Apfel - Zimt - Kuchen mit Baiser



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Zutaten für Portionen

  Für den Teig:
125 g Butter, weiche
Ei(er)
125 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
200 g Weizenmehl
2 TL, gestr. Backpulver
1 Prise Salz
Zitrone(n), unbehandelt, den Abrieb davon
1 EL Milch
  Fett für die Form
  Für die Füllung:
600 g Äpfel
Zitrone(n), den Saft davon
 n. B. Wasser
50 g Puderzucker
1 TL Zimt
  Für den Baiserbelag:
Eiweiß
50 g Puderzucker
1 Prise Salz

Zubereitung

Die Butter mit einem Rührgerät (höchste Stufe) cremig rühren, danach Zucker, Vanillezucker, Salz und Zitronenschale nach und nach dazugeben. Anschließend die Eier einzeln unterrühren. 200 g Mehl mit Backpulver mischen, sieben und nach und nach dazu rühren (mittlere Stufe). So viel Milch dazugeben, bis der Teig glatt und dick ist. Den Teig in die gefettete Form (26 cm, Backpapier am Boden) füllen und glatt streichen.

Die Äpfel schälen, entkernen und halbieren oder vierteln. Damit die Apfelhälften nicht gleich braun werden, zur Zwischenlagerung in Zitronenwasser legen. Mit einem Küchenhobel in dünne Scheiben hobeln (ca. 2 mm) oder mit einem feinen Messer hauchdünn schneiden.

Puderzucker und Zimt vermengen und in ein Sieb geben. Etwa die Hälfte der Apfelscheiben auf den Teig geben, die Hälfte der Zucker-Zimt-Mischung darüber sieben, den Rest der Äpfel darauf, und den Rest des Zimtzuckers darüber. Nun Teig mit Belag für 30 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 175°C backen.

Nach 20 Minuten Backzeit die Baisermasse zubereiten. Die Eiweiße von 2 Eiern abtrennen, Salz dazugeben und ganz steif schlagen (höchste Stufe). Den Puderzucker in kleinen Mengen dazu sieben. Nach 30 Minuten Backzeit die Baisermasse auf den Kuchen geben und nochmals 10 min. backen.

Tipps:
Nur das Gelbe von der Zitronenschale nehmen, das Weiße ist bitter und verdirbt den Geschmack.

Alles, was mit dem Eiweiß in Berührung kommt, muss vollkommen fettfrei sein. Also Schüssel, Rührgerät und mögliche weitere Küchengeräte (Löffel etc.). In einer kühlen Schüssel gelingt der Eischnee besonders gut.

Wer Bedenken wegen Apfelallergien hat, der sollte auf alte Apfelsorten aus Omas Garten zurückgreifen. Diese sind bei leichten Apfelallergien bekömmlicher. Ich selbst habe Äpfel von einem uralten Kornapfel genommen.
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 22.09.10
Rezept-Statistiken: 5.106 (1)* gelesen
39 (0)* gespeichert
296 (0)* gedruckt
4 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

Bowlefee Tellerwäscher


Mitglied seit 27.07.2010
2 Beiträge (ø0/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

aurori Tellerwäscher sagt:  
12.08.2011 13:42
Vielen Dank! Das war genau das, was ich gesucht habe: Saftiger Boden, fruchtig/zimtige Füllung und fluffige Haube :o) Alle fanden den Kuchen superlecker, das nächste Mal muss ich gleich ein Blech davon machen.

Aufgrund der sehr ausführlichen Erklärung konnte auch garnichts schief gehen.

Ich hatte Sorge, dass die Äpfel evtl. nicht durch sind, da ich keinen Hobel habe und sie daher nur schmal aufgeschnitten habe. Aber sie waren genau richtig - weich aber nicht matschig. Verwendet habe ich Kornäpfel. Und der Tip mit dem Zitronenwasser war auch super.

Der Kuchen ist unter meinen Lieblingsrezepten gespeichert!

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cookingblumi Tellerwäscher sagt:  
27.08.2011 16:49
Ich habe den Kuchen gestern für eine Kaffeegesellschaft gemacht und er war sooo lecker. Wie bereits vor mir erwähnt, war der Kuchen wirklich so schön locker, fruchtig und einfach nur gut. Ich hatte erst bedenken, ob das nicht alles ein wenig zu süß sein würde, wegen dem süßen Boden, dann noch Zimtzucker über die Äpfel und das süße Baiser obendrüber - aber er war genau richtig.
Ich habe jetzt den Auftrag bekommen, diesen Kuchen mal öfter zu backen. :)

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