Saibling auf zwei Arten mit Vanillewirsing

schöner Zwischengang in einem Herbstmenü, Wirsing kann vorbereitet werden, der Saibling geht schnell à la minute

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Zutaten für Portionen

Fischfilet(s) (Saiblingfilets), 3 mit Haut, 3 ohne Haut
  Mehl
  Rapsöl, neutral
  Meersalz
  Zucker
  Pfeffer, schwarzer aus der Mühle
  Butter
Zitrone(n), unbehandelt
  Für das Gemüse:
1 kleiner Wirsing
200 ml Sahne
Zwiebel(n)
Vanilleschote(n)
  Meersalz
  Pfeffer, schwarzer aus der Mühle
  Zucker
  Muskat
  Butter, etwas

Zubereitung

Saibling:
Die Saiblingfilets sorgfältig entgräten und dann halbieren. So enthält man je 6 Portionen Filet mit und ohne Haut.

Den Ofen auf 100 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Eine Auflaufform mit Butter einfetten und die Filets ohne Haut mit Salz und Zucker würzen und in die Auflaufform legen. Die Filets auch oben mit Butter bestreichen, die Auflaufform mit Frischhaltefolie verschließen und für ca. 25 Minuten in den vorgeheizten Ofen geben.
Wenn der Saibling fertig gegart ist, die Auflaufform herausnehmen und mit etwas geriebener Zitronenschale, Salz und Pfeffer würzen.

Die Saiblingsfilets mit Haut mit Salz und Zucker würzen und mehlieren. Etwas Rapsöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Filets zuerst auf der Hautseite braten.
Falls sich das Filet zu stark wölbt, einen Teller auflegen. Wenn die Haut knusprig gebraten ist, die Filets auf die Fleischseite drehen und nur kurz braten, mit Salz und Pfeffer würzen.

Vanillewirsing:
Den Strunk des Wirsings wegschneiden und dann die grünen bzw. hellen Blätter in dünne Streifen schneiden. Die festen weißen Teile würfeln.
Die Wirsingstreifen salzen, zuckern und ca. 30 Minuten ziehen lassen. Anschließend mit etwas Wasser und einem Stück Butter bissfest garen.

Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden und zusammen mit den Wirsingwürfeln in der Sahne weichkochen. Die Vanilleschote aufschneiden und das Mark herauskratzen. Die Vanilleschale mitkochen.

Mit Salz, Zucker, Pfeffer, Vanillemark und Muskatnuss würzen. Die Vanilleschale herausnehmen und alles fein pürieren. Nochmals abschmecken.

Die Wirsingstreifen mit dem Wirsingpüree vermischen und nach Bedarf abschmecken. Wenn das Gemüse vorbereitet werden soll, dann die beiden Komponenten des Wirsings getrennt lassen und das Wirsingpüree am nächsten Tag erwärmen und die Wirsingstreifen erst zum Schluss unterrühren. Sie erwärmen sich schnell.
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 08.12.10
Rezept-Statistiken: 4.212 (12)* gelesen
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232 (0)* gedruckt
6 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

bushcook  Sternekoch


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20.438 Beiträge (ø9,55/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

nane33 Küchenjunge sagt:  
01.03.2011 20:08
Hallo bushcook

Dein Vanillewirsing hat uns an einem gewöhnlichen Dienstag ein wundervolles Abendessen beschert !
Da mein Pürierstab hin ist, habe ich den hellen Wirsing sehr fein gewürfelt. Alles andere nach Rezept.
Statt Saibling gab es Bachforellenfilets in der gebratenen Variante.

Wirklich ein tolles Rezept. Danke !

Lg nane

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Jicky  Chefkoch sagt:  
26.09.2011 09:34
Hallo bushcook,

dieses Gericht gab es für meine Gäste im Rahmen eines Menüs. Der Wirsing ist ein Gedicht, habe zwar wegen meiner Vanille Nachspeise auf diese verzichtet, konnte es aber nicht lassen etwas Vanillezucker dazu zu geben. Die Gäste und wir waren begeistert. Da kann man nichts verbessern!

Vielen Dank & LG,
Jicky

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wabbi Kaltmamsell sagt:  
01.12.2011 20:09
Hallo Bushcook,

vielen, vielen Dank für dieses tolle Rezept!

Habe fast alles nach Vorgabe gemacht ;-) nur an den gebratenen Saibling noch etwas Rosmarinnadeln und Salbei gegeben.

Dieses Essen ist relativ einfach, aber sehr geschmack- und wirkungsvoll!

Das wird es mit Sicherheit öfter geben!

Interessant fände ich auch die Vanille zum Fisch und nicht zum Wirsing zu geben. Dafür etwas mehr Muskat zum Wirsing. Werde ich beim nächsten Mal so probieren. Aber eigentlich ist das Rezept eh nicht zu verbessen, höchstens zu variieren ;-)

Dazu gab es bei uns einen Chardonnay aus Spanien, der etwas vanillig, cremig und ein bisschen nach Birne schmeckt. Passt ganz toll dazu.

Als "Dessert", weil das im Grunde vollkommen überflüssige ist, einen guten weichen Brandy ;-)

Man darf ja gar nicht sagen, dass es sowas einfach so unter der Woche gibt, aber immerhin 1. Dezember und gut essen sollte man eigentlich jeden Tag!

DANKE
Wabbi

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