Japanische Nudelsuppe mit Hühnerbrühe und Lende (Ramen)
japanische Art, mit überwiegend heimischen bzw. eher leicht zu bekommenden Zutaten| 1 | Schweinelende am Stück, ca. 500 g |
| 1 | Suppenhuhn (auch TK) |
| 1 Stück | Ingwer, ca. 8 cm |
| n. B. | Wasser |
| 100 ml | Sojasauce, japanisch |
| 100 ml | Reiswein oder Sake |
| 500 g | Nudeln (Suppen-) |
| 4 Zehe/n | Knoblauch |
| 1 Stange/n | Lauch |
| 4 | Karotte(n) |
| 1 | Noriblätter |
| 100 g | Sojasprossen, frisch |
| 3 | Ei(er) |
| 3 | Frühlingszwiebel(n) |
| 1 Prise | Pfeffer |
| 1 Prise | Salz |
| 1 EL | Zucker |
Zubereitung
Die Suppe ist eigentlich nicht aufwendig aber sie braucht viel Zeit, weil alle Zutaten lange gekocht werden müssen um den einzigartigen Geschmack zu entfalten. Es lohnt sich wirklich bei der Brühe nicht hektisch zu werden und ihr die nötige Garzeit zuzugestehen. Das Rezept ist eine Art Grundrezept. Die Brühe kann noch weiter verfeinert werden (z.B. mit Algen oder Dashi) oder es können neben dem Huhn auch noch Schweineknochen mitgekocht werden. Als Einlage für die Suppe eignet sich auch eine ganze Menge - einfach mal experimentieren oder im Netz nachschauen was andere machen.
Die Suppe ist sehr stärkend und macht auch erstaunlich satt.
Die Brühe:
Das Suppenhuhn mit einer Stange Lauch, einer Zwiebel, drei bis vier Zehen Knoblauch, fünf Zentimeter Ingwer am Stück, Prise Salz, drei bis vier Karotten und eine Handvoll Algen (optional) im kalten Wasser ansetzen. So viel Wasser hinzufügen, dass das Huhn komplett bedeckt ist (Topfgröße so wählen, dass alles plus zwei bis drei Liter Wasser gut reinpasst - ein fünf Liter Topf ist recht ideal). Langsam zum Köcheln bringen und für 3-4 Stunden leicht köcheln lassen. Sollte Schaum entstehen diesen abschöpfen.
Die Brühe sollte nicht zu stark kochen - nur leicht köcheln. Je länger diese Brühe kocht, desto besser. Die Brühe dann absieben - ich verwende die ausgekochten Teile nicht weiter. Es lohnt sich ein gutes und vor allem echtes Suppenhuhn zu verwenden (kein Hähnchen) - aber ein tiefgekühltes Suppenhuhn geht auch.
Die Lende:
Die Schweinelende in einer Pfanne kurz von allen Seiten scharf anbraten, bis sie leicht bräunlich ist. Nicht zu lange anbraten - nur leicht bräunen! Dann in einen Topf legen und mit 100 ml Sojasauce (ich verwende Kikkoman weil sie natürlich gebraut ist) und 50 bis 100 ml Reiswein (ich verwende chinesischen Reiswein) aufgießen. 1 Esslöffel Zucker, eine in Scheiben geschnittene Frühlingszwiebel (mit dem Grün und nur wenig von der Zwiebel) und 3 cm geriebenen frischen Ingwer dazugeben. Mit etwas Wasser aufgießen, so dass die Lende fast ganz mit Flüssigkeit bedeckt ist. Dann die Flüssigkeit zum Köcheln bringen. Auch hier wieder nur leicht köcheln lassen. Nach 40 Minuten die Lende aus der Flüssigkeit nehmen und zur Seite legen. Die Lende sollte dann bevor sie in die Suppe kommt noch in ca. 2-3 mm dicke Scheiben geschnitten werden.
Die Lende sollte von einem guten Metzger stammen - es gibt da erstaunliche Qualitätsunterschiede. Eine gute Lende ist nach dieser Prozedur sehr zart und saftig und nicht zäh und trocken.
Die Eier:
Vier Eier hart kochen und pellen. Die Eier in den Lendensud geben und für 10 Minuten mitköcheln. Immer wieder wenden, so dass sie gleichmäßig vom Sud gebräunt werden. Wenn sie fertig sind, halbieren und zur Seite legen.
