Japanische Nudelsuppe mit Hühnerbrühe und Lende (Ramen)

japanische Art, mit überwiegend heimischen bzw. eher leicht zu bekommenden Zutaten
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Zutaten

Schweinelende am Stück, ca. 500 g
Suppenhuhn (auch TK)
1 Stück(e) Ingwer, ca. 8 cm
 n. B. Wasser
100 ml Sojasauce, japanisch
100 ml Reiswein oder Sake
500 g Nudeln (Suppen-)
4 Zehe/n Knoblauch
1 Stange/n Lauch
Karotte(n)
Noriblätter
100 g Sojasprossen, frisch
Ei(er)
Frühlingszwiebel(n)
1 Prise(n) Pfeffer
1 Prise(n) Salz
1 EL Zucker
Portionen Auf meine Einkaufsliste

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 35 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Die Suppe ist eigentlich nicht aufwendig aber sie braucht viel Zeit, weil alle Zutaten lange gekocht werden müssen um den einzigartigen Geschmack zu entfalten. Es lohnt sich wirklich bei der Brühe nicht hektisch zu werden und ihr die nötige Garzeit zuzugestehen. Das Rezept ist eine Art Grundrezept. Die Brühe kann noch weiter verfeinert werden (z.B. mit Algen oder Dashi) oder es können neben dem Huhn auch noch Schweineknochen mitgekocht werden. Als Einlage für die Suppe eignet sich auch eine ganze Menge - einfach mal experimentieren oder im Netz nachschauen was andere machen.
Die Suppe ist sehr stärkend und macht auch erstaunlich satt.

Die Brühe:
Das Suppenhuhn mit einer Stange Lauch, einer Zwiebel, drei bis vier Zehen Knoblauch, fünf Zentimeter Ingwer am Stück, Prise Salz, drei bis vier Karotten und eine Handvoll Algen (optional) im kalten Wasser ansetzen. So viel Wasser hinzufügen, dass das Huhn komplett bedeckt ist (Topfgröße so wählen, dass alles plus zwei bis drei Liter Wasser gut reinpasst - ein fünf Liter Topf ist recht ideal). Langsam zum Köcheln bringen und für 3-4 Stunden leicht köcheln lassen. Sollte Schaum entstehen diesen abschöpfen.
Die Brühe sollte nicht zu stark kochen - nur leicht köcheln. Je länger diese Brühe kocht, desto besser. Die Brühe dann absieben - ich verwende die ausgekochten Teile nicht weiter. Es lohnt sich ein gutes und vor allem echtes Suppenhuhn zu verwenden (kein Hähnchen) - aber ein tiefgekühltes Suppenhuhn geht auch.

Die Lende:
Die Schweinelende in einer Pfanne kurz von allen Seiten scharf anbraten, bis sie leicht bräunlich ist. Nicht zu lange anbraten - nur leicht bräunen! Dann in einen Topf legen und mit 100 ml Sojasauce (ich verwende Kikkoman weil sie natürlich gebraut ist) und 50 bis 100 ml Reiswein (ich verwende chinesischen Reiswein) aufgießen. 1 Esslöffel Zucker, eine in Scheiben geschnittene Frühlingszwiebel (mit dem Grün und nur wenig von der Zwiebel) und 3 cm geriebenen frischen Ingwer dazugeben. Mit etwas Wasser aufgießen, so dass die Lende fast ganz mit Flüssigkeit bedeckt ist. Dann die Flüssigkeit zum Köcheln bringen. Auch hier wieder nur leicht köcheln lassen. Nach 40 Minuten die Lende aus der Flüssigkeit nehmen und zur Seite legen. Die Lende sollte dann bevor sie in die Suppe kommt noch in ca. 2-3 mm dicke Scheiben geschnitten werden.
Die Lende sollte von einem guten Metzger stammen - es gibt da erstaunliche Qualitätsunterschiede. Eine gute Lende ist nach dieser Prozedur sehr zart und saftig und nicht zäh und trocken.

