Fasanenconsommé
Kraftbrühe vom Fasan mit Wintertrüffel und Foie gras| 4 | Fasan(e) |
| Für die Brühe: (Fasanenbrühe) | |
| Knochen vom Fasan (Rückenkarkassen) | |
| Keule(n) und Flügel der Fasane | |
| 1 Stange/n | Lauch, das Weiße davon, gewürfelt |
| 1 | Möhre(n), gewürfelt |
| ¼ | Knollensellerie, gewürfelt |
| 1 große | Zwiebel(n), ungeschält, halbiert, auf der Schnittstelle gebräunt |
| Salz | |
| n. B. | Wasser |
| Für die Brühe: (Fasanenconsommé) | |
| 3 | Eiweiß |
| 6 | Keule(n) (Fasanenkeulen), ohne Haut und Sehnen, Knochen ausgelöst |
| 1 Stange/n | Lauch, das Weiße davon, feinst gewürfelt |
| 1 | Möhre(n), feinst gewürfelt |
| ¼ | Knollensellerie, feinst gewürfelt |
| ¼ Bund | Thymian, die Blättchen davon |
| 20 ml | Sherry, trocken |
| 20 ml | Portwein |
| 1 ½ Liter | Brühe (Fasanenbrühe) |
| 5 | Wacholderbeeren |
| 5 Körner | Piment |
| 2 | Lorbeerblätter |
| Salz und Pfeffer | |
| Für die Garnitur: (Einlage) | |
| 2 | Fasanenbrüste (Hälften), ohne Haut und Knochen |
| 1 | Trüffel (Wintertrüffel) |
| 60 g | Entenstopfleber oder Gänseleber (Foie gras), wenn verfügbar, nur frisch, küchenfertig |
Zubereitung
Da ich beim Fasan nur die Brust für ein Fleischgericht verwende, bietet sich eine Verwendung der anderen Teile praktisch an, um eine wunderbare Kraftbrühe zu kochen.
Dafür werden die Rücken, Flügel und 2 Brusthälften ausgelöst. Aus den verbleibenden Brusthälften kann man gut einen Fleischgang für 6 Esser kochen. Wer das nicht möchte, kauft für die Consommé nur einen Fasan und produziert die vorher nötige Brühe als Hühnerbrühe mit einem dafür üblichen Suppenhuhn. Dann wird der Geschmack der eigentlichen Kraftbrühe allerdings weniger sein und weniger nach Wildvogel schmecken.
Für die Fasanenbrühe werden die mehrfach zerkleinerten Karkassen, die Flügel und 2 Keulen im Ofen bei 180°C 25 Minuten gebräunt. Dabei muss man aufpassen, dass sie nicht zu dunkel werden, weil das die Brühe bitter machen würde. Ohne Bräune würde es später an Geschmack fehlen.
Alle diese Teile gibt man dann in einen Topf und füllt so viel Wasser auf, dass alles bedeckt ist. Nun bringt man die Flüssigkeit zum Kochen und schöpft immer wieder den entstehenden Schaum ab. Jetzt gibt man die Gemüse hinein und lässt alles 1,5 Stunden sanft köcheln.
Dann gießt man alles durch ein Haarsieb, salzt leicht und wartet, bis die Brühe erkaltet ist, um dann die Fettschicht zu entfernen. Da dieser Vorgang ziemlich zeitaufwendig ist, kocht man diese Brühe evtl. am Vortag.
Für die Fasanenconsommé würfelt man das Fleisch der Keulen ganz fein, oder treibt es durch die grobe Scheibe des Fleischwolfes. Dann mixt man es mit dem sehr fein gewürfelten Gemüse. In diese Masse gibt man Portwein, Sherry, Thymianblätter, Wacholderkörner, Piment, Lorbeerblätter und die Eiweiße. Man mischt es gut, würzt mit Salz und Pfeffer, mischt erneut und stellt alles zum Durchziehen für 2 - 3 Stunden in den Kühlschrank.
Nun gibt man diese Masse in die kalte Fasanenbrühe (das Verhältnis von Masse und Flüssigkeit sollte ca. 1:5 - 2:5 betragen), und bringt sie zum Kochen. Dabei immer wieder durchrühren und aufpassen, dass sich nichts am Boden absetzt. Das Eiweiß gerinnt und steigt als grauweißer Schaum an die Oberfläche.
Wenn die Masse dann kocht, die Temperatur reduzieren und für 1 Stunde auf einer zu kleinen Platte oder Flamme ziehen lassen. Das bewirkt, dass die heiße Flüssigkeit in der Topfmitte aufsteigt und am kühleren Rand wieder absinkt. Den immer wieder entstehenden Schaum auch jetzt immer wieder abschöpfen. Die Oberfläche sieht übrigens ziemlich ungenießbar aus, aber das ist ganz normal.
Nach der Stunde die Flüssigkeit durch ein Tuch passieren und evtl. mit Salz und Pfeffer noch einmal abschmecken. Das Ergebnis ist eine völlig geklärte, helle Kraftbrühe, eben eine Consommé mit enormen Aromen.
Für die Einlage die gut gekühlten, aber nicht angefrorenen Brusthälften und den Trüffel in hauchdünne Scheiben, die Foie gras in sehr kleine Würfel schneiden, auf die 6 tiefen Teller verteilen und die heiße, aber nicht kochende Consommé darübergießen, um die Brustscheiben und Leberwürfelchen zu pochieren, damit sie zart bleiben.
Die Consommé ist die Königin aller Brühen und ein wunderbarer Auftakt für ein Festessen.