Die Nudeln:
Man kann, während die Brühen kochen, selbst gemachte Nudeln herstellen (Rezepte dafür siehe hier in der Datenbank) oder chinesische Suppennudeln vom Asiashop verwenden. Ich habe ganz gute Erfahrungen mit Quick-Noodles gemacht, aber es schmecken sogar Spaghetti darin sehr gut. Wer einen gut sortierten Asialaden hat, bekommt vielleicht sogar Ramen Nudeln oder frische Ramen Nudeln.
Die Nudeln aber immer streng nach Anleitung kochen und eher zu hart als zu weich.
Die Suppe:
Wenn die Hühnerbrühe fertig ist, zusammen mit der Lendenbrühe in einen Topf geben und mit einigen Esslöffeln Sojasauce und nochmal einem kleinen Schuss Reiswein abschmecken. Eventuell noch nachsalzen, aber eigentlich müsste die Sojasauce genügend Salz liefern. Das Ganze dann nochmal aufkochen lassen. Man kann auch noch Wasser dazugeben je nachdem wie stark bzw. verdünnt man die Suppe haben will - ich lasse die Brühe pur ohne Zugabe von Wasser. Wenn die Suppe kocht, sollten für den nächsten Schritt alle anderen Zutaten schon fertig sein - vor allem auch die Nudeln.
Die Garnierung:
Die Sojasprossen mit heißem Wasser in einem Sieb anbrühen. Das Grün von zwei Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Aus den Noriblättern kleine Streifen (ca. 2 cm auf 3 cm) schneiden.
Das Finish:
Die Suppe in eine Schale füllen und so viele Nudeln hinzugeben, dass die Nudeln bis knapp unter die Oberfläche reichen.
Zwei bis drei Scheiben Lende auflegen (die Lende kann man noch etwas mit grobem Pfeffer bestreuen).
Ein halbes Ei mit dem Eigelb nach oben an den Rand der Schale legen.
Eine kleine Handvoll Sprossen und Frühlingszwiebeln darüber streuen und dann das Noriblatt dazulegen.
Den Anblick der Suppe genießen, dabei am besten mit Stäbchen essen und die Brühe laut schlürfen - dann schmeckt es am besten.
Das Rezept wurde inspiriert von einem Rezept von Harumi Kurihara. Für weitere Inspiration empfehle ich den Film Tampopo.
Teilrezept:
Die gekochte Lende kann man auch auf eine Schale Reis legen und mit dem Lendensud übergießen. Auch sehr lecker als Alternativgericht.
Die Suppe ist sehr stärkend und macht auch erstaunlich satt.
Die Brühe:
Das Suppenhuhn mit einer Stange Lauch, einer Zwiebel, drei bis vier Zehen Knoblauch, fünf Zentimeter Ingwer am Stück, Prise Salz, drei bis vier Karotten und eine Handvoll Algen (optional) im kalten Wasser ansetzen. So viel Wasser hinzufügen, dass das Huhn komplett bedeckt ist (Topfgröße so wählen, dass alles plus zwei bis drei Liter Wasser gut reinpasst - ein fünf Liter Topf ist recht ideal). Langsam zum Köcheln bringen und für 3-4 Stunden leicht köcheln lassen. Sollte Schaum entstehen diesen abschöpfen.
Die Brühe sollte nicht zu stark kochen - nur leicht köcheln. Je länger diese Brühe kocht, desto besser. Die Brühe dann absieben - ich verwende die ausgekochten Teile nicht weiter. Es lohnt sich ein gutes und vor allem echtes Suppenhuhn zu verwenden (kein Hähnchen) - aber ein tiefgekühltes Suppenhuhn geht auch.
Die Lende:
Die Schweinelende in einer Pfanne kurz von allen Seiten scharf anbraten, bis sie leicht bräunlich ist. Nicht zu lange anbraten - nur leicht bräunen! Dann in einen Topf legen und mit 100 ml Sojasauce (ich verwende Kikkoman weil sie natürlich gebraut ist) und 50 bis 100 ml Reiswein (ich verwende chinesischen Reiswein) aufgießen. 1 Esslöffel Zucker, eine in Scheiben geschnittene Frühlingszwiebel (mit dem Grün und nur wenig von der Zwiebel) und 3 cm geriebenen frischen Ingwer dazugeben. Mit etwas Wasser aufgießen, so dass die Lende fast ganz mit Flüssigkeit bedeckt ist. Dann die Flüssigkeit zum Köcheln bringen. Auch hier wieder nur leicht köcheln lassen. Nach 40 Minuten die Lende aus der Flüssigkeit nehmen und zur Seite legen. Die Lende sollte dann bevor sie in die Suppe kommt noch in ca. 2-3 mm dicke Scheiben geschnitten werden.
