Capuns
Bündner Spezialtät| 20 Blätter | Mangold, blanchiert |
| 3 | Landjäger, kleinwürflig geschnitten |
| 1 m.-große | Zwiebel(n), fein gehackt |
| 100 g | Speck, (Kochspeck), gewürfelt 1 |
| 3 | Ei(er) |
Zubereitung
Mit etwas Butter die Landjäger -, Kochspeck-(1) und Zwiebelwürfel andünsten und die Hälfte der Petersilie zugeben und vom Herd nehmen.
Aus Mehl, Eier und Wasser eine Spätzleteig herstellen und würzen. Mit den angedünsteten Zutaten vermengen.
Die Mangoldblätter auf ein Tuch auslegen mit der Teigmischung füllen, zusammen falten und mit einem Zahnstocher fixieren. Die Capuns in leichtem Salzwasser kochen, wenn sie fest sind, aus dem Wasser nehmen und in eine Platte anrichten. Mit Parmesan bestreuen.
Die Zwiebelstreifen und Kochspeckwürfel(2) in der Butter anrösten und über die Capuns geben und mit der restlichen Petersilie bestreuen.
Aus Mehl, Eier und Wasser eine Spätzleteig herstellen und würzen. Mit den angedünsteten Zutaten vermengen.
Die Mangoldblätter auf ein Tuch auslegen mit der Teigmischung füllen, zusammen falten und mit einem Zahnstocher fixieren. Die Capuns in leichtem Salzwasser kochen, wenn sie fest sind, aus dem Wasser nehmen und in eine Platte anrichten. Mit Parmesan bestreuen.
Die Zwiebelstreifen und Kochspeckwürfel(2) in der Butter anrösten und über die Capuns geben und mit der restlichen Petersilie bestreuen.
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Kommentare anderer Nutzer
mausejulchen
sagt:
sagt: 29.02.2004 23:22
Hallo Chrissy,
Landjäger sind so ganz harte Würstchen, eine Art Salami. Als Ersatz vielleicht Bifi nehmen??Oder einfach normale Salami!
LG,Maju
Landjäger sind so ganz harte Würstchen, eine Art Salami. Als Ersatz vielleicht Bifi nehmen??Oder einfach normale Salami!
LG,Maju
nanin_pign
sagt:
sagt: 19.08.2004 22:23
Hallo Chrigla
Ich finde, dass Du das Capuns-Rezept schlecht beschrieben hast. Du hast z.B. nicht erwähnt, wieviel Mehl und wieviele Eier man nehme.
Liebe Grüsse nanin pign
Ich finde, dass Du das Capuns-Rezept schlecht beschrieben hast. Du hast z.B. nicht erwähnt, wieviel Mehl und wieviele Eier man nehme.
Liebe Grüsse nanin pign
Schwiitzer
sagt:
sagt: 21.09.2004 20:04
Statt Landjäger kann mann auch gut eine Hauswurst oder ähnliches nehmen. Wichtig ist vor allem dass das Teil gut gewürzt ist, dass man einen Geschmack in der Füllung hat.
Gruss aus Graubünden
Gruss aus Graubünden
nitli62
sagt:
sagt: 20.11.2004 12:27
Hallo
ja ich finde dieses Rezept auch sehr schlecht beschrieben.
Dabei ist doch dieses Bündner Rezept aus der Schweiz sehr
fein.
Ich gebe hier mal meines an, damit es alle perfekt nachkochen
können.
Capuns
300gr Mehl
3 Eier
1 ½ dl Wasser
1 Prise Salz
150gr Speck
1 Landjäger
1 Engadinerwurst
Peterli, Schnittlauch
Alles mischen und wie Spätzli kochen oder auf ein nasses Holzbrett geben und mit Messer kleine Mengen in kochendes Salzwasser geben.
Mit Käse mischen und zerlassene Butter am Schluss drauf geben.
Also für alle "nicht Schweizer" Landjäger ist wie ein eingetrockneter Salami. Also viel trockener und auch etwas rassiger. Engadinerwurst ist so eine Art Saucisson.
Viel Spass beim Nachkochen.
Grüsse Nitli
ja ich finde dieses Rezept auch sehr schlecht beschrieben.
Dabei ist doch dieses Bündner Rezept aus der Schweiz sehr
fein.
Ich gebe hier mal meines an, damit es alle perfekt nachkochen
können.
Capuns
300gr Mehl
3 Eier
1 ½ dl Wasser
1 Prise Salz
150gr Speck
1 Landjäger
1 Engadinerwurst
Peterli, Schnittlauch
Alles mischen und wie Spätzli kochen oder auf ein nasses Holzbrett geben und mit Messer kleine Mengen in kochendes Salzwasser geben.