Dafür werden die Rücken, Flügel und 2 Brusthälften ausgelöst. Aus den verbleibenden Brusthälften kann man gut einen Fleischgang für 6 Esser kochen. Wer das nicht möchte, kauft für die Consommé nur einen Fasan und produziert die vorher nötige Brühe als Hühnerbrühe mit einem dafür üblichen Suppenhuhn. Dann wird der Geschmack der eigentlichen Kraftbrühe allerdings weniger sein und weniger nach Wildvogel schmecken.
Für die Fasanenbrühe werden die mehrfach zerkleinerten Karkassen, die Flügel und 2 Keulen im Ofen bei 180°C 25 Minuten gebräunt. Dabei muss man aufpassen, dass sie nicht zu dunkel werden, weil das die Brühe bitter machen würde. Ohne Bräune würde es später an Geschmack fehlen.
Alle diese Teile gibt man dann in einen Topf und füllt so viel Wasser auf, dass alles bedeckt ist. Nun bringt man die Flüssigkeit zum Kochen und schöpft immer wieder den entstehenden Schaum ab. Jetzt gibt man die Gemüse hinein und lässt alles 1,5 Stunden sanft köcheln.
Dann gießt man alles durch ein Haarsieb, salzt leicht und wartet, bis die Brühe erkaltet ist, um dann die Fettschicht zu entfernen. Da dieser Vorgang ziemlich zeitaufwendig ist, kocht man diese Brühe evtl. am Vortag.
Für die Fasanenconsommé würfelt man das Fleisch der Keulen ganz fein, oder treibt es durch die grobe Scheibe des Fleischwolfes. Dann mixt man es mit dem sehr fein gewürfelten Gemüse. In diese Masse gibt man Portwein, Sherry, Thymianblätter, Wacholderkörner, Piment, Lorbeerblätter und die Eiweiße. Man mischt es gut, würzt mit Salz und Pfeffer, mischt erneut und stellt alles zum Durchziehen für 2 - 3 Stunden in den Kühlschrank.
Nun gibt man diese Masse in die kalte Fasanenbrühe (das Verhältnis von Masse und Flüssigkeit sollte ca. 1:5 - 2:5 betragen), und bringt sie zum Kochen. Dabei immer wieder durchrühren und aufpassen, dass sich nichts am Boden absetzt. Das Eiweiß gerinnt und steigt als grauweißer Schaum an die Oberfläche.
Wenn die Masse dann kocht, die Temperatur reduzieren und für 1 Stunde auf einer zu kleinen Platte oder Flamme ziehen lassen. Das bewirkt, dass die heiße Flüssigkeit in der Topfmitte aufsteigt und am kühleren Rand wieder absinkt. Den immer wieder entstehenden Schaum auch jetzt immer wieder abschöpfen. Die Oberfläche sieht übrigens ziemlich ungenießbar aus, aber das ist ganz normal.
Nach der Stunde die Flüssigkeit durch ein Tuch passieren und evtl. mit Salz und Pfeffer noch einmal abschmecken. Das Ergebnis ist eine völlig geklärte, helle Kraftbrühe, eben eine Consommé mit enormen Aromen.
Für die Einlage die gut gekühlten, aber nicht angefrorenen Brusthälften und den Trüffel in hauchdünne Scheiben, die Foie gras in sehr kleine Würfel schneiden, auf die 6 tiefen Teller verteilen und die heiße, aber nicht kochende Consommé darübergießen, um die Brustscheiben und Leberwürfelchen zu pochieren, damit sie zart bleiben.
Die Consommé ist die Königin aller Brühen und ein wunderbarer Auftakt für ein Festessen.
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Kommentare anderer Nutzer
Orchidaea
sagt:
sagt: 28.12.2010 11:59
Habe das Rezept nachgekocht. Zwar sehr aufwändig, aber es lohnt sich. Das Ergebnis ist eine hocharomatische, glasklare Consommé geworden. Als Einlage habe ich Fasamenklößchen, Shiitake Pilze und Mörenstreifen (für die Optik) gewählt. Mhhhhhhmmmmmmm - einfach köstlich.
LG
Sylvie
LG
Sylvie
cista
sagt:
sagt: 26.01.2011 17:02
Zutatenliste, ganz oben:
Hast Du Dich mit der "Kalsbsknochenbrühe" vertan, oder wie ist das Nebeneinader von Kalb und Fasan zu verstehen?
Hast Du Dich mit der "Kalsbsknochenbrühe" vertan, oder wie ist das Nebeneinader von Kalb und Fasan zu verstehen?
Mathias56
sagt:
sagt: 27.01.2011 08:12
das ist von Chefkoch, die fügen das so ein, weil unbedingt bestimmte Vorgaben sein müssen. Sie schreiben auch hier: für die Suppe, was nicht von mir stammt, mein Begriff war in Klammern und heißt: natürlich Fasanenconsommé. Da wird nichts mit Kalbsknochen gemacht. Aber da läuft man gegen Windmühlen.
Aif Grund diesen letzten Satzes wird evt. das hier wieder gelöscht, also musst Du schnell lesen.
LG
Mathias
Aif Grund diesen letzten Satzes wird evt. das hier wieder gelöscht, also musst Du schnell lesen.
LG
Mathias
Mathias56
sagt:
sagt: 20.02.2011 16:12
das Foto zeigt Klöschen aus püriertem Fasanenfleisch, kleinst gehackten Trüffelresten, sowie Restspuren von Foie gras, gebunden mit etwas Gries und einem Eigelb. Dazu einige Scheiben vom schwarzen Trüffel.
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