Bratwurst an Zwiebelsauce mit Kartoffelpüree
| 4 | Bratwürste (z. B. Kalbsbratwurst, Bauernbratwurst, Schafsbratwurst, Ringelwurst) |
| 2 große | Zwiebel(n) |
| Öl, (Erdnussöl und Olivenöl) | |
| 2 dl | Weißwein |
| 2 dl | Wasser |
| 1 EL | Bratensauce, instant |
| Salz und Pfeffer | |
| 1 Stiel/e | Rosmarin |
| Gewürze nach Geschmack, z. B. Kardamom, Muskat, Ingwer | |
| 2 EL, gest. | Mehl |
| Für das Püree: | |
| 400 g | Kartoffel(n), mehlig kochende |
| wenig | Milch |
| Salz und Pfeffer | |
| Muskat, frisch gerieben |
Zubereitung
Die Bratwürste in einer hohen Bratpfanne in Erdnussöl beidseitig kurz und kräftig anbraten. Die in großzügige Ringe geschnittene Zwiebeln mit etwas Olivenöl dazugeben und goldbraun braten. Das Mehl darauf sieben, etwas Bratensauce beigeben und alles wenige Minuten leicht rösten. Mit dem Weißwein ablöschen, aufkochen lassen und das Wasser dazu geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Rosmarin (einfach hineinlegen) würzen, sowie nach Belieben auch noch mit Muskat, wenig Kardamom, und z. B. Ingwer würzen. Unter gelegentlichem Rühren noch ein wenig köcheln lassen, bis die Sauce angenehm sämig ist.
Für das Kartoffelpüree die geschälten und in gleichmäßige Würfel geschnittenen Kartoffeln in Salzwasser gar kochen. Abgießen und die Kartoffeln mit ein wenig Milch möglichst glatt stampfen.
Das Püree mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und zu den Bratwürsten und der Sauce servieren.
Für das Kartoffelpüree die geschälten und in gleichmäßige Würfel geschnittenen Kartoffeln in Salzwasser gar kochen. Abgießen und die Kartoffeln mit ein wenig Milch möglichst glatt stampfen.
Das Püree mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und zu den Bratwürsten und der Sauce servieren.
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Kommentare anderer Nutzer
docmaus
sagt:
sagt: 04.03.2011 09:35
Hallo, habe das Rezept gestern ausprobiert. Wir finden es sehr lecker, wird es wieder geben. Vielen Dank Monja
aveffer
sagt:
sagt: 19.03.2012 12:02
Hallo,
bei mir gabs Bohnensalat dazu - habe Rotwein verwendet und die Sauce mit
einer Zehe Knobi noch verfeinert.
Einfach lecker!
LG aveffer
bei mir gabs Bohnensalat dazu - habe Rotwein verwendet und die Sauce mit
einer Zehe Knobi noch verfeinert.
Einfach lecker!
LG aveffer
holidayanimal
sagt:
sagt: 04.04.2012 13:39
Danke für den Hinweis! Knoblauch passt natürlich ebenfalls ausgezeichnet - habe ich in der Beschreibung oben sozusagen vergessen...
Von Hand "presse" ich die 1-2 Zehen mit der Haut/Schale jeweils nur an und lege sie zeitgleich mit den Zwiebeln in die Bratpfanne, um sie etwas zu rösten.
Zusätzlich kann natürlich auch noch ein Sträuschen Petersilie hinzugegeben werden, welches am Ende mit dem Rosmarin-Bund wieder hinausgenommen wird.
Von Hand "presse" ich die 1-2 Zehen mit der Haut/Schale jeweils nur an und lege sie zeitgleich mit den Zwiebeln in die Bratpfanne, um sie etwas zu rösten.
Zusätzlich kann natürlich auch noch ein Sträuschen Petersilie hinzugegeben werden, welches am Ende mit dem Rosmarin-Bund wieder hinausgenommen wird.
blasserdunst
sagt:
sagt: 19.03.2012 15:49
Diese Zwiebelsauce mache ich auch sehr gern bei Kotletts - daheim hieß das dann immer Zwiebelfleisch - aber mit Wurst geht es auch, klar - gute Idee, bin ich noch gar nicht drauf gekommen:-)
Ich kann bestätigens, wenn man gut anbrät und selbst ein bisschen kreativ würzt, z.B. noch evtl. etwas Tomatenmark und Senf - dann schmeckt die Sauce wirklich auch komplett ohne künstlichen Geschmack - probierts aus!
