Aal auf Stroh - wat dat smekt
| 6 Handvoll | Stroh, trockenes (am besten Roggenstroh) |
| 4 Stück | Aal, je 40 - 45 cm lang, frisch mit Haut |
| 4 EL | Meersalz, grobes |
| 4 EL | Pfeffer, grob gestoßener schwarzer |
| 4 EL | Piment, grob gestoßen |
| 4 große | Kartoffel(n), Folien- |
| 200 ml | Schmand, saure Sahne, o.ä. |
| 50 g | Kaviar, (Lachskaviar) |
Zubereitung
Deinen Elektroherd auf 175° vorheizen.
Die Bratwanne des Herdes randvoll mittelfest mit dem Stroh füllen.
Salz, Pfeffer und Piment in einem tiefen Teller mischen.
Die Aale in je vier ca. 10 cm lange Stücke zerteilen - Haut und Kopf bleiben dran - und in der Gewürzmischung wälzen bis sie über und über mit den Gewürzen paniert sind (Geduld, es dauert etwas, bis das Gewürz haftet - es hat was mit dem Unterhautfett der Aale zu tun, das erst beim Wälzen warm und flüssig wird).
Die so bereiteten Aalstücke bäuchlings auf das Stroh setzen (ich lege die Kopfstücke ihrer Attraktivität wegen diagonal in die Ecken der Bratwanne)und ab mit der so gefüllten Bratwanne auf die Mittelschiene des vorgeheizten Herdes.
20 - 30 min bei 165° brutzeln lassen.
(Garprobe: Ein mittelgroßes Stück Aal herausnehmen und versuchen, das Fleisch von der Mittelgräte mit einem Löffel zu lösen. Wenn es leicht geht, ist die Pfanne servierbereit.)
Die Pfanne auf einen Hitzeschock vorbereiteten (mit Reismatten o.ä. bedeckten) Tisch stellen und zugreifen lassen.
Für Skeptiker: Die Haut ist butterzart kross geworden und verlangt, auch verspeist zu werden.
Die Kopfstücke bleiben dem Koch vorbehalten.
Das Geschmacksgeheimnis liegt darin, dass der Aal gleichzeitig sowohl im Ofen gebacken als auch über dem Stroh im eigenen austretendem Fett geräuchert wird.
Als Beilage:
Die vier parallel zubereiteten, noch heißen Folienkartoffeln, ihrer Folie entraubt, aufgebrochen, mit Schmand o.ä. gefüllt und mit Kaviar überkront.
Dieses ist das Hausrezept des sel. Wirtes der Sudermühle in Petersdorf auf Fehmarn. Er hat mir sein Rezept gern erklärt und beschrieben. Ich habe es oft "nachgemacht" und viele begeistert.
Sucht nicht die Sudermühle (sie ist seit einigen Jahren leider geschlossen).
Die Bratwanne des Herdes randvoll mittelfest mit dem Stroh füllen.
Salz, Pfeffer und Piment in einem tiefen Teller mischen.
Die Aale in je vier ca. 10 cm lange Stücke zerteilen - Haut und Kopf bleiben dran - und in der Gewürzmischung wälzen bis sie über und über mit den Gewürzen paniert sind (Geduld, es dauert etwas, bis das Gewürz haftet - es hat was mit dem Unterhautfett der Aale zu tun, das erst beim Wälzen warm und flüssig wird).
Die so bereiteten Aalstücke bäuchlings auf das Stroh setzen (ich lege die Kopfstücke ihrer Attraktivität wegen diagonal in die Ecken der Bratwanne)und ab mit der so gefüllten Bratwanne auf die Mittelschiene des vorgeheizten Herdes.
20 - 30 min bei 165° brutzeln lassen.
(Garprobe: Ein mittelgroßes Stück Aal herausnehmen und versuchen, das Fleisch von der Mittelgräte mit einem Löffel zu lösen. Wenn es leicht geht, ist die Pfanne servierbereit.)
