Waldviertler Zwetschenknödel



Zutaten für Portionen

250 g Quark (Topfen), mager
150 g Mehl
60 g Butter, schaumig rühren
Ei(er), davon das Eigelb
1 Prise Salz
1 Pck. Vanillezucker
Zitrone(n) - Schale
  Mohn, gemahlen
  Butter
  Puderzucker
  Pflaumen (Zwetschen)

Zubereitung

Die Butter, schaumig rühren mit dem Salz, Vanillezucker und der Zitronenschale vermischen, die übrigen Zutaten darunter mengen und gut verkneten.
In eine Klarsichtfolie wickeln und im KS etwa 30 Minuten rasten lassen.
Danach den Teig zu einer Rolle formen, aus dieser etwa 1,5 cm Stücke schneiden, diese zu kleinen Fladen drücken und mit einer entsteinten Zwetschke, in der evt. ein Würfelzucker steckt belegen, gut zudrücken und zu einen Knödel formen. Gut in der Handfläche rollen lassen und in leicht wallendem Wasser etwa 12/14 min. kochen lassen.
Gut abgetropft auf einen Teller mit gemahlenem Mohn, flüssiger Butter und Staubzucker servieren.
Wer keinen Mohn will oder hat, kann es auch mit Butterbröseln servieren.
Tipp: Der Teig eignet sich für jede Art von Obstknödeln.
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 20.02.04
Rezept-Statistiken: 21.720 (0)* gelesen
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* nur in diesem Monat
Verfasser:

Nora Sternekoch


Mitglied seit 01.08.2001
4.175 Beiträge (ø1,05/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

percussionfan Smutje sagt:  
27.09.2004 10:17
Lecker !!! Ich suche schon lange nach einem einfachen Zwetschgenknödel-Rezept !
Wir essen Zwetschgenknödel gerne mit Butterbröseln...das gibt es diese Woche mal :-)
Danke fürs Rezept,

percussionfan

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fridoline Küchenjunge sagt:  
27.09.2004 10:59
Hallo!
Ich glaube fürs Waldviertel währe ein Kartoffelteig typischer.Aber ein Topfenteig ist so wie beschrieben und auch schon
von mir nachgekocht,ist eine sehr gute Alternative.Kurz und
schmerzlos es hat uns sehr geschmeckt.!!

LG.Fridoline

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Marianthi Smutje sagt:  
28.09.2004 09:26
Toll, ich werde das Rezept am Wochenende ausprobieren!
LG MArianthi

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percussionfan Smutje sagt:  
28.09.2004 12:50
Mann oh Mann...hab ich etwas falsch gemacht ? Der "Teig" war nicht zu verarbeiten - eine einzige, klebrige Masse...hab auch mehr Mehl zugegeben...aber ich hab ihn dann wirklich weggekippt...und dabei hatte ich mich so auf die Zwetschgenknödel gefreut. Was kann ich falsch gemacht haben ??? Würde mich über Antwort freuen !

percussionfan

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gina1986 Kaltmamsell sagt:  
29.09.2004 12:02
Hallo!

Es ist vielleicht möglich, dass der Topfen zu viel Feuchtigkeit enthält. Am Besten ist, den Topfen vorher in ein Küchentuch geben und gut ausdrücken, dann müsste die meiste Feuchtigkeit draussen sein und der Teig sollte kompakt werden!

Hoffe es funktioniert!
LG Gina

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percussionfan Smutje sagt:  
01.10.2004 09:07
@Gina

Vielen Dank für den Tipp...ich denke, ich werde es noch einmal ausprobieren !!

LG
percussionfan

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gisa1 Suppenkoch sagt:  
01.10.2004 19:47
auf dieses Rezept habe ich gewartet...wie fuer mich gemacht! Werde dazu aber Semmelbroesel nehmen,da ich keinen Mohn mag.

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Nora Sternekoch sagt:  
01.10.2004 22:21
@percussionfan

Wenn man Magertopfen nimmt, sollte er schon etwas trockener sein.
Wenn man trockenen bröckeligen Bauerntopfen nimmt, kann überhaupt nichts schief gehen., allerdings wird er dann mit den Dotter und Butter geschmeidig gerührt, sonst „bröckelt“ er.

@Fridoline

Nein, die Waldviertler machen es lieber mit Topfenteig und die Wiener mit Erdäpfelteig.
(bin privat mit Waldviertel liiert ,-))

LG. Nora

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Pefla65 Tellerwäscher sagt:  
02.10.2004 14:43
Hallo
habe das Rezept gestern ausprobiert, es war einfach lecker.
Die gibt es jetzt öfter bei uns.

Gruß Petra

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Thai-Fan  Küchenjunge sagt:  
03.10.2004 08:50
Hallo,

ein ganz tolles einfaches Rezept.