Die Lende sollte von einem guten Metzger stammen - es gibt da erstaunliche Qualitätsunterschiede. Eine gute Lende ist nach dieser Prozedur sehr zart und saftig und nicht zäh und trocken.
Die Eier:
Vier Eier hart kochen und pellen. Die Eier in den Lendensud geben und für 10 Minuten mitköcheln. Immer wieder wenden, so dass sie gleichmäßig vom Sud gebräunt werden. Wenn sie fertig sind, halbieren und zur Seite legen.
Die Nudeln:
Man kann, während die Brühen kochen, selbst gemachte Nudeln herstellen (Rezepte dafür siehe hier in der Datenbank) oder chinesische Suppennudeln vom Asiashop verwenden. Ich habe ganz gute Erfahrungen mit Quick-Noodles gemacht, aber es schmecken sogar Spaghetti darin sehr gut. Wer einen gut sortierten Asialaden hat, bekommt vielleicht sogar Ramen Nudeln oder frische Ramen Nudeln.
Die Nudeln aber immer streng nach Anleitung kochen und eher zu hart als zu weich.
Die Suppe:
Wenn die Hühnerbrühe fertig ist, zusammen mit der Lendenbrühe in einen Topf geben und mit einigen Esslöffeln Sojasauce und nochmal einem kleinen Schuss Reiswein abschmecken. Eventuell noch nachsalzen, aber eigentlich müsste die Sojasauce genügend Salz liefern. Das Ganze dann nochmal aufkochen lassen. Man kann auch noch Wasser dazugeben je nachdem wie stark bzw. verdünnt man die Suppe haben will - ich lasse die Brühe pur ohne Zugabe von Wasser. Wenn die Suppe kocht, sollten für den nächsten Schritt alle anderen Zutaten schon fertig sein - vor allem auch die Nudeln.
Die Garnierung:
Die Sojasprossen mit heißem Wasser in einem Sieb anbrühen. Das Grün von zwei Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Aus den Noriblättern kleine Streifen (ca. 2 cm auf 3 cm) schneiden.
Das Finish:
Die Suppe in eine Schale füllen und so viele Nudeln hinzugeben, dass die Nudeln bis knapp unter die Oberfläche reichen.
Zwei bis drei Scheiben Lende auflegen (die Lende kann man noch etwas mit grobem Pfeffer bestreuen).
Ein halbes Ei mit dem Eigelb nach oben an den Rand der Schale legen.
Eine kleine Handvoll Sprossen und Frühlingszwiebeln darüber streuen und dann das Noriblatt dazulegen.
Den Anblick der Suppe genießen, dabei am besten mit Stäbchen essen und die Brühe laut schlürfen - dann schmeckt es am besten.
Das Rezept wurde inspiriert von einem Rezept von Harumi Kurihara. Für weitere Inspiration empfehle ich den Film Tampopo.
Teilrezept:
Die gekochte Lende kann man auch auf eine Schale Reis legen und mit dem Lendensud übergießen. Auch sehr lecker als Alternativgericht.
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Kommentare anderer Nutzer
dynamind
sagt:
sagt: 03.03.2011 01:43
Freut mich wirklich sehr, dass du gut mit der Beschreibung klargekommen bist und es Dir geschmeckt hat!
Also wenn du ein gutes Suppenhuhn verwendet hast (hat man leider nicht immer - manchmal sind es bei mir nur Tiefkühlhühner) dann kannst du das Fleisch natürlich verwenden und auch in die Suppe legen. Einfach mal probieren - da gibt es ziemliche Unterschiede. Bei manchen Hühner ist es dann besser das Fleisch schon früher abzulösen (Knochen aber auf jedem Fall wieder in die Brühe zurück!) andere sind erst nach den 3-4 Stunden kochen geniessbar.
Das Gemüse ist aber glaube ich wirklich durchgekocht und reif für den Biomüll.
Also wenn du ein gutes Suppenhuhn verwendet hast (hat man leider nicht immer - manchmal sind es bei mir nur Tiefkühlhühner) dann kannst du das Fleisch natürlich verwenden und auch in die Suppe legen. Einfach mal probieren - da gibt es ziemliche Unterschiede. Bei manchen Hühner ist es dann besser das Fleisch schon früher abzulösen (Knochen aber auf jedem Fall wieder in die Brühe zurück!) andere sind erst nach den 3-4 Stunden kochen geniessbar.
