Kapuzinerkresse - Paste
Kräuterpaste für den Vorrat, Menge für ein 350-ml-Glas, auch als Geschenk geeignet| 150 g | Kapuzinerkresse, (etwa 3 große Handvoll BlätterTriebe, Blüten, nicht zu feste Samen) |
| 10 g | Salz |
| 100 g | Öl, (z. B. Distelöl) |
Zubereitung
Diese Paste eignet sich prima zur Verwendung des vor dem Frost geretteten bzw. abgeernteten Krautes - zumal fast alles verwendbar ist: junge Triebe, Blätter, Knospen, Blüten und Samen. Nur die recht alten, etwas ledrigen Blätter, schon richtig harte Samen und natürlich alles Welke usw. werden aussortiert. Die Stiele von kleinen/zarten Blättchen kann man mitverwenden - aber möglichst etwas vorhacken.
Das Kraut wird nun im Mixer klein gehäckselt, dabei jedoch den Mixer möglichst immer nur kurz anstellen, damit er nicht heiß läuft, was Aroma + Geschmack beeinträchtigt. Beim Mixen das Salz zugeben und zuletzt auch etwa 70-80 g Öl untermixen, bis eine Paste entsteht.
Diese Paste nun in ein Glas streichen, die Oberfläche glätten, mit etwas Öl (evtl. auch etwas weniger, als die noch übrigen 20-30 g) bedecken und im Kühlschrank aufbewahren (mind. 4-6 Wochen haltbar). Wenn sich die Paste länger halten soll, besser 15 g Salz + 120 ml Öl untermixen, alle Luftbläschen gut rausdrücken und mit 1 cm Öl abdecken.
Verwenden kann man die Paste z.B. für Eisalate, Kartoffel- oder Gemüsecremesuppe, Zucchinigemüse, Radieschensalat sowie aufs Ei-, Schinken- oder Bratenbrot, für Kräuterquark, Frischkäse usw. usf. Und sie gibt den Speisen eine wunderbar grüne Farbe.
Achtung: Kleine Kinder, Menschen mit empfindlichem Magen, Darm oder so sowie Nierenpatienten sollten Kapuzinerkresse nur vorsichtig und sparsam dosiert verwenden - ansonsten ist das Kraut jedoch sehr gesund (enthält z. B. sehr viel Vitamin A + C, Eisen sowie antibakterielle Senföle).
Das Kraut wird nun im Mixer klein gehäckselt, dabei jedoch den Mixer möglichst immer nur kurz anstellen, damit er nicht heiß läuft, was Aroma + Geschmack beeinträchtigt. Beim Mixen das Salz zugeben und zuletzt auch etwa 70-80 g Öl untermixen, bis eine Paste entsteht.
Diese Paste nun in ein Glas streichen, die Oberfläche glätten, mit etwas Öl (evtl. auch etwas weniger, als die noch übrigen 20-30 g) bedecken und im Kühlschrank aufbewahren (mind. 4-6 Wochen haltbar). Wenn sich die Paste länger halten soll, besser 15 g Salz + 120 ml Öl untermixen, alle Luftbläschen gut rausdrücken und mit 1 cm Öl abdecken.
Verwenden kann man die Paste z.B. für Eisalate, Kartoffel- oder Gemüsecremesuppe, Zucchinigemüse, Radieschensalat sowie aufs Ei-, Schinken- oder Bratenbrot, für Kräuterquark, Frischkäse usw. usf. Und sie gibt den Speisen eine wunderbar grüne Farbe.
Achtung: Kleine Kinder, Menschen mit empfindlichem Magen, Darm oder so sowie Nierenpatienten sollten Kapuzinerkresse nur vorsichtig und sparsam dosiert verwenden - ansonsten ist das Kraut jedoch sehr gesund (enthält z. B. sehr viel Vitamin A + C, Eisen sowie antibakterielle Senföle).
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Kommentare anderer Nutzer
Chaos_goettin
sagt:
sagt: 17.07.2011 11:01
Hallo,
lässt sich diese Paste evtl. auch einfrieren in Eiswürfelbehälter? Das wäre für mich wichtig, da ich nichts lange lagern darf.
Warum ist Kapuzinerkresse nicht gut bei schlechtem Magen-Darm? Das wäre ja schade. Habe bisher noch nie Kapu-Kresse gegessen, würde es aber gerne ausprobieren, grade weil ich nur noch so wenig vertrage und nach Alternativen suche.
lg, Chaosgoettin
lässt sich diese Paste evtl. auch einfrieren in Eiswürfelbehälter? Das wäre für mich wichtig, da ich nichts lange lagern darf.