Zu den Mengen - zu wenig gekocht ist immer schlecht - und ein Rest macht sich für den nächsten Tag sowieso immer ganz gut im Kühlschrank :-)
Man muß immer auch die Personen bedenken für die man kocht - zwei mannstarke körperlich arbeitende Männer packen die 4 Würste weg wie nix, eine kleine Dame mit Bürotätigkeit würde sicher die Hälfte reichen - von daher denke ich - die benötigten Mengen kann dann ja jeder selbst für seine Bedürfnisse schon vorab beurteilen und anpassen.
Ich kann bestätigens, wenn man gut anbrät und selbst ein bisschen kreativ würzt, z.B. noch evtl. etwas Tomatenmark und Senf - dann schmeckt die Sauce wirklich auch komplett ohne künstlichen Geschmack - probierts aus!
Zu den Mengen - zu wenig gekocht ist immer schlecht - und ein Rest macht sich für den nächsten Tag sowieso immer ganz gut im Kühlschrank :-)
Man muß immer auch die Personen bedenken für die man kocht - zwei mannstarke körperlich arbeitende Männer packen die 4 Würste weg wie nix, eine kleine Dame mit Bürotätigkeit würde sicher die Hälfte reichen - von daher denke ich - die benötigten Mengen kann dann ja jeder selbst für seine Bedürfnisse schon vorab beurteilen und anpassen.
Hackkartoffel
sagt:
sagt: 20.03.2012 18:47
blasserdunst
sagt:
sagt: 20.03.2012 19:55
ich spring grad nochmal rein weil neue Antworten gekommen sind -und was sehe ich - die alten Kommentare fehlen ja fast vollständig!
Was soll denn das?
Eine hatte doch schon geschrieben dass sie es ohne Instant machen würde - und das wollte ich noch etwas bestärken - und eine Dame hatte doch geschrieben dass das einem ausländischem Gericht ähnelt und dass sie 4 Würste für 2 Personen recht viel findet - muß man das löschen????!!
Was soll denn das?
Eine hatte doch schon geschrieben dass sie es ohne Instant machen würde - und das wollte ich noch etwas bestärken - und eine Dame hatte doch geschrieben dass das einem ausländischem Gericht ähnelt und dass sie 4 Würste für 2 Personen recht viel findet - muß man das löschen????!!
holidayanimal
sagt:
sagt: 04.04.2012 13:49
Danke für all die konstruktiven Beiträge.
Natürlich ist es jedem selbst überlassen, wie die Grundsauce zustande kommt!
Für mich unbestritten, dass Selbsteingemachtes, Tomatenmark/Senf oder Schmalz, etc. im Geschmack natürlicher sind als Instant-Pulver (diese werden jedoch auch in ganz vielen Restaurants verwendet - bitte keine Illusionen machen deswegen!).
In einer Kochsendung ("Lanz kocht" ?) habe ich ausserdem erfahren, dass die Spitzenköche Saucen heut nicht mehr mit Mehl eindicken, sondern nur wenig Wein/Flüssigkeit beigeben und so einköcheln/verdampfen lassen, bis eine festere Sauce entsteht.
Mir persönlich gefällt jedoch die sämige Konstistenz einer mit Mehl eingedickten Sauce (gerade bei diesem Gericht) sehr gut - wenn die Sauce schön langsam und in dicken Tropfen vom Kochlöffel abläuft. Mmh, lecker.
Kleiner Tipp: Fleich mit etwas Butter anbraten - bringt nochmals einen intensiveren Geschmack als Öl, treibt jedoch auch die im Gericht enthaltene Energie nach oben...
Natürlich ist es jedem selbst überlassen, wie die Grundsauce zustande kommt!
Für mich unbestritten, dass Selbsteingemachtes, Tomatenmark/Senf oder Schmalz, etc. im Geschmack natürlicher sind als Instant-Pulver (diese werden jedoch auch in ganz vielen Restaurants verwendet - bitte keine Illusionen machen deswegen!).