Das Gemüse ist aber glaube ich wirklich durchgekocht und reif für den Biomüll.
Jonnylein
sagt:
sagt: 30.03.2011 22:11
Habe mich mal an das Rezept gewagt, obwohl Suppen alles andere als mein starker Punkt sind.
Die Zubereitung war nicht schwer, wenn auch zugegebenermaßen sehr zeitaufwändig. Hast Du schon mal versucht, die Hühnerbrühe durch vorgekochten Hühnerfond mit etwas Gemüsebrühe zu ersetzen? Würde mich mal interessieren.
Besonders begeistert hat mich die zarte und saftige Lende. Die Suppe war nicht nur lecker, sondern es hat auch Spaß gemacht, die Nudeln mit Stäbchen hochzuschlürfen. :)
Nächstes mal werde ich noch gekochte Pilze dazu servieren, mal gucken, wie das schmeckt.
Vielen Dank für das tolle Rezept!
Die Zubereitung war nicht schwer, wenn auch zugegebenermaßen sehr zeitaufwändig. Hast Du schon mal versucht, die Hühnerbrühe durch vorgekochten Hühnerfond mit etwas Gemüsebrühe zu ersetzen? Würde mich mal interessieren.
Besonders begeistert hat mich die zarte und saftige Lende. Die Suppe war nicht nur lecker, sondern es hat auch Spaß gemacht, die Nudeln mit Stäbchen hochzuschlürfen. :)
Nächstes mal werde ich noch gekochte Pilze dazu servieren, mal gucken, wie das schmeckt.
Vielen Dank für das tolle Rezept!
dynamind
sagt:
sagt: 30.03.2011 22:44
Hilfreiche Antwort:
Freut mich, dass es gut geklappt und geschmeckt hat!
Also ich persönlich bin ein fanatischer Fan von echten Hühnerbrühen und habe auch die Erfahrung gemacht, dass man sie wirklich lange kochen lassen muss damit sich das unvergleichbare Aroma entfalten kann. Aber im ursprünglichen Rezept von Harumi Kurihara - deren Kochbücher ich übrigens sehr empfehlen kann - wurde tatsächlich ein Fonds oder etwas ähnlich fertiges empfohlen. Kann man also machen und schmeckt auch gut.
Aber ich bin sehr begeistert wie die beiden echten Brühen (vom Huhn und von der Lende) zusammen passen. Hier ist das Ganze sogar mehr als die Summe der Teile - finde ich.
Aber: Wenn du so begeistert bist von der Lende kannst du auch mal probieren was ich am Ende des Rezepts empfohlen habe. Die Suppe einfach weglassen und die Lende mit Reis und dem Lendensud als Sosse verzehren - auch seeehr lecker :-)
Also ich persönlich bin ein fanatischer Fan von echten Hühnerbrühen und habe auch die Erfahrung gemacht, dass man sie wirklich lange kochen lassen muss damit sich das unvergleichbare Aroma entfalten kann. Aber im ursprünglichen Rezept von Harumi Kurihara - deren Kochbücher ich übrigens sehr empfehlen kann - wurde tatsächlich ein Fonds oder etwas ähnlich fertiges empfohlen. Kann man also machen und schmeckt auch gut.
Aber ich bin sehr begeistert wie die beiden echten Brühen (vom Huhn und von der Lende) zusammen passen. Hier ist das Ganze sogar mehr als die Summe der Teile - finde ich.
Aber: Wenn du so begeistert bist von der Lende kannst du auch mal probieren was ich am Ende des Rezepts empfohlen habe. Die Suppe einfach weglassen und die Lende mit Reis und dem Lendensud als Sosse verzehren - auch seeehr lecker :-)
dynamind
sagt:
sagt: 30.03.2011 22:45
Ryu_Hatake
sagt:
sagt: 28.04.2011 04:14
hab ne frage
meinst du die suppenhuhn brühe würfel ?
sorry wenn ich dumm frage aber ich bin ein blutiger anfänger XD
meinst du die suppenhuhn brühe würfel ?
sorry wenn ich dumm frage aber ich bin ein blutiger anfänger XD
dynamind
sagt:
sagt: 28.04.2011 10:27
Hilfreiche Antwort:
Oh Nein! Ich meine eben NICHT einen Brühwürfel sondern die Basis dieses Rezeptes ist eine selbst hergestellte Hühnerbrühe mit einem echten Suppenhuhn. Das Suppenhuhn gibt es in frisch und in gefroren und es ist eine ehemalige Legehenne und KEIN Hähnchen. Der Geschmack der Suppe hängt stark von der Qualität der Brühen ab, deshalb bin ich hier eigentlich Purist und würde keinesfalls einen Brühwürfel empfehlen.