Die Eier:
Vier Eier hart kochen und pellen. Die Eier in den Lendensud geben und für 10 Minuten mitköcheln. Immer wieder wenden, so dass sie gleichmäßig vom Sud gebräunt werden. Wenn sie fertig sind, halbieren und zur Seite legen.

Die Nudeln:
Man kann, während die Brühen kochen, selbst gemachte Nudeln herstellen (Rezepte dafür siehe hier in der Datenbank) oder chinesische Suppennudeln vom Asiashop verwenden. Ich habe ganz gute Erfahrungen mit Quick-Noodles gemacht, aber es schmecken sogar Spaghetti darin sehr gut. Wer einen gut sortierten Asialaden hat, bekommt vielleicht sogar Ramen Nudeln oder frische Ramen Nudeln.
Die Nudeln aber immer streng nach Anleitung kochen und eher zu hart als zu weich.

Die Suppe:
Wenn die Hühnerbrühe fertig ist, zusammen mit der Lendenbrühe in einen Topf geben und mit einigen Esslöffeln Sojasauce und nochmal einem kleinen Schuss Reiswein abschmecken. Eventuell noch nachsalzen, aber eigentlich müsste die Sojasauce genügend Salz liefern. Das Ganze dann nochmal aufkochen lassen. Man kann auch noch Wasser dazugeben je nachdem wie stark bzw. verdünnt man die Suppe haben will - ich lasse die Brühe pur ohne Zugabe von Wasser. Wenn die Suppe kocht, sollten für den nächsten Schritt alle anderen Zutaten schon fertig sein - vor allem auch die Nudeln.

Die Garnierung:
Die Sojasprossen mit heißem Wasser in einem Sieb anbrühen. Das Grün von zwei Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Aus den Noriblättern kleine Streifen (ca. 2 cm auf 3 cm) schneiden.

Das Finish:
Die Suppe in eine Schale füllen und so viele Nudeln hinzugeben, dass die Nudeln bis knapp unter die Oberfläche reichen.
Zwei bis drei Scheiben Lende auflegen (die Lende kann man noch etwas mit grobem Pfeffer bestreuen).
Ein halbes Ei mit dem Eigelb nach oben an den Rand der Schale legen.
Eine kleine Handvoll Sprossen und Frühlingszwiebeln darüber streuen und dann das Noriblatt dazulegen.
Den Anblick der Suppe genießen, dabei am besten mit Stäbchen essen und die Brühe laut schlürfen - dann schmeckt es am besten.

Das Rezept wurde inspiriert von einem Rezept von Harumi Kurihara. Für weitere Inspiration empfehle ich den Film Tampopo.

Teilrezept:
Die gekochte Lende kann man auch auf eine Schale Reis legen und mit dem Lendensud übergießen. Auch sehr lecker als Alternativgericht.

Kommentare anderer Nutzer


Schwarzzelter

03.03.2011 00:21 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Ich habe das Rezept grade nachgekocht und bin begeistert.
Die Rezeptbeschreibung sieht auf den ersten Blick etwas viel aus, aber sie ist sehr gut und verständlich. Man konnte das Rezept gut nachvollziehen und nachkochen.
Die Zeit sollte auch kein Hindernis sein. MAn kann zwischendurch ja immer mal wieder den Herd verlassen.
Schade fand ich es nur, dass die Zutaten für die Brühe keine weitere Verwendung mehr finden, aber vielleicht fällt mir morgen ja noch was zu dem Suppenhuhn ein.
Also vielen Dank für das Rezept. Ich kann es nur weiterempfelen
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dynamind

03.03.2011 01:43 Uhr

Freut mich wirklich sehr, dass du gut mit der Beschreibung klargekommen bist und es Dir geschmeckt hat!

Also wenn du ein gutes Suppenhuhn verwendet hast (hat man leider nicht immer - manchmal sind es bei mir nur Tiefkühlhühner) dann kannst du das Fleisch natürlich verwenden und auch in die Suppe legen. Einfach mal probieren - da gibt es ziemliche Unterschiede. Bei manchen Hühner ist es dann besser das Fleisch schon früher abzulösen (Knochen aber auf jedem Fall wieder in die Brühe zurück!) andere sind erst nach den 3-4 Stunden kochen geniessbar.

