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Rehfilet auf Wurzelpetersiliengemüse, Petersilienöl, Maronischupfnudeln, Preiselbeer - Glühweinsoße

Zutaten

2 kg Rehrücken, ausgelöst
 etwas Salz
 etwas Pfeffer
 etwas Kräuter der Provence, gemörsert
6 EL Butterschmalz
1 kg Petersilienwurzel(n)
250 g Kartoffel(n)
100 g Schalotte(n)
 etwas Öl
400 ml Gemüsefond
200 ml Sahne
2 EL Butter
2 Bund Petersilie
  Pfeffer, weißer
200 ml Rapsöl
400 g Marone(n), (vorgekocht)
 etwas Salz
1 Paket Teig, (fertiger Kloßteig - Kühlregal)
 etwas Mehl, (Kastanienmehl)
  Salzwasser, zum Kochen
4 EL Butterschmalz, zum Anbraten
2 Liter Wildfond
Orange(n), die Schale
Limette(n), die Schale
Knoblauchzehe(n)
100 g Preiselbeeren
2 Beutel Glühweingewürz
1 Zweig/e Rosmarin
5 EL Butter
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 1 Std. / Schwierigkeitsgrad: simpel / Brennwert p. P.: keine Angabe

Fleisch:
Die Rehrücken auslösen und parieren und mit Salz, Pfeffer und mit Herbes de Provence würzen. In Butterschmalz anbraten. Auf ein Ofenblech legen und im Ofen bei 80 °C garen (bis KT ca. 45°C) dann bei 55 °C Grad bis zum Zubereiten im Ofen ruhen lassen.

PeWuPü:
Die Petersilienwurzen schälen und in feine Würfel schneiden (3 mm), ebenfalls die Kartoffeln und Zwiebeln. Alles im Öl farblos andünsten. Brühe aufgießen und langsam, unter ständigem Rühren, garen bis das Gemüse weich ist, dann Sahne und Butter einrühren, abschmecken mit Salz und weißem Pfeffer.

Petersilienöl:
Petersilie putzen, die Blätter abzupfen, reichlich Öl zugeben, so fein wie möglich mixen.

Schupfnudeln:
Maroni fein hacken und durch ein Sieb streichen.
Klossteig und Maroni gut vermischen, evtl. mit etwas Maronimehl binden.
Schupfnudeln formen und in Salzwasser knapp gar ziehen lassen (Probenudel machen), abtropfen lassen und kalt stellen
Vor dem Servieren in Butterschmalz anbraten.

Sauce:
Den Fond auf ¼ der Menge reduzieren, Glühweingewürz zugeben, ziehen lassen, die Gewürze raus nehmen.
Die Preiselbeeren zugeben, salzen, pfeffern und mit kalter Butter montieren.

Fleisch auf dem Püree anrichten, das Petersilienöl rundherum nappieren, etwas Sauce angießen und mit den Schupfnudeln servieren.

Kommentare anderer Nutzer


drfco

01.12.2010 18:47 Uhr

Hallo Gwex,

ich würde gerne dein Rezept an Weihnachten für mich uns meinen Mann machen, habe aber nur ca. 400 g ausgelösten Rehrücken. NT ist super, ich habe gute Erfahrungen damit gemacht und ich weiß, das man die Zeit im Ofen nicht exakt angeben kann. Hast du trotzdem eine ungefähre Zeitangabe ? Gerne von dir geschätzt ( ich nagel dich nicht auf die Zeitangabe fest, sie hilft mir nur bei der Zubereitung und dem Timing ) Und ist KT 45° roas oder sehr blutig ( mein Mann mag es lieber nur rosa ).

Danke schonmal für deine Hilfe

Jutta

gwexhauskoch

01.12.2010 18:55 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo,

Zeitangaben gebe ich nur ungern, weil sie IMMER ungenau sind.

Länger als 25 Minuten sollte der Rücken in deinem Fall aber nicht brauchen.
Bei den 55°C kannst du das Reh nochmal ne halbe Stunde lassen, das geht problemlos aber auch deutlich länger, weil bei der Temperatur nichts übergaren kann

Achtung die 45°C KT sind nicht die Endtemperatur, da ist er noch nicht einmal rosa (das ist er bei 55°C).

Investiere bitte die 2 € die ein einfaches Einstechtermometer kostet, ist für ein Garen in relativ niedrigen Temperaturbereichen unerlässlich.

gwex

Rosa ist er bei 55°C

drfco

02.12.2010 17:53 Uhr

Hallo Gwex,

danke für deine ungefähre Zeitangabe. Ich habe ein Einstechthermometer, das hätte ich eh verwendet. Mir war die ungefähre Zeitangabe wichtig um das restliche Timing hinzubekommen. Ich werde es so ausprobieren und dann Bescheid geben.

Vielen Dank

Jutta

Jicky

25.12.2010 21:33 Uhr

Hallo gwex,

das war der Hauptgang meines Heilig Abend Menüs. Der Rehrücken ist mir perfekt gelungen. Ich hatte das Glück noch jede Menge Knochen zu bekommen und somit hatte ich eine wunderbare Soßengrundlage. Nur noch etwas Preiselbeeren dazu und alles war gut. Wir hatten etwas mehr vom Gemüse dafür habe ich die Maronischupfnudeln weggelassen.

LG Jicky

heike50374

07.11.2011 11:45 Uhr

Hallo,

ich habe nur die Schupfnudeln aus diesem Rezept nachgekocht, und meine ganze Familie war begeistert!
Ziemlich schweißtreibend war es, die Maronen durch das Sieb zu streichen, aber was tut frau nicht alles :-)

Dazu gab es eine leckere Entenbrust.

Danke für die Anregung
Heike

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