davon zum Kartoffelbrei geben. Salzen und mit etwas Muskatnuss würzen.
3 Esslöffel Mehl dazugeben und zu einem weichen Teig kneten.
Diesen zu 2 - 3 überdaumendicke Rollen formen und mit dem Messer ca. 1 cm dicke Scheiben abschneiden. Diese in die klassische am Ende spitz zulaufende Röllchen formen. Die vielleicht noch etwas klebrige Teigmasse dabei bemehlen.
In reichlich milde köchelndem Salzwasser für ca. 3 - 4 Minuten kochen. Wenn die Nudeln oben schwimmen, sind sie fertig.
Zubereitung der Variante "Schupfnudeln mit Kraut und Speck:
Das Sauerkraut im eigenen Saft mit etwas Brühe ca. 1/4 h in einem kleinen Topf garen.
Den Speck würfeln und in einer großen Pfanne bei milder Hitze auslassen.
Die Schupfnudeln dazugeben und etwas Farbe annehmen lassen.
Das abgetropfte Sauerkraut untermischen und ca. 2 - 3 Minuten mitbraten.
Am besten auf einem vorgewärmten Teller anrichten.
Arbeitszeit: ca. 40 Min.
Schwierigkeitsgrad: simpel
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 03.03.04
Rezept-Statistiken: 207.548 (0)* gelesen
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Verfasser:

gueny2003 Tellerwäscher


Mitglied seit 06.09.2003
5 Beiträge (ø0/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

Mounty Tellerwäscher sagt:  
20.04.2004 20:32
hab das ganze gerade versucht mit braten, anstelle von kochen zu probieren......schmeckt auch soweit ganz gut. Blöderweise zerfällt einem alles in der Pfanne. Sowas kann man keiner Sau anbieten. Was kann man tun, damit der Teig fester wird?

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sbärbele Tellerwäscher sagt:  
28.10.2004 17:32
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Tip!
Unbedingt mehlichkochende Kartoffeln verwenden, am besten noch vom Vortag. Eventuell auch etwas mehr Mehl nehmen!

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bummi68 Kaltmamsell sagt:  
31.05.2006 18:10
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Hallo zusammen,

also man müsste hier unbedingt sagen, dass die Kartoffeln kalt sein müssen wenn man sie mit Ei und Mehl usw. verknetet. Mir ist nämlich auch alles zerfallen - erst die Dinger beim Sieden, und die die beim Sieden nicht auseinander gefallen sind, sind dann beim Anbraten auseinandergefallen. Hab die Bubenspitzle heut gemacht und ich bin total gefrustet. Trotz Mega-Mehl-Zugabe war der Teig so klebrig dass man kaum Spitzle draus formen konnte.
Nichts für ungut, schmecken tun die Schupfnudeln lecker - wenn sie gelingen.

Liebe Grüße
bummi68

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KingGT Smutje sagt:  
10.11.2007 15:09
Rezeptauszug: "Das Ei in einer kleinen Schüssel zerschlagen und die Hälfte davon zum Kartoffelbrei geben."
Schön, was mache ich mit der anderen Hälfte??? Da kann ich doch gleich die benötigte Anzahl durch 2 teilen und muss den Rest nicht in die Tonne werfen:-)
Oder ist da gemeint das Eiweiß vom Eigelb zu trennen? Ich würde dann das Eigelb benutzen!
Werde es noch heute testen.

Lieben Gruß: Ralf

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Jerchen Hendlgriller sagt:  
14.01.2008 17:40
Klasse Gericht, gibt´s bei uns mittlerweile so alle 2-3 Wochen.

LG

Jerchen

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2000mimi Tellerwäscher sagt:  
07.07.2008 20:08
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Hallo! Wir haben dieses Rezept heute gekocht. Uns hat es sehr gut geschmeckt. Ein Tipp noch: Die Schupfnudeln gleich nach dem Formen, nach und nach, ins siedende Wasser legen. Wir hatten sie nämlich alle fertig geformt und übereinandergelegt. Dadurch sind sie leider zusammengeklebt....also alles noch einmal von vorne. Aber mit der Methode "gleich ins Wasser" hat es prima geklappt!!! Viele Grüße, 2000mimi

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spaetzleprofi Tellerwäscher sagt:  
26.10.2010 09:29
Meiner Meinung nach, kann es so nicht funktionieren! Der Teig wird viel zu klebrig.
Die Kartoffeln müssen auf jeden Fall kalt sein. Noch besser, wenn sie vom Vortag sind. Können auch vom Vorvortag sein, so dient es der Resteverwertung. Auf ca. 3 mehligkochende Kartoffeln kommt 1 Ei. Auf Muskat verzichten (bei Kartoffelbrei ja - aber doch nicht bei Schupfnudeln). Dann muss auf jeden Fall VIEL MEHR Mehl rein. Nämlich so viel, dass der Teig einen einzigen Klumpen ergibt. Dann werden sie zwischen den Händen (mit viel Mehl) zur typischen Form gerollt. Anschließend in einem großen Topf in Salzwasser kochen, bis sie oben schwimmen. Danach erkalten lassen und dann erst anbraten. Schupfnudeln lassen sich gut einfrieren. Da es schon etwas Mühe macht die Dinger herzustellen und die Küche danach auch sehr wüst aussieht, lohnt es sich, gleich die doppelte Menge zu machen.
Selbstgemachte Schupfnudeln lohnen sich in jedem Fall. Sie schmecken sooo lecker!!

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spaetzleprofi Tellerwäscher sagt:  
26.10.2010 09:30
Ergänzung: Ganz wichtig - in den Teig kommt ordentlich Salz. Der rohe Teig (schmeckt auch schon sehr lecker!) muss leicht salzig schmecken. Nicht am Salz sparen!

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