Das Gemüse ist aber glaube ich wirklich durchgekocht und reif für den Biomüll.
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Schokii90

31.07.2012 14:49 Uhr

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Hallöchen,

Für das Problem mit dem Suppenhuhn habe ich eine gute alternative,

und zwar gibt es in jeden guten Supermarkt (heißt Hühnerklein) findet mann in der Tiefkülung und ist mit nichtmal 1 Euro auch nicht teuer und man bekommt das gleiche Ergebniss wie beim Suppenhuhn mann muss nur schauen ob man vieleicht mehrere Pakete benötigt.

Gruß ich hoffe es hilft weiter
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hexelenz

02.09.2012 19:06 Uhr

Ich habs mit Hühnerklein probiert, hat super geklappt und ich hatte keine Trauer beim entsorgen der Reste :D
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Duspyk

02.09.2013 17:46 Uhr

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Dankeschön für das Rezept :D Bin ein Großer Naruto fan ( weis nicht ob du das kennst :D ) und habe dein Tezept gleich nachgekocht mir und meinen freunden hats super geschmeckt :D Ich habe aber statt Schweine Lenden Huhn genommen das schmeckt auch super :)
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dynamind

03.09.2013 10:00 Uhr

Naruto habe ich nachgegoogelt und bin auf ein Manga gestossen in dem Ramen eine gewisse Rolle spielt und auf diese Fischröllchen die man auch als Beilage für die Suppe verwenden kann. Ich kenne aber beides nicht ;-)
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kujtime

25.11.2013 10:28 Uhr

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Also ich hab die Suppe wie im Rezept angegeben kurz aufgekocht und dann mit einem Topf ohne Plastikhenkel in die Bratröhre geschoben. Da war sie dann bis ich nach 7 Stunden wiedergekommen bin für 80 Grad drin. Ich bin total begeistert, nicht mal die Gelbe Rübe war matschig, ich konnte sie schön in Streifen schneiden als Suppenbeilage. Und da ich doppelte Menge für eine Geburtstagsparty vorausgekocht habe waren da auch 2 Suppenhühner drin. Viel zu Schade zum wegschmeißen dacht ich mir, sollten die Hühner nur wegen ein bisschen Brühe sterben ;-) also hab ich sie total entbeint und in der Pfanne abgeröstet. Dazu gab es einen schnellen Salat und Brot. Also was soll ich sagen, nach 7 Stunden im Backofen auf 80 Grad waren die Hühner nicht verkocht, der Hammer, das Fleisch hatte ein voll würziges Aroma, echt lecker und viel zu schade um auf den Kompost zu wandern.
Zusammengefasst: Die Suppe ist voll lecker, wenn man mit Sojasoße und Reiswein nicht übertreibt. Die lange Kochzeit schreckt mich jetzt auch nicht mehr ab, weil die Backofen Variante funktioniert, so das ich nicht mal zuhause sein muß um abends nach der Arbeit ne leckere Suppe zu haben.
lb.Gruß Kujtime
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dynamind

25.11.2013 10:49 Uhr

Das mit dem Backofen ist ja eine Super-Idee - muss ich auch mal ausprobieren!
Vielleicht werden die Hühner dann auch tatsächlich nicht so zäh - vielleicht hattest du aber auch gute Suppenhühner...da gibt es ziemliche Unterschiede.
Danke für den Tipp!
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kujtime