Die Pfanne auf einen Hitzeschock vorbereiteten (mit Reismatten o.ä. bedeckten) Tisch stellen und zugreifen lassen.
Für Skeptiker: Die Haut ist butterzart kross geworden und verlangt, auch verspeist zu werden.
Die Kopfstücke bleiben dem Koch vorbehalten.
Das Geschmacksgeheimnis liegt darin, dass der Aal gleichzeitig sowohl im Ofen gebacken als auch über dem Stroh im eigenen austretendem Fett geräuchert wird.
Als Beilage:
Die vier parallel zubereiteten, noch heißen Folienkartoffeln, ihrer Folie entraubt, aufgebrochen, mit Schmand o.ä. gefüllt und mit Kaviar überkront.
Dieses ist das Hausrezept des sel. Wirtes der Sudermühle in Petersdorf auf Fehmarn. Er hat mir sein Rezept gern erklärt und beschrieben. Ich habe es oft "nachgemacht" und viele begeistert.
Sucht nicht die Sudermühle (sie ist seit einigen Jahren leider geschlossen).
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Kommentare anderer Nutzer
07.09.2011 14:42
Moin, schön, daß Du Dich für den Aal auf Stroh interessierst.
Bei Deiner Sorge kann ich Dich beruhigen.
Die Rauchentwicklung ist geringer als man vermutet.
Kartoffelpuffer am heimatlichen Herd zu brutzeln ist weitaus geruchsintensiver.
Ich empfehle nur, das Küchenfenster zu öffnen und die Küchentür zu schliessen.
Gutes Gelingen und viel Appetit wünscht
Peter
Bei Deiner Sorge kann ich Dich beruhigen.
Die Rauchentwicklung ist geringer als man vermutet.
Kartoffelpuffer am heimatlichen Herd zu brutzeln ist weitaus geruchsintensiver.
Ich empfehle nur, das Küchenfenster zu öffnen und die Küchentür zu schliessen.
Gutes Gelingen und viel Appetit wünscht
Peter
ginafrance
sagt:
sagt: 08.01.2012 17:21
Ich habe das Rezept heute ausprobiert und das Ergebnis war ausgezeichnet. Der Aal sollte nur eine Vorspeise sein, daher habe ich ihn auf ein keines Linsenbett gelegt, etwas Creme fraiche und Forellenkaviar (mögen wir lieber als Lachskaviar) dazu und es war perfekt. Vielen Dank für das Superrezept.
PS: Wir hatten so gut wie keine Rauchentwicklung, es hat nur gut geduftet nach Stroh.
Bilder werden nachgereicht.
PS: Wir hatten so gut wie keine Rauchentwicklung, es hat nur gut geduftet nach Stroh.
Bilder werden nachgereicht.
19.01.2012 19:16
moin gina,
toll, wenn der aal so gut geschmeckt hat wie ich ihn brutzele,
Peter
Zum Kaviar:
Versuch mal Keta-Lachs-Kaviar von Zarendom,
der hat aecht starken Biss und smakt aecht lekker.
Kauf die kleineren Dosen1
toll, wenn der aal so gut geschmeckt hat wie ich ihn brutzele,
Peter
Zum Kaviar:
Versuch mal Keta-Lachs-Kaviar von Zarendom,
der hat aecht starken Biss und smakt aecht lekker.
Kauf die kleineren Dosen1
26.04.2012 19:22
Moin Gina,
Dank sei Dir für die Veröffentlichung Deiner Bilder.
Vorspeise für vier Personen ? 2 Stück p.P. ?
Was gab´s denn noch als Hauptspeise ?
Peter
Dank sei Dir für die Veröffentlichung Deiner Bilder.
Vorspeise für vier Personen ? 2 Stück p.P. ?
Was gab´s denn noch als Hauptspeise ?
Peter
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das Rezept kann ich noch nicht bewerten,da noch nicht probiert.
Wie sieht es denn mit der Rauchentwicklung im Herd aus ?
....ist meine einzigste Sorge .
LG Jochelbeere
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