Zutaten

5 m.-große Äpfel (z. B. Boskoop, ca. 800 g)
3 m.-große Zwiebel(n) (ca. 400 g)
5 EL Zucker, braun
4 EL Balsamico (weiß oder rosa, keinen Aceto balsamico di modena)
2 TL Senfsamen
1 TL, gehäuft Koriander - Samen, ganze
Gewürznelke(n)
Wacholderbeere(n)
Lorbeerblätter
1 Msp. Chilipulver oder Chili aus der Mühle
5 EL Rosen - Blüten, getrocknet
1 Spritzer Zitronensaft
50 ml Wasser
 etwas Salz und Pfeffer, schwarzer aus der Mühle
 evtl. Rosenwasser
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 1 Std. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Die Äpfel schälen und entkernen, mit einem Spritzer Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden. Den Zucker in einem mittleren Topf langsam (!) ohne Fett karamellisieren lassen. Wasser und Essig mischen und den Karamell damit in einem Schuss ablöschen. Die Äpfel zugeben und auf kleiner Flamme köcheln lassen.

Währenddessen die Zwiebeln schälen und in feine Ringe oder Halbringe schneiden. Zu den Äpfeln geben. Ohne weitere Zugabe von Flüssigkeit im eigenen Saft ca. 20 min. köcheln lassen, gelegentlich umrühren.

Die Gewürze zugeben (wer sie nicht im Chutney haben will, kann sie im Gewürzsäckchen mitkochen lassen) und weitere 10 – 15 min. soweit einkochen lassen, dass die Masse einem Kompott ähnelt. Mit Salz, Pfeffer und Chilipulver abschmecken.

Gläser zum Einmachen auskochen und vorbereiten. Die Rosenblüten zugeben und kurz aufwallen lassen (Vorsicht - kann spritzen!) - nicht mehr lange kochen lassen, sonst verfliegt das Aroma der Rosen.

Das Chutney abfüllen und die Gläser ca. 30 min. auf den Kopf stellen (nach Belieben kann auch in die Gläser etwas Rosenwasser gegeben werden).

Das Chutney passt sehr gut zu gegrilltem Fleisch (Rindersteak, Rinderfilet, Schweinelende ...) aber auch zu gesottenem (Tafelspitz o. ä. – eine gute Alternative zur Meerrettichsoße!).

Tipp: Wer tatsächlich ganze Gewürze verwendet, hat nachher wesentlich mehr Geschmack im Chutney als bei Gewürzpulver. Ich habe bis auf die Lorbeerblätter alle Gewürze im Chutney gelassen, denn sie ziehen ja noch nach.
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