Zutaten

Gans (ausgenommen, ohne Hals)
  Pfeffer, frisch gemahlen
  Salz
1 EL Honig
  Butter, nach Bedarf
Portionen
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Schwierigkeitsgrad: pfiffig / Kalorien p. P.: keine Angabe

Man braucht einen großen Kugel- oder Haubengrill, bzw. einen Smoker, den ich persönlich bevorzuge.

Den Grill mit 20 bis 24 Briketts anheizen, die sich zu gleichen Teilen an den Seiten der Feuerwanne gegenüberliegen. Die Feuerwanne möglichst tief stellen, bzw. der Abstand zwischen Wanne und Rost sollte möglichst groß sein. Die Temperatur mit Zu- und Abluft so einpegeln, dass die möglichst konstant bei ca. 160 °C liegt. In die Mitte zwischen die Glut eine Aluschale oder Auflaufform stellen und mit etwas Wasser füllen.

Die Gans außen und innen kalt waschen und mit Küchenkrepp gut trocken tupfen. Innen und außen mit Pfeffer und Salz, die Haut mit Honig einreiben. Um die Keulen gut durchzugaren, kann man sie mit Metallspießen und etwas Draht auseinander spreizen.

Die Gans mit dem Rücken nach oben auf den Rost legen, Deckel schließen und andere Vorbereitungen fürs Fest treffen. Die genaue Garzeit hängt sehr vom Gewicht des Tieres, der Grilltemperatur und ein bisschen auch vom Gerät ab. In jedem Fall sollte man ein Bratthermometer verwenden. Bei einer Kerntemperatur von 75 - 80 °C ist das Fleisch der Gans zart und rosa, bei 90 °C voll durchgegart.

Sofern der Grill es technisch zulässt, mehrmals das in die Wanne getropfte Fett über die Gans schöpfen. Wenn das nicht geht, die Gans mehrmals mit flüssiger Butter mit einem Backpinsel einfetten. Dies möglichst zügig erledigen, damit nicht so viel Hitze verloren geht. Bei Bedarf auf beiden Seiten eine Handvoll Briketts nachfüllen (am besten vorher angeheizt).
Nach 4 - 5 Stunden sollte die Gans fertig sein. In der letzten Stunde des Grillens eine Handvoll gewässerte Buchen- oder Hickoryholzspäne auf die Glut werfen - das gibt einen etwas rauchigen Geschmack ins Fleisch.

Wenn man sauber gearbeitet hat, befindet sich in der Wanne reines Gänsefett, das man mit Beifuß und etwas Orangensaft zu einer herrlichen Sauce verarbeiten kann.
Dazu selbstgemachte Klöße und Rotkohl: köstlich!
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