Grüße aus Wien 14

Nipla

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eseger Tellerwäscher sagt:  
03.10.2004 09:51
Liebe Knödlerinnen
Ich habe Knödel schon mit verschiedenen Teigen ausprobiert, aber mir platzen sie immer, entweder schon im Wasser oder nachher im Paniermehlgemisch.
Jemand hat mir einmal geraten, keinen Würfelzucker zwischen die Frucht zu geben, dann klappe es. Kann das die Ursache sein? Ich habe es bisher noch nicht ausprobiert.
Gruss eseger

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Nora Sternekoch sagt:  
03.10.2004 23:49
@eseger

Ich kann es nicht beurteilen, ob das etwas mit dem Zucker zu tun hat, was ich pers. eher für unwahrscheinlich halte.

Der Zucker verflüssigt sich in der Frucht, sonst nichts, bis sich dieser aber verflüssigt, muss die Hitze groß sein, so groß, wo der Knödel schon fest genug sein sollte, nicht deshalb zu zerreißen.

Ich selbst gebe keinen Zuckerwürfel in die Früchte, wenn es wirklich sauere Früchte sind, kann ich ja nachzuckern.

Frage: welche Knödel gibst du in ein Paniermehlgemisch?
Schreib mir bitte eine KM.

LG. Nora

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eseger Tellerwäscher sagt:  
05.10.2004 07:00
LG.Nora
Danke für die Antwort. Ich werde also in Zukunft keinen Würfelzucker mehr dazu geben, Sie haben recht, man kann ja nachzuckern.
Ich verwende Paniermehl/Zimt/Zucker-Gemisch für Fruchtknödel wie Aprikosen oder Zwetschgen.
Gruss eseger

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Nora Sternekoch sagt:  
06.10.2004 15:56
Hallo Gruss eseger! ;-)


Ja natürlich, ich dachte nicht daran, wir geben ja die Fruchtknödel auch gerne in Butterbrösel, mit (Zimt und )Zucker.

Dachte schon, dass es ein besonderes Rezept gibt. :-D

LG. Nora

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welberger Tellerwäscher sagt:  
11.10.2004 14:50
Hallo,

habe gerade heute das Rezept nachgekocht. War richtig lecker und auch einfach zuzubereiten. Nur hatte ich - wie percussionfan - das Problem, dass der Teig ziemlich klebrig war und das Formen der Knödel an die guten alten Zeiten erinnert hat, als wir aus Matsch Figuren geformt haben ;-)
Trotzdem - die Knödel sind gut gelungen. Jetzt habe ich nur noch eine Frage: Wie muß denn die Konsistenz des Teiges sein - so wie bei einem Mürbteig oder tatsächlich eher weich und klebrig ?

Danke für eure Antworten,
achim

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gerwa1662 Küchenjunge sagt:  
12.10.2004 23:05
Hallo,
schönes Rezept,kenne die Knödel bisher nur mit Kartoffelteig.
Das die Knödel aufplatzen liegt bestimmt nicht am Würfelzucker darin,der löst sich ja auf und der Druck im Inneren wird eher kleiner.M.E. muß man beim rollen mit gut bemehlten Händen darauf achten ,daß der Knödel keine (auch zugeklebten) Risse hat und das der Teigmantel keine allzudünnen Stellen hat,also lieber eine Runde mehr als zuwenig rollen.Mann kann beim Kartoffelteig auch ein wenig Kartoffelmehl mit an den Teig tun,aber nicht zu viel,sonst wirds Gummi.
Heiße Knödelgrüße
Gerd

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Nora Sternekoch sagt:  
01.11.2004 03:51
@ achim

Die Konsistenz sollte sich kaum von einem normalen Knödelteig unterscheiden, also sicherlich eher fest, als klebrig.

Wichtig ist, dass der Topfen (Bauerntopfen eignet sich da besonders, den man mit der Butter gleich glatt rührt, da er etwas bröckelig ist, oder Packerltopfen im Tuch ausdrücken oder im Sieb abtropfen lassen) trocken verarbeitet wird, sonst sollte man noch etwas Mehl dazu geben und vor allem, nicht zu lange kneten und unbedingt etwas rasten lassen.

@ Gerd
Du hast natürlich recht, was ich ja auch sage, dass das nichts mit dem Zucker zu tun hat, aber, mit Zuckerwürfel lässt sich ein Knödel auch nicht mehr so schön rollen. ;-))

Und - ehrlich, richtig Knödelrollen ist ja auch schon fast eine Kunst.

LG. Nora

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Lony Kartoffelschäler sagt:  
17.08.2005 16:42
Hilfreicher Kommentar:

Hallo an alle,
jetzt ist wieder Zwetschken/Pflaumenzeit. Ich mache immer etwas Gries mit in die Teigmasse, egal ob bei Kartoffel oder Quarkgrundlage. Das hält den Teig zusammen. Wenn die Knödel platzen war die Hitze zu groß. Die Knödel sollen nur leise simmern. Mit Zuckerwürfel drin ist das Innere des Knödels mir persönlich zu nass. Die Pflaumen geben schon genügend Flüssigkeit ab.
Liebe Grüße Lony

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quadbazille Tellerwäscher sagt:  
24.07.2007 23:18
Danke für das Rezept!! Habe die zum letzten mal in meiner Kindheit gegessen, jetzt kann ich es endlich selbst machen. werde es die tage direkt ausprobieren!!!

lg

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