Fraß

altes Familienrezept

Zutaten für Portionen

1 Kopf Salat, (Endiviensalat)
500 g Kartoffel(n)
1 m.-große Zwiebel(n)
2 EL Weißweinessig
3 EL Öl, neutrales
50 g Rauchfleisch, (Rinderrauchfleisch)
  Salz
  Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung

Dieses Gericht wurde so schon von meiner Oma gekocht. Tante Ulla hat es dann "Fraß" genannt, weil es vermutlich so aussieht. Aber LECKER ist es trotzdem... Das Rezept habe ich von meiner Mutter bekommen, die es immer "frei Schnauze" macht, daher sind die angegebenen Mengen an Kartoffeln, Essig und Öl nur grobe Richtwerte, das muss man selbst abschmecken, denn es hängt maßgeblich vom persönlichen Geschmack und der Größe des Endiviensalates ab. Im Original nimmt sie mageren Speck statt des Rinderrauchfleisches, aber ich mag's so lieber.

Den Endiviensalat waschen, den harten Kern entfernen und in sehr feine Streifen schneiden, mit Essig, Salz und Pfeffer würzen und die fein gehackte Zwiebel untermengen, etwas stehen lassen.

Die Kartoffeln schälen, in ca. 25 Minuten gar kochen und stampfen.
Das Rinderrauchfleisch in feine Würfelchen schneiden und in wenig Öl kross braten. Erst kurz vor dem Servieren Öl, Kartoffeln und Rinderrauchfleisch unter den Salat heben, ggf. mit Essig, Salz und Pfeffer abschmecken und noch lauwarm servieren.

Man kann es als Hauptspeise essen, oder dazu auch gut irgendwas gebratenes servieren. Früher war das z. B. gebratene Blutwurst, oder Frikadellen, oder Bratwürstchen, etc.... was gefällt.
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 25.09.10
Rezept-Statistiken: 3.938 (1)* gelesen
21 (0)* gespeichert
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0 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

Tickerix  Chefkoch


Mitglied seit 25.06.2005
11 Beiträge (ø0/Tag)
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Kommentare anderer Nutzer

gourmettine  Hendlgriller sagt:  
26.09.2010 17:00
Hallo Tickerix,

dein Rezept kommt mir auf der Suche nach so einem "Untereinander" mit Endiviensalat gerade recht. In meiner Sippe wurden auch solche Gerichte gekocht ('kreiert'), bei denen alles gemischt wurde, was gerade im Garten wuchs.

Ich werde es allerdings auch mit magerem Räucherspreck ausprobieren, als Beilage heißgemachte Leberwürstchen.

Danke für's Rezept!

Tiiine

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gourmettine  Hendlgriller sagt:  
20.10.2010 19:16
Hallo Tickerix,

dein Rezept haben wir bei einem größeren Kochen als eines von mehreren ausprobiert, wie ich es oben beschrieb. Also mit Speck und heißen Leberwürstchen. Und wir fanden es unisono so richtig lecker und "mampfig". Der Mix aus deftig, leicht sauer, leicht bitter und gestampft macht den "Fraß" zum idealen Trösterli als Schlecht-Wetter-Eintopf. Da wir alle so gern heiße Blut- und Leberwürstchen mögen, nannte ihn ein Gast sogar "ideale Unterlage für die Schlachtplatte".

Tschuldige, dass ich den Kommentar so lange vergessen habe!

LG von der Tiiine

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