Amalganman
sagt:
sagt: 25.11.2011 09:28
Hilfreiche Antwort:
Eine selbst gekochte Brühe schmeckt auch einfach aders...viel frischer. Daran muss man sich erst wieder gewöhnen und seine Geschmacksnerven von dem vielen Glutamat und Hefeextrakt wegbekommen, der in fast allen instant-brühen enthalten ist. (Geschmacksverstärker sind übrigens auch in den meisten Pülverchen, die vorne groß "ohne künstliche Geschmacksverstärker" draufschreiben weil z.B. Hefeextrakt offiziell kein künstlicher geschmacksverstärker sein soll, es aber in wahrheit doch ist...)
Ich persönlich koche fast ausschließlich mit Brühen aus eigener Herstellung.
Man kann sich übrigens auch das pulver selbst herstellen, ganz ohne aroma- oder konservierungsstoffe
Ich persönlich koche fast ausschließlich mit Brühen aus eigener Herstellung.
Man kann sich übrigens auch das pulver selbst herstellen, ganz ohne aroma- oder konservierungsstoffe
Amalganman
sagt:
sagt: 25.11.2011 09:31
Bryanmeetsmetal
sagt:
sagt: 06.05.2011 00:28
Hey,
Habe in letzter zeit immer wieder fertig-Ramen geholt weil ich ein riesen Fan von Ramen bin.
Aber ich wollte es mal selber machen.
Nun hab ich als absoluter Anfänger nicht viel ahnung wie man das macht und habe hier mal rumgesucht und das Rezept gefunden und muss
sagen ich bin begeistert!
Es hat beim ersten mal alles wunderbar geklappt(danke an Muttchen und ihre telefonische untertützung :D) und das Ergebniss übertrifft alle Instant-Ramen um längen!
Ich werd das nun sooft wie möglich selber machen und ein wenig rumprobieren ;)
Das Rezept ist selbst für einen 18 Jährigen der alleine wohnt super, 5 Sterne dafür.
Das zubereiten hat zwar ein wenig gedauert, aber für das Ergebniss steh ich auch gerne länger in der Küche.
Alles in allem bin ich TOP zufrieden, danke nochmal für das Rezept :)
Habe in letzter zeit immer wieder fertig-Ramen geholt weil ich ein riesen Fan von Ramen bin.
Aber ich wollte es mal selber machen.
Nun hab ich als absoluter Anfänger nicht viel ahnung wie man das macht und habe hier mal rumgesucht und das Rezept gefunden und muss
sagen ich bin begeistert!
Es hat beim ersten mal alles wunderbar geklappt(danke an Muttchen und ihre telefonische untertützung :D) und das Ergebniss übertrifft alle Instant-Ramen um längen!
Ich werd das nun sooft wie möglich selber machen und ein wenig rumprobieren ;)
Das Rezept ist selbst für einen 18 Jährigen der alleine wohnt super, 5 Sterne dafür.
Das zubereiten hat zwar ein wenig gedauert, aber für das Ergebniss steh ich auch gerne länger in der Küche.
Alles in allem bin ich TOP zufrieden, danke nochmal für das Rezept :)
dynamind
sagt:
sagt: 06.05.2011 09:41
montmorencey
sagt:
sagt: 31.07.2011 04:07
Wahnsinn! Super lecker! Du übertreibst auch nicht, wenn du sagst, dass es sättigend ist. Nach Rezeptangaben esse ich alleine sonst immer für vier Personen, bei diesem Rezept habe ich viel zu viel gemacht. Ist mir noch nie passiert XD. Der Rest wandert ab in die Tiefkühltruhe zum späteren Verzehr.
Ich musste allerdings Schweinelende mit Hühnerbrust ersetzen, weil ich kein Schweinefleisch esse und Reiswein gabs leider auch nicht, da habe ich mich am Weißwein vergriffen. Hat aber auch geschmeckt XD.
Danke sehr!
Ich musste allerdings Schweinelende mit Hühnerbrust ersetzen, weil ich kein Schweinefleisch esse und Reiswein gabs leider auch nicht, da habe ich mich am Weißwein vergriffen. Hat aber auch geschmeckt XD.