25.11.2013 17:22 Uhr

Hallo dynamind, ich glaub das liegt wirklich an der Niedergarmethode, sanftes köcheln , das volle Aroma aber doch nicht verkocht, also die Suppe ohne japanische extra Behandlung würd ich mal sagen....eine meiner besten Hühnersuppen vom Aroma her. Sowas von geschmackvoll die Brühe, den vollen Geschmack in der Suppe und das Fleisch hat wieder rum den ganzen Geschmack von den Wurzeldingern abbekommen, da hat wirklich beides gepasst.
Übrigends auch das Filet hab ich nach dem scharfen anbraten in einen Topf und mit Sake und Sojasoße aufgegossen kurz aufgekocht und für ca.40 Min.in den Backofen bei 80 Grad gestellt. Es waren zwei große Stücke a 750g - 850 g, das größere war noch leicht rosa innen, ich hab die in Alufolie verpackt und in den Kühlschrank gegeben. Am nächsten Tag zur Geburtstagsparty alles rechtzeitig raus, Brühe aufgekocht, den Sud vom Fleisch mit reingegeben, die Nudeln abgekocht und das Fleisch in feine Scheiben geschnitten, ging kalt noch besser als warm und dann in der heißen Brühe ziehen lassen, es war nicht mehr rosa sondern genau richtig, alle Zutaten in in die Suppe und servieren. Es war voll lecker, blos wie gesagt, werd ich nicht mehr eine volle Dröhnung von Sake und Sojasoße reinhauen, es war auch fast ein halber Liter. To much eben ;-)
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dynamind

25.11.2013 17:34 Uhr

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Klingt super - danke für die Anregung! Ich bin auch ein Freund des indirekten Grillens - was ja auch eine Niedergarmethode ist und teste das sicher mal aus...allerdings brauche ich dann entweder einen neuen Topf oder einen neuen Backofen (beides wird bei der Küchenmitverwaltung keine Begeisterung auslösen :-))

Tipp zur Würze: Schütte die Brühen (Hühnerbrühe und Würzbrühe) nicht sofort zusammen sondern stell sie separat auf den Tisch und lass die Gäste selber abschmecken. Die Geschmäcker sind da erstaunlich (oder auch nicht) verschieden. Manche essen die Würze fast pur andere schmecken nur fein ab und man gibt auch die Verantwortung aus der Hand wenn es "verwürzt" wurde!

Suppe ahoi! :-)
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Tini-kocht

23.06.2015 09:25 Uhr

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Hallo,
Also wir Vietnamesen machen immer von diese Suppenhuhn-danach Vietnamesische-Hühnersalat.
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Jonnylein

30.03.2011 22:11 Uhr

Habe mich mal an das Rezept gewagt, obwohl Suppen alles andere als mein starker Punkt sind.

Die Zubereitung war nicht schwer, wenn auch zugegebenermaßen sehr zeitaufwändig. Hast Du schon mal versucht, die Hühnerbrühe durch vorgekochten Hühnerfond mit etwas Gemüsebrühe zu ersetzen? Würde mich mal interessieren.

Besonders begeistert hat mich die zarte und saftige Lende. Die Suppe war nicht nur lecker, sondern es hat auch Spaß gemacht, die Nudeln mit Stäbchen hochzuschlürfen. :)

Nächstes mal werde ich noch gekochte Pilze dazu servieren, mal gucken, wie das schmeckt.

Vielen Dank für das tolle Rezept!
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dynamind

30.03.2011 22:44 Uhr

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Freut mich, dass es gut geklappt und geschmeckt hat!

Also ich persönlich bin ein fanatischer Fan von echten Hühnerbrühen und habe auch die Erfahrung gemacht, dass man sie wirklich lange kochen lassen muss damit sich das unvergleichbare Aroma entfalten kann. Aber im ursprünglichen Rezept von Harumi Kurihara - deren Kochbücher ich übrigens sehr empfehlen kann - wurde tatsächlich ein Fonds oder etwas ähnlich fertiges empfohlen. Kann man also machen und schmeckt auch gut.
Aber ich bin sehr begeistert wie die beiden echten Brühen (vom Huhn und von der Lende) zusammen passen. Hier ist das Ganze sogar mehr als die Summe der Teile - finde ich.