Warum ist Kapuzinerkresse nicht gut bei schlechtem Magen-Darm? Das wäre ja schade. Habe bisher noch nie Kapu-Kresse gegessen, würde es aber gerne ausprobieren, grade weil ich nur noch so wenig vertrage und nach Alternativen suche.
lg, Chaosgoettin
22.07.2011 10:19
Hallo Chaos-goettin!
Einfrieren müsste man diese Paste auch können. Mit Kapuzinerkresse hab ich das zwar noch nicht gemacht - aber meine Bärlauch- oder Gierschpaste friere ich erfolgreich ganz flachgedrückt in Gefrierbeuteln ein. Wer Öl sparen mag, kann dann statt Öl halb Öl + halb Wasser/Brühe verwenden - beim Einfrieren braucht es ja das Öl nicht zur Konservierung.
Wegen des Magens: Die so gesunden Senföle sind halt recht scharf und damit auch reizend - sowohl für den Magen, als auch für die Nieren sowie den Blasentrakt. Wer da empfindlich ist - kann eben mit Schmerzen, Brennen oder sonstigen Beschwerden reagieren, deshalb lieber vorsichtig probieren, wie Du damit klarkommst. Ich persönlich hab zwar nen Reizmagen - aber Kapuzinerkresse vertrage ich gut. Ich kenne aber Menschen, die nur 2-3 Blätter bzw. sehr wenig Paste essen können - und sonst wirklich Beschwerden bekommen.
Sonnige Grüße vom Bäumchen.
Einfrieren müsste man diese Paste auch können. Mit Kapuzinerkresse hab ich das zwar noch nicht gemacht - aber meine Bärlauch- oder Gierschpaste friere ich erfolgreich ganz flachgedrückt in Gefrierbeuteln ein. Wer Öl sparen mag, kann dann statt Öl halb Öl + halb Wasser/Brühe verwenden - beim Einfrieren braucht es ja das Öl nicht zur Konservierung.
Wegen des Magens: Die so gesunden Senföle sind halt recht scharf und damit auch reizend - sowohl für den Magen, als auch für die Nieren sowie den Blasentrakt. Wer da empfindlich ist - kann eben mit Schmerzen, Brennen oder sonstigen Beschwerden reagieren, deshalb lieber vorsichtig probieren, wie Du damit klarkommst. Ich persönlich hab zwar nen Reizmagen - aber Kapuzinerkresse vertrage ich gut. Ich kenne aber Menschen, die nur 2-3 Blätter bzw. sehr wenig Paste essen können - und sonst wirklich Beschwerden bekommen.
Sonnige Grüße vom Bäumchen.
Chaos_goettin
sagt:
sagt: 27.07.2011 15:02
30.10.2011 09:02
Hallo,
ich habe vor Kurzem diese Paste hergestellt, in Pralinenförmchen (Silikon) gegeben und portionsweise eingefrohren. Dafür hab ich dann weniger Öl und Salz verwendet. So kann man sie super portionieren und hat den ganzen Winter was davon.
Diese Paste ist eine sehr gute Möglichkeit viel Kapuzinerkresse zu verarbeiten und haltbar zu machen.
Bisher habe ich sie in verschiedene warme Gerichte gegeben. Z.B. Kartoffelpüree und an Soßen. Demnächst gebe ich sie noch an Fischkäsecremes. Das hab ich bisher nur mit frischer Kresse gemacht. Klappt aber bestimmt auch so.
ich habe vor Kurzem diese Paste hergestellt, in Pralinenförmchen (Silikon) gegeben und portionsweise eingefrohren. Dafür hab ich dann weniger Öl und Salz verwendet. So kann man sie super portionieren und hat den ganzen Winter was davon.
Diese Paste ist eine sehr gute Möglichkeit viel Kapuzinerkresse zu verarbeiten und haltbar zu machen.
Bisher habe ich sie in verschiedene warme Gerichte gegeben. Z.B. Kartoffelpüree und an Soßen. Demnächst gebe ich sie noch an Fischkäsecremes. Das hab ich bisher nur mit frischer Kresse gemacht. Klappt aber bestimmt auch so.
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In letzter Zeit hab ich z. B. ein KaPü mit der Paste grün gefärbt sowie geschmacklich variiert ... und Möhren-Kartoffel-Puffer zu Kapuzinerkresse-Möhren-Kartoffel-Puffern verwandelt - und mit Kapu-Joghurt gegessen.
War beides sehr lecker - und holt das wunderbare Kapu-Aroma in den Winter.
Sonnige Grüße vom Bäumchen.
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