Danke sehr!
dynamind
sagt:
sagt: 05.09.2011 12:50
matte1105
sagt:
sagt: 20.09.2011 10:18
Hallo,
Du setzst das Suppenhuhn optional auch mit Algen an. Welche Algen nimmst Du dafür?
LG matte
Du setzst das Suppenhuhn optional auch mit Algen an. Welche Algen nimmst Du dafür?
LG matte
dynamind
sagt:
sagt: 21.09.2011 11:09
Japanische Algen habe ich hier in unserem nicht so gut sortierten Asia-Laden nicht bekommen, deshalb weiss ich gar nicht genau was das für welche waren. Ich habe Sie auch bisher nur sparsam eingesetzt, weil ich kein Risiko eingehen wollte und mit dem Geschmack ja auch ohne schon zufrieden war. Also am besten selbst ausprobieren. Vielleicht kannst du ja Deine Erfahrungen hier noch mal berichten.
Loedel-Lilly
sagt:
sagt: 20.09.2011 16:18
Also verstehe ich das richtig: Das Hühnerfleisch wird nach dem köcheln entsorgt?
Liebe Grüße
Loedel-Lilly
Liebe Grüße
Loedel-Lilly
dynamind
sagt:
sagt: 21.09.2011 11:15
Kommt darauf an ;-)
Also:
Wenn du ein gutes und erstklassiges Suppenhuhn (z.B. ein Biohuhn oder eines vom Markt o.ä.) hast, dann trenne das Fleisch wenn es fertig ist (das kommt auf das Huhn an aber so ca. nach 1-2 Stunden Kochzeit) und lege es zur Seite. Wirf das Gerippe aber auf jedem Fall zum weiteren auskochen wieder in die Brühe!
Wenn dein Huhn z.B. nur ein Tiefkühlhuhn ist (oder sonst nicht viel dran ist) - dann lass das Fleisch dran bis zum Ende der Kochzeit und entscheide ob du es wirklich essen willst. Ich entscheide mich eigentlich fast immer dagegen. In diese Suppe muss es auch nicht rein.
Wenn du für die Brühe Karkassen (Gerippe) zur Verfügung hast könnte das auch ausreichen um eine gute Brühe herzustellen - damit habe ich aber keine Erfahrung.
Also:
Wenn du ein gutes und erstklassiges Suppenhuhn (z.B. ein Biohuhn oder eines vom Markt o.ä.) hast, dann trenne das Fleisch wenn es fertig ist (das kommt auf das Huhn an aber so ca. nach 1-2 Stunden Kochzeit) und lege es zur Seite. Wirf das Gerippe aber auf jedem Fall zum weiteren auskochen wieder in die Brühe!
Wenn dein Huhn z.B. nur ein Tiefkühlhuhn ist (oder sonst nicht viel dran ist) - dann lass das Fleisch dran bis zum Ende der Kochzeit und entscheide ob du es wirklich essen willst. Ich entscheide mich eigentlich fast immer dagegen. In diese Suppe muss es auch nicht rein.
Wenn du für die Brühe Karkassen (Gerippe) zur Verfügung hast könnte das auch ausreichen um eine gute Brühe herzustellen - damit habe ich aber keine Erfahrung.
Loedel-Lilly
sagt:
sagt: 21.09.2011 12:26
dynamind
sagt:
sagt: 21.09.2011 20:44
Loedel-Lilly
sagt:
sagt: 23.09.2011 10:43
Danke dynamind, und sorry, meine Antwort wurde amputiert. Mit den Knochen, und Karkasse ist ja das Knochengerüst, und vielleicht der Haut vom Rumpf komme ich dann auch emotional gut zurecht. Also: alea iacta est! Vermutlich brauche ich dann die Knochen von zwei oder gar drei Hühnern, aber das bekomme ich hin. -- Um dem Reste-Handel in Hunger-Regionen keinen Vorschub zu leisten weil damit der dort einheimische Handel kaputt gemacht wird, kaufe ich eh nur ganze, frische Hühner, verwende die Beine und Flügel gegrillt / gebacken, Brust und Rücken für Wokgerichte oder Hühnersuppen. Liebe Grüße, Loedel-Lilly
meiersusi
sagt:
sagt: 21.09.2011 21:21
Hallo dynamind,
ich habe soeben deine oberleckere Suppe gekocht. Mein Mann war echt begeistert.
Ich habe sie als Resteverwertung für Fonduefleisch verwendet. Die gewürfelte Lende (war vom Fondue übrig) habe ich in feine Scheibchen geschnitten und ansonsten wie angegeben gegart. Im Tiefkühlschrank hatte ich noch genügend (natürlich selbstgemachte) Hühnerbrühe, so dass die Zubereitung in einer Stunde getan war.