Aber: Wenn du so begeistert bist von der Lende kannst du auch mal probieren was ich am Ende des Rezepts empfohlen habe. Die Suppe einfach weglassen und die Lende mit Reis und dem Lendensud als Sosse verzehren - auch seeehr lecker :-)
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dynamind

30.03.2011 22:45 Uhr

Noch ein Tipp:

Von der Hühnerbrühe etwas mehr kochen und den Rest einfrieren. Dann hast du das nächste mal Arbeit gespart.
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Ryu_Hatake

28.04.2011 04:14 Uhr

hab ne frage
meinst du die suppenhuhn brühe würfel ?
sorry wenn ich dumm frage aber ich bin ein blutiger anfänger XD
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dynamind

28.04.2011 10:27 Uhr

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Oh Nein! Ich meine eben NICHT einen Brühwürfel sondern die Basis dieses Rezeptes ist eine selbst hergestellte Hühnerbrühe mit einem echten Suppenhuhn. Das Suppenhuhn gibt es in frisch und in gefroren und es ist eine ehemalige Legehenne und KEIN Hähnchen. Der Geschmack der Suppe hängt stark von der Qualität der Brühen ab, deshalb bin ich hier eigentlich Purist und würde keinesfalls einen Brühwürfel empfehlen.
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Amalganman

25.11.2011 09:28 Uhr

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Eine selbst gekochte Brühe schmeckt auch einfach aders...viel frischer. Daran muss man sich erst wieder gewöhnen und seine Geschmacksnerven von dem vielen Glutamat und Hefeextrakt wegbekommen, der in fast allen instant-brühen enthalten ist. (Geschmacksverstärker sind übrigens auch in den meisten Pülverchen, die vorne groß "ohne künstliche Geschmacksverstärker" draufschreiben weil z.B. Hefeextrakt offiziell kein künstlicher geschmacksverstärker sein soll, es aber in wahrheit doch ist...)
Ich persönlich koche fast ausschließlich mit Brühen aus eigener Herstellung.

Man kann sich übrigens auch das pulver selbst herstellen, ganz ohne aroma- oder konservierungsstoffe
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Amalganman

25.11.2011 09:31 Uhr

ach ja, fast vergessen ;-)
die suppe war super!!! Rezept toll erklärt. Ich war schon lange auf der Suche nach nem guten ramen-rezept.
Habs nicht nur gespeichert, sodern auch gleich in ausgedruckt und in mein Kochbuch in der Küche geklebt...
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kujtime

25.11.2013 18:53 Uhr

Ist nicht Glutamat ein wichtiger Bestandteil von Sojasoße ?
Wegen des bei der Fermentation aus den Reis- und Weizenproteinen abgespaltenen Glutamats gilt Sojasauce als natürlicher Geschmacksverstärker.
Haben sie doch gut gemacht die alten Chinesen, das sie die Sojasoße erfunden haben, weil ihnen die natürlichen Brühen zu fad waren ;-)
Also ich steh dazu, so als Notfall "Essensretter" in meiner Handtasche ist immer eine Mini Maggiflasche, die hat mir schon so manches Essen erträglicher gemacht. Was nicht heißt, das es bei mir überall reingehauen wird. Aber wenn es irgendwo Sch.... schmeckt, wird es einfach erträglicher.

Ich denk, das Problem ist sicher, das heut zu Tage vieles fertig aus dem Päckchen kommt und die Summe der vielen vielen künstlichen Aromen und "Zutaten" die Leute mit der Zeit krank macht.
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Amalganman

26.11.2013 09:01 Uhr

ja, das is richtig....das problem ist, das glutamat halt nicht mehr "nur" in produkten enthalten ist, in denen es mehr oder weniger "natürlich" vorkommt, sondern wegen seiner eigenschaft als geschmacksverstärker fast überall reingepackt wird. dadurch stumpfen die geschmacksnerven nach und nach ab.
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Bryanmeetsmetal

06.05.2011 00:28 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hey,

Habe in letzter zeit immer wieder fertig-Ramen geholt weil ich ein riesen Fan von Ramen bin.
Aber ich wollte es mal selber machen.
Nun hab ich als absoluter Anfänger nicht viel ahnung wie man das macht und habe hier mal rumgesucht und das Rezept gefunden und muss
sagen ich bin begeistert!

