Zutaten

1200 g Wildschwein, aus der Keule
1 Flasche Rotwein, kräftigen Landwein
Karotte(n)
Zwiebel(n)
Lorbeerblätter
1 EL, gestr. Pfefferkörner
2 EL, gestr. Tomatenmark
  Salz und Pfeffer
100 g Champignons, frische
1 Prise(n) Zucker
3 EL Rapsöl
1 EL Gelee, (Johannisbeergelee)
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 45 Min. Ruhezeit: ca. 1 Tag / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Den Wein in eine hohe Schüssel gießen, die Pfefferkörner, Lorbeerblätter, 1 gestrichenen TL Salz und eine Prise Zucker dazu geben, die Wildschweinkeule hinein legen.
2 Zwiebeln und 2 Karotten putzen, in große Stücke schneiden und hinzufügen. Die Schüssel mit Folie bedecken und im Kühlschrank 1 Tag marinieren, das Fleisch kann auch einige Stunden länger in der Marinade stehen. Falls das Fleisch nicht vom Wein bedeckt ist, alle paar Stunden mal umdrehen.

Am nächsten Tag in einem großen Schmortopf 3 EL Rapsöl erhitzen, das Fleisch aus der Marinade nehmen und trocken tupfen.
Das Fleisch im Öl kräftig anbraten, gleichzeitig die Karotten- und Zwiebelstücke aus der Marinade fischen und diese Würfel mit anbraten. Das Tomatenmark dazu geben, ganz kurz mit braten, etwa 30 Sekunden. Dann die Marinade auffüllen, zum Kochen bringen. Jetzt die Flamme auf klein stellen, es soll nur noch sieden. Einen Deckel auf den Topf legen und das Fleisch 2 Stunden leise vor sich hin sieden lassen, dabei 2 oder 3 mal umdrehen. Wildschweinfleisch ist sehr fest, es braucht also einige Zeit, um schön mürbe zu werden. Aufpassen, dass es nie stark kocht, dadurch wird das Fleisch hart.

Dann die Karotten- und Zwiebelstücke aus dem Topf nehmen, sie sind ausgekocht und nicht mehr zu gebrauchen. Die verbleibenden Zwiebeln und Karotten putzen und in kleine Würfel schneiden, in den Topf geben und 20 min mitköcheln lassen. In den letzten 10 Minuten auch die geputzten Champignons zufügen und mitkochen.

Den Ofen vorheizen auf 100 Grad.
Jetzt das Fleisch aus der Soße nehmen, auf einem Teller, mit Alufolie bedeckt, in den Ofen zum Warmhalten stellen.

Die Lorbeerblätter aus der Soße nehmen, die Soße mit Salz und Pfeffer und dem Johannisbeergelee abschmecken und die Soße dann mit dem Zauberstab pürieren. Normalerweise ist die Soße nun schön sämig durch das Gemüse. Wer es aber lieber noch ein bisschen gebundener hat, kann die Soße einmal aufkochen, 1 EL Speisestärke mit 3 EL Wasser in einer Tasse gut verrühren, diese Gemisch langsam im die Soße einlaufen lassen, dabei gut mit dem Schneebesen rühren, einmal kurz kochen lassen.

Das Fleisch in Scheiben schneiden und mit der Soße servieren.

Dazu passt Rotkohl mit Klößen, oder auch Rosenkohl oder grüne Bohnen mit Salzkartoffeln oder Kartoffelpüree.