Piratentopf
Eintopf mit Kohl, Kartoffeln, Zwiebeln und Äpfeln
Zutaten
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1/2 Kopf |
Weißkohl
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500 g |
Kartoffel(n), vorwiegend festkochende
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2 |
Äpfel
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1 Stange/n |
Lauch
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3 |
Zwiebel(n)
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Salz und Pfeffer
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300 ml |
Gemüsebrühe
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etwas |
Öl zum Anbraten
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etwas |
Speisestärke zum Andicken
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Zubereitung
Arbeitszeit:
ca. 1 Std.
/ Schwierigkeitsgrad:
simpel
/ Brennwert p. P.:
keine Angabe
Den halben Kohlkopf in schmale Streifen (ca. 2 cm) schneiden, diese evtl. halbieren, damit sie löffelfähig sind. Die Kohlstreifen schon mal in den Topf mit dem heißen Öl geben. Während der Kohl glasig anbrät (das funktioniert genau so gut, wie mit Zwiebeln), die Zwiebeln in feine Würfel schneiden. Man kann sie nach und nach, wie sie grade geschnitten werden, direkt in den Topf geben. Ab und zu umrühren nicht vergessen, damit nichts anbrennt.
Dann kommen die Kartoffeln an die Reihe. Geschält und in ca. 1 cm Würfel geschnitten, einfach rein damit. Diese Mischung sollte man nun etwas anziehen lassen, damit alles leicht vorgegart ist. Sobald es etwas anfängt zu bräunen, mit der Gemüsebrühe ablöschen. Man kann statt fertiger Brühe auch Gemüsesuppenpulver einrühren und mit lauwarmem Wasser aufgießen und kurz aufkochen. Nun zugedeckt ca. eine halbe Stunde auf geringer Hitze köcheln lassen.
Währenddessen schneidet man den ganzen geputzten Lauch in schmale Ringe. Die Äpfel werden geviertelt, das Kerngehäuse entfernt, dann halbiert man die Spalter der Länge nach noch mal und schneidet diese dann in feine Scheibchen. Man hat dann kleine feine Dreiecke. Lauch und Äpfel in den Topf geben, kräftig umrühren und noch einige Zeit weiter ziehen lassen. Die Äpfel und die Zwiebeln lösen sich schlussendlich vollkommen auf und werden zu einer dünnen, aber sämigen Soße.
Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken, dabei nicht den süßlichen Geschmack der Äpfel und geschmolzenen Zwiebeln übertönen.
Ich habe dieses Rezept Piratentopf genannt, weil ich es zum vergangenen "Talk-like-a-pirate-Day" mit Zutaten, die meiner Meinung nach auf einem Piratenschiff gelagert werden könnten, erfunden habe. Es schmeckt überraschend scharf durch den Kohl und ziemlich süß. Ist bestimmt nicht für jeden, aber uns hat es gut geschmeckt.
Tipp: Wer es eilig hat, kann die Kartoffelwürfelchen mit etwas Wasser in einem Suppenteller in der Mikrowelle vorgaren und dann dazugeben.
MToenhardt
05.08.2011 18:49 Uhr