Es hat beim ersten mal alles wunderbar geklappt(danke an Muttchen und ihre telefonische untertützung :D) und das Ergebniss übertrifft alle Instant-Ramen um längen!

Ich werd das nun sooft wie möglich selber machen und ein wenig rumprobieren ;)
Das Rezept ist selbst für einen 18 Jährigen der alleine wohnt super, 5 Sterne dafür.

Das zubereiten hat zwar ein wenig gedauert, aber für das Ergebniss steh ich auch gerne länger in der Küche.

Alles in allem bin ich TOP zufrieden, danke nochmal für das Rezept :)
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dynamind

06.05.2011 09:41 Uhr

Hi there,

freut mich wirklich sehr, dass Dir das Gericht so gut gelungen ist!
Es lohnt sich auch wirklich noch weiter zu experimentieren. In die Hühnerbrühe kann man z.B. auch einige Schweineknochen werfen u.ä.

Viel Spass noch!
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montmorencey

31.07.2011 04:07 Uhr

Wahnsinn! Super lecker! Du übertreibst auch nicht, wenn du sagst, dass es sättigend ist. Nach Rezeptangaben esse ich alleine sonst immer für vier Personen, bei diesem Rezept habe ich viel zu viel gemacht. Ist mir noch nie passiert XD. Der Rest wandert ab in die Tiefkühltruhe zum späteren Verzehr.
Ich musste allerdings Schweinelende mit Hühnerbrust ersetzen, weil ich kein Schweinefleisch esse und Reiswein gabs leider auch nicht, da habe ich mich am Weißwein vergriffen. Hat aber auch geschmeckt XD.
Danke sehr!
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dynamind

05.09.2011 12:50 Uhr

Danke für das Lob - freut mich sehr dass es Dir geschmeckt hat :-)
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Eingeschränkte Kommentare

Dieses Rezept hat viele Kommentare. Es werden nur die ersten 5 und die neusten 5 angezeigt.

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Die neusten Kommentare:


nana9188

05.08.2015 19:49 Uhr

Genauso wollte ich es haben. Superlecker, wird es wieder geben

Wir haben auch Hühnerklein verwendet.
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Fybs

05.08.2015 22:38 Uhr

Ein echt tolles Rezept und ein rundes Geschmackserlebnis :)
Die Hühnersuppe an sich ist schon eine Wucht, und in einem 1:1 Verhältnis zum Lendensud quasi DIE Suppe schlecht weg, und nachträglich noch einen Schuss Sake in die Suppe zu geben wertet den Geschmack noch einmal auf, wie ich festgestellt habe ist das aber nicht unbedingt jedermanns Sache, ich scheine wohl einfach eine besondere Affinität zu Sake zu haben :D

Vielen Dank an den/ die liebe/n Dynamid für dieses tolle Rezept das ich noch oft kochen werde, vor allem wenn der Herbst wieder an der Türe steht :)

LG
Fybs
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Ladylisim

14.08.2015 19:40 Uhr

Meine Familie hat sich dieses Essen gewünscht (inspiriert durch Animees) - gerade habe wir es genossen. Wir waren alle rundum begeistert - danke fürs Rezept.
Nur etwas mehr Schärfe werde ich beim nächsten mal dranmachen!
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topfschlägerin