In Ermangelung von Sprossen und Frühlingszwiebeln habe ich Rukola (feingeschnitten) verwendet.
Als Nudeln hatte ich Somen (Weizenmehl, ohne Ei) da, die waren super.
Danke noch mal für dein tolles Rezept, was mir echt nur durch Zufall in die Finger gekommen war. :-))))
LG,
meiersusi
ich habe soeben deine oberleckere Suppe gekocht. Mein Mann war echt begeistert.
Ich habe sie als Resteverwertung für Fonduefleisch verwendet. Die gewürfelte Lende (war vom Fondue übrig) habe ich in feine Scheibchen geschnitten und ansonsten wie angegeben gegart. Im Tiefkühlschrank hatte ich noch genügend (natürlich selbstgemachte) Hühnerbrühe, so dass die Zubereitung in einer Stunde getan war.
In Ermangelung von Sprossen und Frühlingszwiebeln habe ich Rukola (feingeschnitten) verwendet.
Als Nudeln hatte ich Somen (Weizenmehl, ohne Ei) da, die waren super.
Danke noch mal für dein tolles Rezept, was mir echt nur durch Zufall in die Finger gekommen war. :-))))
LG,
meiersusi
dynamind
sagt:
sagt: 21.09.2011 21:30
21.09.2011 22:27
Moin,
hab´s gebruzzelt,
schmeckt aecht gut,
ich füge als Grundsubstanz
dieses tollen Gerichtes
geschmorte und dann in Stückchen geröstete Schweinepfötchen bei.
Gewöhnungsbedürftig, aber aecht lekker
tot ziens
peter
hab´s gebruzzelt,
schmeckt aecht gut,
ich füge als Grundsubstanz
dieses tollen Gerichtes
geschmorte und dann in Stückchen geröstete Schweinepfötchen bei.
Gewöhnungsbedürftig, aber aecht lekker
tot ziens
peter
dynamind
sagt:
sagt: 21.09.2011 22:49
NadineSan
sagt:
sagt: 22.09.2011 08:32
Hilfreicher Kommentar:
Nicht schlecht ich verwende allerdings für Ramen auch japanische Nudel also Somen, Soba oder Udon. Die bekommt man in fast jeden asisa shop ;) das Grundrezept ist nicht schlecht etwas "europarisiert" aber echt schmackhaft ^^ ich mache auch oft Shoyu Ramen die auf Sojasauce basieren und Miso Ramen die wiederum auf Miso (aus fementierten Sojabohnen ;)) besteht, aber die variante mit der Hühnerbrühe ist genial muss ich echt zugeben
dynamind
sagt:
sagt: 22.09.2011 09:49
Arthay
sagt:
sagt: 30.09.2011 10:21
Ich denke ich werde mich am Wochenende an dem Rezept versuchen, aber weil ich zur Zeit alleine zuhause bin: Kann ich die Brühen [einzeln oder bereits gemischt] ohne Bedenken einfrieren um die Suppe stückchenweise zu genießen?
Oder geht dabei der Geschmack flöten?
Danke schonmal für die Antwort! :D
Oder geht dabei der Geschmack flöten?
Danke schonmal für die Antwort! :D
dynamind
sagt:
sagt: 30.09.2011 10:54
fusselzecke
sagt:
sagt: 10.10.2011 08:49
Haben uns da dieses Wochenende zum ersten Mal rangewagt und ist auf Anhieb sehr gut gelungen dank der perfekten ausführlichen Anleitung - vielen Dank dafür!
Auch Anfänger sollten sich nicht abschrecken lassen, ist wirklich alles halb so wild! Nur Zeit muss man genug haben, aber sowohl die Brühe, als auch die Lende köcheln ja dann alleine vor sich hin ;)
Wir haben alles fast exakt nach Rezept gemacht, nur die Sojasprossen weggelassen, da es gerade keine gab - hat aber nix gemacht.
Das frische Suppenhuhn und die Schweineknochen habe ich am nächsten Tag "abgefieselt" und wir haben das Fleisch dann gestern, als wir die (reichlich) Suppe aufgewärmt haben, noch mithinein getan. War auch sehr gut. Den Rest Suppe werde ich heute einfrieren.
Nudeln haben wir Soba genommen. Das nächste Mal - das es ganz sicher geben wird - probieren wir dann Udon-Nudeln dazu.
