Karamellisierter und mit Orangengelee gefüllter Käsekuchen
| 100 g | Zucker |
| 200 g | Butter |
| 300 g | Mehl |
| 1 | Ei(er) |
| 1 Prise | Salz |
| 1 kg | Orange(n) |
| 1 | Vanilleschote(n) |
| 500 g | Gelierzucker (2:1) |
| 800 g | Magerquark |
| 200 ml | Milch |
| 100 ml | Sahne |
| 90 g | Speisestärke |
| 1 Prise | Salz |
| 120 g | Zucker |
| 80 g | Vanillezucker |
| 50 g | Butter |
| 5 | Ei(er) |
| 1 | Zitrone(n), unbehandelt |
| 20 g | Zucker, braun |
| Fett für die Form | |
| Mehl für die Form |
Zubereitung
Zuerst stellen wir den Mürbteig her. Dafür vermengt man das Mehl mit dem Zucker sowie dem Salz und verknetet es mit den kalten Butterwürfeln. Das muss rasch passieren, denn wird die Butter dabei zu warm, wird der Teig später sehr brüchig. Nun noch das Ei zugeben und einarbeiten und den Teig zügig kneten. Den Teig in Folie einwickeln und für 1 Stunde zum Ruhen in den Kühlschrank legen.
Nun setzen wir das Orangengelee an. In meinem Fall habe ich die Orangen geschält, in 2 cm große Stücke geschnitten und zusammen mit einer ausgekratzten Vanilleschote und dem Gelierzucker im Brotbackautomaten angesetzt. Bitte wiegt nach dem Schälen das Fruchtfleisch, sodass Ihr immer das benötigte Verhältnis Gelierzucker zu Fruchtfleisch habt. In diesem Fall ist es 1 Teil Zucker zu 2 Teilen Orange. Solltet Ihr keinen Brotbackautomaten haben, so geht dies natürlich unter gelegentlichem Rühren im Topf auf dem Herd.
Für die Käsekuchenmasse werden zu aller erst die Eier getrennt und die Eiweiße zusammen mit einer Prise Salz und den 120 g Zucker in einer Schüssel mit einem Schneebesen cremig gerührt. Den Eischnee dann abdecken und vorübergehend in den Kühlschrank stellen.
Nun wird der Quark zusammen mit der Milch und der Sahne glatt gerührt. Die Zitrone heiß abspülen, trocknen und die Schale fein abreiben. Nun halbieren und den Saft auspressen.
Nebenbei die Butter in der Mikrowelle oder einem Topf zerlassen. Diese kommt nun zusammen mit dem Zitronensaft und der Schale, den 5 Eigelben, dem Vanillezucker und der Speisestärke in den Quark und dieser wird erneut glatt gerührt.
Das kaltgestellte Eiweiß aus dem Kühlschrank nehmen, davon erst 1/3 mit der Topfenmasse angleichen und danach den Rest des Eiweißes vorsichtig mit einem Gummispachtel unterheben und kurz beiseitestellen.
Jetzt den Mürbteig auspacken, mit dem Nudelholz ausrollen und in die gewünschte mit Butter eingeriebene und Mehl bestäubte Form geben. Er sollte ungefähr 1/2 cm dick sein. Mit der Gabel zuletzt noch einstechen und im Ofen bei ca. 160°C backen, bis dieser leicht Farbe nimmt.
Das fertige Orangengelee nun darauf gleichmäßig verteilen. Jetzt kommt die Käsekuchenmasse darauf, welche mit einer Palette o. ä. glatt gestrichen wird. Das Ganze kommt nun in einen auf 220°C vorgeheizten Ofen und wird auf der mittleren Schiene für 5 - 6 Minuten vorgebacken.
Den Kuchen herausnehmen und längs zu dem Mürbteig am Rand einschneiden. Wieder in den Ofen geben und für weitere 15 Minuten backen. Wiederum herausnehmen und diesmal etwas sacken lassen und den Ofen dabei auf 160°C stellen.
Der Käsekuchen wird nun schließlich für weitere 35 Minuten fertig gebacken. Auskühlen lassen. In die gewünschte Form schneiden, mit dem braunen Zucker bestreuen und abflämmen.
Nun setzen wir das Orangengelee an. In meinem Fall habe ich die Orangen geschält, in 2 cm große Stücke geschnitten und zusammen mit einer ausgekratzten Vanilleschote und dem Gelierzucker im Brotbackautomaten angesetzt. Bitte wiegt nach dem Schälen das Fruchtfleisch, sodass Ihr immer das benötigte Verhältnis Gelierzucker zu Fruchtfleisch habt. In diesem Fall ist es 1 Teil Zucker zu 2 Teilen Orange. Solltet Ihr keinen Brotbackautomaten haben, so geht dies natürlich unter gelegentlichem Rühren im Topf auf dem Herd.