06.10.2015 22:08 Uhr

Bin Düsseldorferin und deshalb Ramen von Naniwa und Takumi verwöhnt. Wollte nun auch mal zuhause probieren, ob ich das nachkochen kann.
Das Ergebniss war sehr gut, aber kam leider nicht ganz an die Spitzen-Restaurant-Ramen heran. Naja, was will ich erwarten. Eins der erwähnten Restaurants hat stets eine Schlange mit mind. 30 Min. Wartezeit, in das andere kommt man nur zu unmöglichen Zeiten rein, ansonsten immer restlos besetzt, vor allem von Japanern.
Dieses Rezept ist trotzdem sehr gut, ich habe es nachgekocht und denke die ganze Zeit darüber nach, was die Restaurants anders machen.
In Düsseldorf habe ich das große Glück in japanischen Supermärkten einkaufen zu können, d.h. die Zutaten bekomme ich alle.
Im Naniwa ist auch immer eingelegter Bambus im Shio. Den habe ich auch dazu gegeben und das war auch sehr gut. Um dem echten Geschmack nahe zu kommen, braucht man auf jeden Fall Dashi. Das hat noch mal den Extra-Kick gegeben. Ramen-Nudeln waren auch ok, aber da denke ich gehen tatsächlich auch andere. Naniwa und Takumi machen noch irgendwas mit den Eiern und der Schweinelende anders. Das Fleisch wird möglicherweise in dem Sud mariniert, da es am Rand deutlich dunkler ist. Die Eier sind nicht ganz hart gekocht im Restauraunt und auch außen dunkler als nach dem Rezept gekocht. Möglicherweise werden Sie auch nur "halb-hart" gekocht und anschließend mariniert.
Nun, das mögen Kleinigkeiten sein, aber wer im Naniwa oder Takumi Ramen gegessen hat, hat den Ehrgeiz das nachzukochen.
Aber wirklich alle Daumen hoch für dieses Rezept! Als Ausgangspunkt gibt es erstmal nichts besseres.
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dynamind

07.10.2015 10:15 Uhr

Ich befürchte mit einmal "nachkochen" ist es hier tatsächlich nicht getan - Ramen ist eine Lebensaufgabe! (Und Achtung: die Suche nach dem Suppen-Gral kann sehr zeitaufwändig werden :-))

Das Gericht scheint einfach aber ist im Zusammenspiel der einzelnen Zutaten tatsächlich so komplex wie befürchtet. Im Zentrum steht aber auf jedem Fall die Brühe. Ich habe hier eine verhältnismässig einfache (nur lange) zu kochende Hühnerbrühe gewählt. Die Originalbrühen enthalten neben Geflügel auch Schweineknochen und es kommt auf das Verhältnis der Zutaten und natürlich die Kochzeit an. Dashi bringt auf jedem Fall auch noch mal originalen Schwung in die Brühe und würde ich mittlerweile vielleicht auch ins Rezept aufnehmen - ist allerdings nicht immer einfach zu kriegen.

Auf englisch findet man auch jede Menge und sehr anregende Rezepte für weitere Variationen der Brühe und auch der Würzbrühe (der Lendenbrühe). Das Fleisch ist bei japanischen Suppen wohl oft auch eine Art Bauchspeck. Eine Variation der Würzbrühe die deutlich dunkler und süsslicher war habe ich letzens geniessen dürfen - ich habe aber vergessen wie sie hiess. Bei der Würze und Marinade gibt es auf jedem Fall noch viele Variationen.

Wer sich informieren will was wirklich hinter japanischer Ramensuppe steht sollte unbedingt den Film "Tampopo" anschauen (wurde hier auch schon ein paar mal erwähnt).
Und möglicherweise folgt dem Film ja auch ein mehrjähriger Japan-Aufenthalt um die Geheimnisse der echten Suppe wirklich zu ergründen! (Aber bitte dann ein Rezept veröffentlichen ;-))
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Mamarike79

07.02.2016 14:07 Uhr

Aufgrund der guten Bewertungen habe ich dieses Rezept nachgekocht. Ich habe wegen dem Zeitaufwand die Hühnerbrühe ein paar Tage vorher gekocht und eingefroren. Dann war alles ganz entspannt! So viel Arbeit ist das gar nicht. Habe statt Lende dicke Rippe genommen, das war preislich attraktiver. Ich fand auch dass die Suppe mehr Schärfe brauchte, deswegen habe ich nach dem Kochen frischen geriebenen Ingwer drüber gegeben und einen ordentlichen Schuss Sake. Unser Fazit: fünf Sterne! !!
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