Auch Anfänger sollten sich nicht abschrecken lassen, ist wirklich alles halb so wild! Nur Zeit muss man genug haben, aber sowohl die Brühe, als auch die Lende köcheln ja dann alleine vor sich hin ;)
Wir haben alles fast exakt nach Rezept gemacht, nur die Sojasprossen weggelassen, da es gerade keine gab - hat aber nix gemacht.
Das frische Suppenhuhn und die Schweineknochen habe ich am nächsten Tag "abgefieselt" und wir haben das Fleisch dann gestern, als wir die (reichlich) Suppe aufgewärmt haben, noch mithinein getan. War auch sehr gut. Den Rest Suppe werde ich heute einfrieren.
Nudeln haben wir Soba genommen. Das nächste Mal - das es ganz sicher geben wird - probieren wir dann Udon-Nudeln dazu.
dynamind
sagt:
sagt: 16.10.2011 12:18
sushidiva
sagt:
sagt: 07.11.2011 11:15
Ist zwar sehr zeitaufwendig, aber der Aufwand lohnt sich! Schmeckt sehr lecker und ist gut sättigend. Da wir die Brühe zu dritt nicht geschafft haben, habe ich das super Süppchen portionsweise eingefroren und es findet somit bestimmt bald wieder Verwendung.
Unser Suppenhuhn war nach dem Kochen total ausgelaugt und hat im Hundenapf noch seinen "Abnehmer" gefunden :-).
LG
sushidiva
Unser Suppenhuhn war nach dem Kochen total ausgelaugt und hat im Hundenapf noch seinen "Abnehmer" gefunden :-).
LG
sushidiva
dynamind
sagt:
sagt: 13.11.2011 17:48
Feuerschnipsel
sagt:
sagt: 21.11.2011 18:42
Wirklich sehr gutes Rezept, da gut nachvollziehbar.
Mein Ergebnis war auch lecker. Danke fürs Reinstellen! :)
Mein Ergebnis war auch lecker. Danke fürs Reinstellen! :)
dynamind
sagt:
sagt: 14.12.2011 02:39
-ma-ja-
sagt:
sagt: 30.04.2012 00:47
Superklasse das Rezept!
Hat wie bei allen anderen auch auf Anhieb richtig gut geklappt und ich kann Dich bei der Original- Hühnerbrühenfrage nur unterstützen! Es geht nichts über eine echte Hühnerbrühe ohne Zusätze, Glutamat und Geschmacksverstärker! Das ist ein extrem gesundes Gericht, dass ich ab jetzt oft auf den Tisch stellen werde.
Liebe Grüße :)
Hat wie bei allen anderen auch auf Anhieb richtig gut geklappt und ich kann Dich bei der Original- Hühnerbrühenfrage nur unterstützen! Es geht nichts über eine echte Hühnerbrühe ohne Zusätze, Glutamat und Geschmacksverstärker! Das ist ein extrem gesundes Gericht, dass ich ab jetzt oft auf den Tisch stellen werde.
Liebe Grüße :)
Sakinja
sagt:
sagt: 06.05.2012 16:38
Super Rezept wirklich!
Hab die Hühnerbrühe etwas länger kochen lassen (so 8h) hat nicht geschadet. Nori hatte ich leider auch nicht zur Hand, aber die Suppe schmeckt auch ohne super. Es ist wirklich sehr einfach sie zu kochen. Also an alle die noch überlegen: "Traut Euch!"
Vielen für dieses Rezept, wird definitiv öfter gekocht!
Bild ist unterwegs.
Hab die Hühnerbrühe etwas länger kochen lassen (so 8h) hat nicht geschadet. Nori hatte ich leider auch nicht zur Hand, aber die Suppe schmeckt auch ohne super. Es ist wirklich sehr einfach sie zu kochen. Also an alle die noch überlegen: "Traut Euch!"
Vielen für dieses Rezept, wird definitiv öfter gekocht!
Bild ist unterwegs.
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Die Rezeptbeschreibung sieht auf den ersten Blick etwas viel aus, aber sie ist sehr gut und verständlich. Man konnte das Rezept gut nachvollziehen und nachkochen.
Die Zeit sollte auch kein Hindernis sein. MAn kann zwischendurch ja immer mal wieder den Herd verlassen.
Schade fand ich es nur, dass die Zutaten für die Brühe keine weitere Verwendung mehr finden, aber vielleicht fällt mir morgen ja noch was zu dem Suppenhuhn ein.
Also vielen Dank für das Rezept. Ich kann es nur weiterempfelen
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