In einer Kochsendung ("Lanz kocht" ?) habe ich ausserdem erfahren, dass die Spitzenköche Saucen heut nicht mehr mit Mehl eindicken, sondern nur wenig Wein/Flüssigkeit beigeben und so einköcheln/verdampfen lassen, bis eine festere Sauce entsteht.
Mir persönlich gefällt jedoch die sämige Konstistenz einer mit Mehl eingedickten Sauce (gerade bei diesem Gericht) sehr gut - wenn die Sauce schön langsam und in dicken Tropfen vom Kochlöffel abläuft. Mmh, lecker.
Kleiner Tipp: Fleich mit etwas Butter anbraten - bringt nochmals einen intensiveren Geschmack als Öl, treibt jedoch auch die im Gericht enthaltene Energie nach oben...
Julia77
sagt:
sagt: 19.03.2012 20:47
Hallo,
ich habe eine Frage bezüglich der Ölmenge für die Bratwürste ... wieviel nehmt ihr? Ich meine, aus den Würsten brät doch auch noch Fett aus oder?
Wird das dann nicht zuviel mit zweierlei Sorten Öl?
Ich mach bestimmt irgendwas falsch ... kippe das Bratfett meistens weg, weil es mir zuviel erscheint. Ist aber auch andererseits schade drum, wegen des Bratensatzes.
Für Tipps bin ich dankbar!
LG
ich habe eine Frage bezüglich der Ölmenge für die Bratwürste ... wieviel nehmt ihr? Ich meine, aus den Würsten brät doch auch noch Fett aus oder?
Wird das dann nicht zuviel mit zweierlei Sorten Öl?
Ich mach bestimmt irgendwas falsch ... kippe das Bratfett meistens weg, weil es mir zuviel erscheint. Ist aber auch andererseits schade drum, wegen des Bratensatzes.
Für Tipps bin ich dankbar!
LG
20.03.2012 10:17
Hallo Julia,
ich nehme ganz wenig Öl, wenn ich frische Bratwürstchen brate. Nur so viel, dass die Pfanne fettig ist und die Würstchen nicht anbacken. Dann brate ich sie ganz langsam, damit sie nicht platzen. Es kommt auf die Qualität der Wurst an, ob viel Fett ausbrät.
LG, Ingwe
ich nehme ganz wenig Öl, wenn ich frische Bratwürstchen brate. Nur so viel, dass die Pfanne fettig ist und die Würstchen nicht anbacken. Dann brate ich sie ganz langsam, damit sie nicht platzen. Es kommt auf die Qualität der Wurst an, ob viel Fett ausbrät.
LG, Ingwe
Hackkartoffel
sagt:
sagt: 20.03.2012 19:16
holidayanimal
sagt:
sagt: 04.04.2012 13:55
Ja bitte nur ganz wenig Öl. Nicht jene Mengen, welche Fernsehköche oftmals verwenden.
Um es möglichst "realitätsnah" zu benennen: Beim in die Pfanne giessen, bedeckt das Öl ca. 1/5 des Bodens und verläuft beim Erwärmen langsam.
Die "modernen", beschichteten Bratpfannen benötigen äusserst wenig Öl.
Siehe auch beim Tipp mit der Butter: Nur einen "Hauch" Butter, 1-2mm dick, beigeben.
Um es möglichst "realitätsnah" zu benennen: Beim in die Pfanne giessen, bedeckt das Öl ca. 1/5 des Bodens und verläuft beim Erwärmen langsam.
Die "modernen", beschichteten Bratpfannen benötigen äusserst wenig Öl.
Siehe auch beim Tipp mit der Butter: Nur einen "Hauch" Butter, 1-2mm dick, beigeben.
sushidiva
sagt:
sagt: 20.03.2012 17:22
Hilfreicher Kommentar:
Schönes Rezept - musste nur wesentlich mehr Flüssigkeit nehmen, da die Sauce sonst zu dick wurde. Denke auch, dass man mit weniger Mehl auskommen sollte. Aber vom Geschmack her super!
LG
sushidiva
LG
sushidiva
carmen-vw
sagt:
sagt: 03.04.2012 11:33
Also ein echtes Lob, 4 * auch von meinem Göga, der war begeistert genau wie ich, das gibt es jetzt öfter bei uns, danke für das leckere Rezept.
:-) Carmen
:-) Carmen
mona2500
sagt:
sagt: 25.04.2012 22:30
Danke für das Rezept - war sehr gut !
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