Roros 'auslaufsichere' Anfänger - Aprikosenknödel mit ganzen Früchten - ohne Eier

gelingt immer, weil der Teig nicht so weich ist + Tipp zum Einfrieren

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Zutaten für Portionen

60 g Butter, weich für den Teig
250 g Quark, Magerstufe
125 g Mehl
10 kleine Aprikose(n)
 etwas Salz, für das Kochwasser
70 g Butter
100 g Semmelbrösel / Paniermehl
30 g Zucker, ca., je nach Geschmack
 etwas Zimtpulver, zum Bestreuen

Zubereitung

Aprikosen waschen und gründlich abtrocknen.

Die weiche Butter geschmeidig rühren. Quark unterrühren. Mehl unterarbeiten.

Teig 1 Stunde in den Kühlschrank stellen (als "Wurst" in Alu-Folie wickeln).

Reichlich Wasser mit dem Salz zum Kochen bringen.

Teig als dicke Rolle formen und in 10 Teile teilen. Jeweils 1 kleine Aprikose darin einwickeln. Dazu Teigstück flach drücken, bis es um die Frucht herum reicht, dann Enden vorsichtig zusammenkneten und in der Hand zur Kugel formen. Dabei Hände bemehlen, dann klebt der Teig nicht an.

Ins kochende Wasser geben und ca. 15 Minuten leise vor sich hin ziehen lassen. Die Knödel sind gar, wenn sie nicht mehr am Boden fest kleben und oben schwimmen. (Als Test evtl. 1 Knödel zerteilen).

In der Zwischenzeit Brösel in eine Pfanne geben und unter Rühren (ohne Fett) goldbraun rösten. Vorsicht: erst scheint es nicht voran zu gehen, doch dann werden sie sehr schnell dunkel! Sie garen ja in der heißen Pfanne noch nach. (Werden die Brösel zu dunkel, sofort aus der Pfanne nehmen!)

Die Butter in einem kleinen Töpfchen schmelzen.

Knödel mit 2 Esslöffeln vorsichtig in den Bröseln wenden, auf Teller verteilen und halbieren. Den Stein entfernen.

Zucker mit Zimt mischen und über die Knödel-Hälften geben.
Zerlassene Butter darüber geben.

Tipp: Ich nehme immer die doppelte Menge Teig und friere die übrigen rohen Knödel ein (auf ein dick bemehltes Blech etc. auf Abstand setzen und gefrieren lassen, dann in Gefrierbeutel umfüllen). Bei Bedarf einfach tiefgefroren ins kochende Wasser geben und wie üblich garen.

Hinweis: Wenn die Marillen/ Aprikosen vor dem Kochen nicht geteilt werden, können sie beim Kochen auch nicht auslaufen. Das erleichtert gerade Anfängern das Arbeiten erheblich!

Die Zucker-/ Zimt-/Butter- und Brösel-Mengen sind individuell variierbar.

Sind die Aprikosen nicht aromatisch genug, kann man auf die zerteilten Knödel auch noch etwas Aprikosenmarmelade geben, die mit einem Spritzer Zitronensaft abgerundet wurde.
Arbeitszeit: ca. 20 Min.
Ruhezeit: ca. 1 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 14.09.10
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Stift1  Sternekoch


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Kommentare anderer Nutzer

Kochfan50 Kaltmamsell sagt:  
11.01.2011 01:16
Und - wie auf dem Bild zu sehen - kann man die Aprikosenknödel auch mit Zwetschgen machen. ;o)

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Stift1  Sternekoch sagt:  
11.01.2011 20:12
Hallo Kochfan,

genau so ist es - und das sollte das Bild auch zum Ausdruck bringen. Als Pflaumen-/Zwetschgenknödel gibt es schon zuviele Rezepte.

Ein Bild sagt also mehr als Worte...!

LG Stift

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annadi Kaltmamsell sagt:  
24.07.2011 10:35
Hallo,
mit Zwetschgen schmecken sie uns noch besser, dann muss aber in jede Pflaume ein Stück Würfelzucker gelegt werden, sonst sind sie zu sauer.
LG annadi

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Stift1  Sternekoch sagt:  
24.07.2011 12:53
Hallo annadi,

das ist halt Geschmackssache - ich finde beide Arten toll, wenn die Früchte aromatisch sind...

Wenn die Zwetschgen ein perfektes Aroma und die richtige Süße haben, ist das Stück Würfelzucker auch nicht nötig. Da reicht es, wenn man hinterher den Zimt-Zucker drüber gibt. Das Problem ist halt nur, so "richtig gute" Zwetschgen zu bekommen... Ich mache nur dann Knödel, wenn ich die perfekten Zwetschgen bekomme - dann aber auf Vorrat (ich friere mir die rohen Knödel ein - so habe ich immer welche auf Vorrat und ein schnelles Essen dazu...

Danke für die 5*****!

LG Stift

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annadi Kaltmamsell sagt:  
24.07.2011 14:02
Danke, das ist eine gute Idee. Ich probiere es demnächst auch mal mit dem Einfrieren
LG annadi

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Stift1  Sternekoch sagt:  
24.07.2011 18:23
Hallo Annadi,

ich lege die rohen Knödel nebeneinander auf ein gut bemehltes Tablett und lasse sie hart gefrieren. Erst dann fülle ich sie in Beutel ab - so halten sie ihre Form.

Dann einfach ins kochende, leicht gesalzene Wasser geben und ganz normal garen lassen...

LG Stift

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Mayayako Tellerwäscher sagt:  
24.07.2011 20:10
Toller Teig. Da braucht man fast kein Mehl, denn der klebt nicht. Ich hatte mich die letzten Male mit Aprikosenknödeln immer so abgemüht und bin fast verzweifelt, aber diese waren frustfrei!
Und weil der Teig so wenig geklebt hat konnte ich ihn auch richtig dünn um die Aprikosen machen und das ganze war nicht so massiv wie sonst immer. Die Portionen sind auch super berechnet. 5 Stück waren für mich als Hauptmahlzeit super passend.

Vielen Dank!

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Stift1  Sternekoch sagt:  
24.07.2011 21:29
Hallo Mayayako,

genauso erging es mir auch früher - deshalb bin ich auf diesen Teig gekommen - einfacher geht es wirklich nicht. Freut mich, dass Dir nun das Aprikosenknödel-machen wieder Spaß macht! Und díe fehlenden Ei-Kalorien kann man ja in Form von Butter und Zucker zugeben... *lach*

Danke für die 5*****!

Liebe Grüße

Stift

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