Mit Käse mischen und zerlassene Butter am Schluss drauf geben.
Also für alle "nicht Schweizer" Landjäger ist wie ein eingetrockneter Salami. Also viel trockener und auch etwas rassiger. Engadinerwurst ist so eine Art Saucisson.
Viel Spass beim Nachkochen.
Grüsse Nitli
07.09.2008 13:56
Hallo Chrigla!
Wieviel Mehl und Wasser muss man nehmen? Das geht aus deinem Rezept leider nicht hervor...
Gruss
Alex
Wieviel Mehl und Wasser muss man nehmen? Das geht aus deinem Rezept leider nicht hervor...
Gruss
Alex
Jimmy_Low
sagt:
sagt: 12.12.2009 14:17
Nach einer Schweizerin koche ich das Rezept etwas anders:
Landjäger und Kochspeck werden angedünstet. Den Spätzleteig mache ich mit Mehl, Eier und einer Mischung aus halb Wasser und halb Milch. In den Teig kommen dann die klein geschnittenen Landjäger, der geschnittene Kochspeck und - was dem Essen den Kick gibt - gehackte frische Minze (ca. ein kleiner Bund). Jetzt kommt der wichtigste Trick beim rollen der Capuns: Der Mangold muss kurz blanchiert werden, damit er weich wird und sich der Teig gut einschlagen lässt. Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt. Kocht er zu lange sind die Blätter zu weich und zerreißen. Kocht man zu kurz, sind die Blätter zu hart und man hat Mühe mit dem zusammenrollen. Erwischt man den richtigen Punkt, braucht man keine Zahnstocher zum fixieren.
Die Capuns werden dann am Boden eines Topfes eng gegeneinander gelegt, damit sie sich nicht aufrollen. Ist der Boden mit Capuns bedeckt, gieße ich über die Rückseite eines Löffels Gemüsebrühe darüber und lasse die Capuns leicht sieden.
Währenddessen dünste ich ca. 4 Zwiebeln an - sie können ruhig ein bißchen braun werden - und lösche sie mit einem Weißwein ab.
Wenn der Teig der Capuns hart ist, klebt der Mangold fest, so dass sie sich nicht mehr aufrollen und man kann sie in einer Auflaufform verteilen. Dann die Zwieblen drüber und noch ein bißchen von der mitgekochten Brühe ran. Als Käse zum überbacken verwende ich wie im Original Gruyère Käse. Hat man keinen zur Hand kann man auch Emmentaler verwenden. Ab in den Ofen und ca. 20 min bei 180 Grad überbacken.
Als Wein passt hervorragend und stilecht ein weißer Jura dazu. Aber auch ein Burgunder - z.B. Chablis oder (billiger) Aligoté - eignen sich sehr gut.
Landjäger und Kochspeck werden angedünstet. Den Spätzleteig mache ich mit Mehl, Eier und einer Mischung aus halb Wasser und halb Milch. In den Teig kommen dann die klein geschnittenen Landjäger, der geschnittene Kochspeck und - was dem Essen den Kick gibt - gehackte frische Minze (ca. ein kleiner Bund). Jetzt kommt der wichtigste Trick beim rollen der Capuns: Der Mangold muss kurz blanchiert werden, damit er weich wird und sich der Teig gut einschlagen lässt. Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt. Kocht er zu lange sind die Blätter zu weich und zerreißen. Kocht man zu kurz, sind die Blätter zu hart und man hat Mühe mit dem zusammenrollen. Erwischt man den richtigen Punkt, braucht man keine Zahnstocher zum fixieren.
Die Capuns werden dann am Boden eines Topfes eng gegeneinander gelegt, damit sie sich nicht aufrollen. Ist der Boden mit Capuns bedeckt, gieße ich über die Rückseite eines Löffels Gemüsebrühe darüber und lasse die Capuns leicht sieden.
Währenddessen dünste ich ca. 4 Zwiebeln an - sie können ruhig ein bißchen braun werden - und lösche sie mit einem Weißwein ab.
Wenn der Teig der Capuns hart ist, klebt der Mangold fest, so dass sie sich nicht mehr aufrollen und man kann sie in einer Auflaufform verteilen. Dann die Zwieblen drüber und noch ein bißchen von der mitgekochten Brühe ran. Als Käse zum überbacken verwende ich wie im Original Gruyère Käse. Hat man keinen zur Hand kann man auch Emmentaler verwenden. Ab in den Ofen und ca. 20 min bei 180 Grad überbacken.
Als Wein passt hervorragend und stilecht ein weißer Jura dazu. Aber auch ein Burgunder - z.B. Chablis oder (billiger) Aligoté - eignen sich sehr gut.

Henglein
Rama Cremefine

















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