Für die Käsekuchenmasse werden zu aller erst die Eier getrennt und die Eiweiße zusammen mit einer Prise Salz und den 120 g Zucker in einer Schüssel mit einem Schneebesen cremig gerührt. Den Eischnee dann abdecken und vorübergehend in den Kühlschrank stellen.
Nun wird der Quark zusammen mit der Milch und der Sahne glatt gerührt. Die Zitrone heiß abspülen, trocknen und die Schale fein abreiben. Nun halbieren und den Saft auspressen.
Nebenbei die Butter in der Mikrowelle oder einem Topf zerlassen. Diese kommt nun zusammen mit dem Zitronensaft und der Schale, den 5 Eigelben, dem Vanillezucker und der Speisestärke in den Quark und dieser wird erneut glatt gerührt.
Das kaltgestellte Eiweiß aus dem Kühlschrank nehmen, davon erst 1/3 mit der Topfenmasse angleichen und danach den Rest des Eiweißes vorsichtig mit einem Gummispachtel unterheben und kurz beiseitestellen.
Jetzt den Mürbteig auspacken, mit dem Nudelholz ausrollen und in die gewünschte mit Butter eingeriebene und Mehl bestäubte Form geben. Er sollte ungefähr 1/2 cm dick sein. Mit der Gabel zuletzt noch einstechen und im Ofen bei ca. 160°C backen, bis dieser leicht Farbe nimmt.
Das fertige Orangengelee nun darauf gleichmäßig verteilen. Jetzt kommt die Käsekuchenmasse darauf, welche mit einer Palette o. ä. glatt gestrichen wird. Das Ganze kommt nun in einen auf 220°C vorgeheizten Ofen und wird auf der mittleren Schiene für 5 - 6 Minuten vorgebacken.
Den Kuchen herausnehmen und längs zu dem Mürbteig am Rand einschneiden. Wieder in den Ofen geben und für weitere 15 Minuten backen. Wiederum herausnehmen und diesmal etwas sacken lassen und den Ofen dabei auf 160°C stellen.
Der Käsekuchen wird nun schließlich für weitere 35 Minuten fertig gebacken. Auskühlen lassen. In die gewünschte Form schneiden, mit dem braunen Zucker bestreuen und abflämmen.
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Kommentare anderer Nutzer
Bert007
sagt:
sagt: 14.12.2011 00:25
Hilfreiche Antwort:
Hallo Mimi,
also das Rezept für die Orangenmarmelade ist mehr als ausreichend. Da wird wohl für ein kleines Glas noch etwas über bleiben. Bei den Orangen hast Du aber trotzdem viel Abfälle, wegen der Schale und eventuell das weiße Innenleben. Trotzdem mache ich eine ca. 5 mm starke Schicht auf den Boden und decke es dann mit der Käsekuchenmasse ab.
Alles Gute zu den Weißnachtsfeiertagen und viel Glück beim Probieren.
LG
Steffen
also das Rezept für die Orangenmarmelade ist mehr als ausreichend. Da wird wohl für ein kleines Glas noch etwas über bleiben. Bei den Orangen hast Du aber trotzdem viel Abfälle, wegen der Schale und eventuell das weiße Innenleben. Trotzdem mache ich eine ca. 5 mm starke Schicht auf den Boden und decke es dann mit der Käsekuchenmasse ab.
Alles Gute zu den Weißnachtsfeiertagen und viel Glück beim Probieren.
LG
Steffen
DiekleineMimi
sagt:
sagt: 14.12.2011 13:16

Henglein
Rama Cremefine























Dein Rezept hört sich - obwohl sehr aufwändig - ganz köstlich an. Ich bin ein großer Freund von Orangenmarmelade und würde die Kombination mit dem Käsekuchen sehr gern ausprobieren.
Da ich kein Küchen-Desaster erleben möchte, hier meine Frage: Verwendest Du für den Kuchen tatsächlich die gesamte angegebene Menge Orangengelee oder bestreichst Du nur den blind gebackenen Boden mit einer kleineren Menge?
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen und Dein Rezept nach dem Ausprobieren natürlich auch bewerten!
Kulinarische Grüße
DiekleineMimi
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