Capuns

Bündner Spezialtät

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Zutaten für Portionen

20 Blätter Mangold, blanchiert
Landjäger, kleinwürflig geschnitten
1 m.-große Zwiebel(n), fein gehackt
100 g Speck, (Kochspeck), gewürfelt 1
Ei(er)
250 g Mehl
 etwas Wasser
  Salz und Pfeffer
Zwiebel(n), in feinen Streifen
100 g Speck, (Kochspeck), gewürfelt 2
50 g Petersilie, fein gehackt
100 g Parmesan, gerieben
100 g Butter
  Muskat

Zubereitung

Mit etwas Butter die Landjäger -, Kochspeck-(1) und Zwiebelwürfel andünsten und die Hälfte der Petersilie zugeben und vom Herd nehmen.
Aus Mehl, Eier und Wasser eine Spätzleteig herstellen und würzen. Mit den angedünsteten Zutaten vermengen.
Die Mangoldblätter auf ein Tuch auslegen mit der Teigmischung füllen, zusammen falten und mit einem Zahnstocher fixieren. Die Capuns in leichtem Salzwasser kochen, wenn sie fest sind, aus dem Wasser nehmen und in eine Platte anrichten. Mit Parmesan bestreuen.
Die Zwiebelstreifen und Kochspeckwürfel(2) in der Butter anrösten und über die Capuns geben und mit der restlichen Petersilie bestreuen.
Arbeitszeit: ca. 1 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 28.02.04
Rezept-Statistiken: 18.232 (132)* gelesen
100 (0)* gespeichert
871 (5)* gedruckt
22 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

Chrigla Tellerwäscher


Mitglied seit 17.01.2002
1 Beiträge (ø0/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

sigridm Tellerwäscher sagt:  
05.09.2005 12:16
Habe dieses köstliche Gericht schon mal in der Schweiz/Graubünden serviert bekommen von einer Bekannten.Das war sehr köstlich.
Schön das ich beim durchstöbern der Mangoldrezepte auf dieses Rezept gestossen bin,habe es sofort ausgedruckt und werde es so schnell wie möglich nachkochen.

Danke sigridm

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Jimmy_Low Tellerwäscher sagt:  
12.12.2009 14:14
Hilfreicher Kommentar:

Nach einer Schweizerin koche ich das Rezept etwas anders:

Landjäger und Kochspeck werden angedünstet. Den Spätzleteig mache ich mit Mehl, Eier und einer Mischung aus halb Wasser und halb Milch. In den Teig kommen dann die klein geschnittenen Landjäger, der geschnittene Kochspeck und - was dem Essen den Kick gibt - gehackte frische Minze (ca. ein kleiner Bund). Jetzt kommt der wichtigste Trick beim rollen der Capuns: Der Mangold muss kurz blanchiert werden, damit er weich wird und sich der Teig gut einschlagen lässt. Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt. Kocht er zu lange sind die Blätter zu weich und zerreißen. Kocht man zu kurz, sind die Blätter zu hart und man hat Mühe mit dem zusammenrollen. Erwischt man den richtigen Punkt, braucht man keine Zahnstocher zum fixieren.
Die Capuns werden dann am Boden eines Topfes eng gegeneinander gelegt, damit sie sich nicht aufrollen. Ist der Boden mit Capuns bedeckt, gieße ich über die Rückseite eines Löffels Gemüsebrühe darüber und lasse die Capuns leicht sieden.
Währenddessen dünste ich ca. 4 Zwiebeln an - sie können ruhig ein bißchen braun werden - und lösche sie mit einem Weißwein ab.
Wenn der Teig der Capuns hart ist, klebt der Mangold fest, so dass sie sich nicht mehr aufrollen und man kann sie in einer Auflaufform verteilen. Dann die Zwieblen drüber und noch ein bißchen von der mitgekochten Brühe ran. Als Käse zum überbacken verwende ich wie im Original Gruyère Käse. Hat man keinen zur Hand kann man auch Emmentaler verwenden. Ab in den Ofen und ca. 20 min bei 180 Grad überbacken.

Als Wein passt hervorragend und stilecht ein weißer Jura dazu. Aber auch ein Burgunder - z.B. Chablis oder (billiger) Aligoté - eignen sich sehr gut.

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