Muskatnüsschen

nach Hildegard von Bingen - gegen Winterdepression!

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Zutaten für Portionen

10 g Muskat, möglichst frisch gerieben (ca.1 1/2 - 2 Nüsse, je nach Größe)
1 TL, gestr. Zimtpulver
2 Msp. Piment, gemahlen
200 g Dinkelmehl, vollkorn, möglichst frisch gemahlen
100 g Honig, flüssiger
110 g Butter
2 EL Vollkornbrösel oder
  Mandel(n), gemahlen
1 EL Öl (Walnussöl), evtl.

Zubereitung

Die Gewürze mit dem flüssigen Honig (und evtl. dem Öl) verrühren. Das Mehl mit der Butter abbröseln und die Honig-Gewürzmischung unterkneten. Wenn der Teig allzu weich ist, noch 2 - 3 EL Brösel oder Mandeln dazukneten. Aus dem Teig Rollen formen und diese 2 - 3 Stunden (oder über Nacht) kühlstellen.

Stückchen von den Rollen abschneiden und etwa olivengroße "Muskatnüsschen" formen. Dicht gelegt ergibt das ein Backblech mit etwa 90 - 100 Stück. Wenn man das Blech vor dem Backen noch mal kühlstellt, behalten die Nüsschen beim Backen besser ihre Form.

Bei 200°C 10 - 15 min. auf der zweiten Schiene von oben backen. Vorsicht, sie werden an der Unterfläche leicht dunkel!
Arbeitszeit: ca. 20 Min.
Ruhezeit: ca. 2 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 15.10.10
Rezept-Statistiken: 7.991 (1)* gelesen
125 (0)* gespeichert
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* nur in diesem Monat
Verfasser:

udebue Kaltmamsell


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Kommentare anderer Nutzer

küchenbetti  Hendlgriller sagt:  
13.11.2010 21:25
Hallo,

heute habe ich die Muskatnüsschen gebacken. Ich habe nicht die volle Ladung Muskat genommen, sondern nur knapp eine Nuss (ich wollte gern meine Finger behalten...). Im Teig kam mir das geschmacklich viel vor. Aber gebacken ist es weniger intensiv. Beim nächsten Mal werde ich etwas mehr nehmen.
Sie schmecken sehr gut!

Ich weiß nicht, warum es nur 3 Sterne anzeigt - ich hatte auf 4 Sterne geklickt. Nun weiß ich nicht, ob das korrigierbar ist. Ich habe es jedenfalls nicht geschafft :-(

LG küchenbetti

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udebue Kaltmamsell sagt:  
15.11.2010 17:50
Hallo Betti
Vielen Dank für Dein Lob!
Ja, ich habe auch schon die Erfahrung gemacht, dass es nach dem Backen weniger intensiv schmeckt, und bin darum grosszügig.
Bei der VIERFACHEN Menge heuer habe ich auf's frisch Reiben verzichtet und zwei aromadichte Päckchen à 22g (=44g, bzw. bei der einfachen Menge entsprechend 11g) genommen und das war genau richtig!
(Letztes Jahr wollte ich die Grenzen ausloten und hab' etwas mehr als 12g genommen - und das ist definitiv die Grenze, oder sogar knapp drüber!)

Die Sterne errechnen sich glaube ich aus dem Durchschnitt, aber vielleicht gibt's ja bald noch mehr positives feedback...

LG Ulrike

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Kräuterjule  Sternekoch sagt:  
19.11.2010 21:17
Hallo Ulrike,

heute habe ich mich auch an deine Muskatnüsschen gewagt, nur das es keine Nüsse sind, statt dessen Plätzchen.
Ich habe das Rezept ein wenig abgewandelt, weil mir der Teig zu flüssig erschien und bei dem Dinkelmehl halb und halb genommen.
Schon Dinkelmehl aber eben auch helles dazu.-
Dann habe ich zuzüglich noch Maronen (geröstete) dazu gegeben, sowie grob gehackte Madeln und Semmelbrösel. Also es wurde mehr wie im Rezept angegeben. Muskatmäßig habe ich eineinhalb geriebene frische Muskatnuss gerieben.
Jetzt sind sie am auskühlen und ich bin gespannt wie sie schmecken.
Punktezahl dann nach Verkostung und Bilder mache ich morgen.

VG Kräuterjule

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udebue Kaltmamsell sagt:  
21.11.2010 18:56
Danke, Kräuterjule.
Ja, der Teig ist nach dem Durchkneten meistens sehr weich, auch je nachdem, ob Du den Esslöffel Öl dazugiebst (und wie gross Deine Esslöffel sind!). Deswegen stelle ich ihn zwischendurch immer wieder kühl.
Wenn er fester gemacht wird, besteht die Gefahr, dass die Kekse nach dem Backen sehr trocken (und bröselig) sind.
Ich hoffe, dass das bei Dir nicht passiert ist!

Halb und halb mit hellem Dinkelmehl hab' ich auch schon gemacht, das ist okay, besonders wenn jemand nicht so der Vollkorn-Freak ist.

Bin gespannt auf Deine Beurteilung.
LG Ulrike

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Kräuterjule  Sternekoch sagt:  
21.11.2010 19:11
Hallo Ulrike,

ein wenig fest sind sie schon geworden, denn ich habe etliches mehr daran gemacht. Aber so habe ich sie auch schon bei andern gegessen und finde es nicht problematisch.

VG Kräuterjule

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Happiness  Sternekoch sagt:  
07.12.2010 19:58
das sind wirklich leckere kleine Dinger!
ich hatte etwas Raps-Öl statt Walnussöl genommen und statt Mandeln oder Bröseln gemahlene Haselnüsse, die ich von anderen Rezepten noch übrig hatte. Knapp eine Muskatnuss hat bei mir völlig ausgereicht.

lg, Evi

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wichtelchen272 Smutje sagt:  
20.12.2011 21:44
Moin,

meine Muskatnüsschen sind zwar noch nicht formvollendet, von einer Muskatnuss sind sie meilenweit entfernt, aber demnächst dürfte das auch besser klappen. Die Kekse sind nämlich außergewöhnlich, außergewöhnlich lecker und werden jetzt öfter im Jahr gebacken und Übung macht ja bekanntlich den Meister ;o)

Liebe Grüße
wichtelchen

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udebue Kaltmamsell sagt:  
20.12.2011 22:47
Keine Sorge, Wichtelchen, meine sind auch nur VOR dem Backen "formvollendet" (siehe Foto Nr.6). Wenn Du sie vor dem Backen kühlstellst, laufen sie nicht so stark auseinander, ein bisschen aber immer, sodass sie NACH dem Backen eher wie kleine Brotlaibe aussehen (siehe Foto Nr.1 u. 2).
Hauptsache, sie schmecken!!
LG Ulrike

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